Archiv der Kategorie: Geschriebenes

119.2026: Tagesanbruch

Voller Hoffnung breche ich auf.

[Geschrieben in der Erwartung des nächsten Morgens und in der Hoffnung darauf.] Weiterlesen

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117.2026: Nach hinten

Sommerliche Empfehlung im Tanka.

[Es ist kurz, ja, und es ist jahreszeitlich angepaßt. Ich male ein Bild mit nur wenigen Worten.] Weiterlesen

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114.2026: Wetterfühlig

Diesmal aber ganz ohne Leiche im Keller.

Das Knie. Das linke Knie. Es kündigt sehr zuverlässig an, wenn ein Wetterumschwung bevorsteht. Das tut es seit Jahren, seit sie – verbotenerweise – als Backfisch mit einem Mofa erste Fahrversuche machte und dabei stürzte. Sie durfte ja nichtmal mit dem Fahrrad über das elterliche Anwesen fahren, doch auch das tat sie, wenn auch nur selten und heimlich hinter den Stallungen und der Scheune. Von jenem Sturz waren nur ein paar kleine Kratzer ge­blie­ben, glaubte sie. Bis irgendwann viel später diese sonderbaren, ziehenden Schmerzen begannen […] Weiterlesen

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111.2026: Unvermutet

Notwendige Auszeit vom üblichen Umfeld.

Die Schreibmaschine klappert. Schnell, die Anschläge sind jedoch nicht hart. In regelmäßigen Abständen tönt die Klingel, dann folgt das typische Geräusch beim Zurückschieben der Walze (mit Zeilen­vorschub).

Erinnerungen tauchen auf aus weit zurückliegenden Zeiten […] Weiterlesen

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110.2026: Gemeinheiten

Da waren so viele. Und nun sind es Ängste.

Ich las gestern in einigen von meinen alten Kladden. Manchmal mache ich das, um mich an Zeiten zu erinnern. Nein, nicht nur an die guten. Und ich möchte ab und zu lesen, wo ich früher stand mit meinen Gedanken, meinen Gefühlen, meinen Entscheidungen. Immer wieder überrasche ich mich dabei selbst […] Weiterlesen

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108.2026: Quatsch-Lyrik

Was mir auf dem letzten Markt auf- und einfiel.

Es ist an jedem Markttag eine der ersten zu bewältigenden Aufgaben, den Treibstoff für mich zu besorgen. […] Weiterlesen

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107.2026: Moralisch verwerflich

Unanständig sehnsüchtige Träume, die aufwühlen.

So aufzuwachen, so schlagartig aus einem Traum zu fallen, und dann so verwirrt sein. Wieso nur waren solche Szenen nie in ihren Jugend­träumen vorgekommen? Was soll sie jetzt tun gegen ihre, für ihre Lust … Tante Erdmute bleibt ein paar Minuten auf dem Bett sitzen. Noch spürt und sieht sie die Frau aus ihrem Traum. Ja, eine Frau! Aber das geht doch nicht, das ist unmoralisch und widerlich […] Weiterlesen

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104.2026: Einfach so

Normalerweise spricht er nicht über Sexuelles.

Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Und leider stellt man das immer erst fest, wenn man schon angefangen hat – oder verwirk­licht hat, was man sich so völlig wunderschön vorstellte … Mein Bekannter wirkte ziemlich niedergedrückt und verunsichert, als er zu sprechen begann. […] Weiterlesen

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103.2026: Mal wieder Dada

Gestern am frühen Abend ritt mich der Reimegaul.

Das passiert mir hin und wieder: Plötzlich „leiert” ein Büttenredenrhytmus in meinem Kopf. Und dann entstehen solche Machwerke: […] Es ist wohl beides Dada, das eine nur ein wenig verständlicher als das andere. Ich möchte die beiden „Glanzstücke” allerdings nicht nur im Fediverse lassen – und deshalb erscheinen sie nun auch hier. Tut mir leid, daß das jetzt irgendwie nur eine Wiederholung ist. Weiterlesen

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102.2026: Eigentlich egal

Ein spätes Geständnis kann die Vergangenheit nicht ändern.

Nur selten hat sich mein Ärger” sie seufzt vernehmbar, „gegen die tat­säch­lichen Ursachen meines Leidens oder der von mir wahr­ge­nommenen Ungerechtigkeiten gerichtet. Stattdessen suchte ich nach einem Sündenbock und nach einfachen Lösungen. Ich wollte mir nicht die Mühe machen, die Umstände und mich selbst zu erforschen. Immer habe ich alle Schuld für meine eigenen Dumm­heiten und meine Fehltritte auf etwas Äußeres geschoben […] Weiterlesen

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