Autorenarchiv: Der Emil

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.

060.2026: Zuviel

Ich machte heute drei Baustellen auf.

Als erstes sortierte ich aus meinem Kleiderschrank einiges aus, was zu verschlissen ist, um weiterhin getragen zu werden. Da waren Jacken und Westen und Hemden und Hosen, die so niemand mehr tragen kann; mir paßte von all dem auch nichts mehr. Jetzt hängen noch drei Jackets, etwas trachtig Angehauchtes und ein Smoking vorm Schrank. Tracht werde ich nie wieder tragen, die Jackets könnte ich im Haus hinhängen – aber was mache ich mit dem Smoking? Der ist […] Weiterlesen →

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059.2026: Vorbereiten

Was Menschen lebenslang vermeiden und dennoch irgendwann tun.

Sie steht vor dem Spiegel, gerade, aufgerichtet, fest, beinahe in sich ruhend. Dem würde sie aber nie zustimmen können, denn in ihrem Inneren ist alles aufgewühlt, dort herrscht ein wahrlich wüstes Chaos an Gefühlen. Deshalb übt sie zu sprechen und eine zu ihren Worten passende Körpersprache zu zeigen. Denn eines ist ihr sehr bewußt: Irgendwie muß endlich dieses Ungewisse, dieses Hängen-im-Dazwischen, das Unentschiedene überwunden werden […] Weiterlesen →

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058.2026: Kurzkrimi

Absonderlicher Notarzteinsatz.     Vor vielen Jahren saß hier im Haus der Tod neben einem auf dem Fensterbrett. Außen, da ganz oben im elften Stock. Der ließ sich vom Menschen über dessen augenblickliches Leben erzählen und auch darüber, warum sie … Weiterlesen →

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057.2026: Motivation

Ich bin nicht sicher, ob es wirklich Motivation ist, die fehlt.

Irgendwie war es leichter, Text- bzw. Blogideen zu haben, als ich mich noch zum täg­lichen Bloggen verpflichet fühlte. Da war es einfach Routine, eine Idee zu finden, sie in Worte zu fassen und dann zu veröffentlichen. Natürlich war es immer wieder auch eine Last, eine Belastung, ein Ringen darum, an jedem Tag zu müssen […] Weiterlesen →

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056.2026: Schnappschuß

Ich war unterwegs und fand eine nichtleere Leere.   Ich war nicht darauf gefaßt; so konnte ich nur mit dem Telefon agieren:     Ein in meinen Augen sehr sonderbarer, bemerkenswerter Anblick.   Mit einem Danke fürs Ansehen und Lesen … Weiterlesen →

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055.2026: Kleinigkeit

Unsortiert verschwommener Einblick in das, was bei mir Denkicht heißt.

Am Sonntagmorgen unterhalte ich mich mit einem Menschen, der mir sehr nahe­steht. Ziemlich schnell kommen wir dabei völlig unvorbereitet auf ein Thema, das uns beide wirklich interessiert. Und wie das so ist, springt meine Phantasie an, sehr heftig. Ja, das ist nicht ungewöhnlich bei mir, das kenne ich. Manchmal entstehen aus solchen Momenten kleine Geschichten, Schnurren, Sätze …

Heute nicht […] Weiterlesen →

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054.2026: Was draus gemacht

Ich habe die Worte an eine meiner Figuren angepaßt.

„Wer bin ich denn, daß ich mich bei meinen Mitmenschen beschwe­ren dürfte? Weil sie mir zuwenig Zuwendung geben, mir zuwenig Aufmerksamkeit widmen? Und wer sind die, die mir genau das nicht erlauben wollen?” […] Weiterlesen →

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053.2026: Verweht

Wenn mich Eigenes von Eigenem ablenkt …

Heute gelang es mir, die sonderbaren Fragen des Morgens auszublenden und die weniger sonderbaren auszuhalten. Von den Nachrichten aus der Welt da draußen hielt ich mich fern. Die nämlich machen mein Leben nicht besser, festigen aber meine Sorgen. Das wollte ich heute vermeiden […] Weiterlesen →

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052.2026: Altes Wort

Ich habe den Eindruck, da verschwindet wieder eines aus dem Alltag.

Was macht Dich froh – und wann warst Du es zuletzt? [Nur ein paar Anmerkungen und sonderbare Fragen zur Verwendung dieses Wortes …] Weiterlesen →

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051.2026: Folgefrage

Mit einer für mich unbeantwortbaren gebe ich mich nicht zufrieden.

Nach der Frage vom heutigen Morgen kam eine weitere, für mich und durch mich derzeit unbeantwortbare in meinem Denkicht zum Vorschein [eine zum Lernen nämlich …] Weiterlesen →

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