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- Mastodon Firefisch
Archiv der Kategorie: Erlebtes
118.2026: Viel zu früh
Ein Tag komplett außerhalb meines Zeitnormals.
Einmal im Quartal muß ich viel zu früh für mein Empfinden aufstehen. Und dann gibt es keinen Kaffee und kein Zubehör, sondern Tee oder Wasser. Selbst für meine Pillen war es heute noch viel zu früh. Ich mußte zur Blutabnahme nüchtern beim Arzt erscheinen […] Weiterlesen
116.2026: Partielles Verstummen
Und ich befürchte, das ist nicht die richtige Reaktion.
Ja, es gibt Themen, zu denen sage ich seit Jahren nichts mehr, kein einziges Wort. Denn jedes einzelne wäre vergebliche Liebesmüh. Da gibt es Unumstößliches, Unbelehrbare, und ja: mittlerweile auch (scheinbar) Unsagbares. Das Schweigen breitet sich – so scheint es – dennoch nicht aus, denn da ist immer Lärm aus bestimmten Bereichen der Politik, und über die vielen Ablenkungsmanöver sprechen viel zu viele Medien und Menschen […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes
Verschlagwortet mit Aufstehen, Fehler, Reaktion, Schweigen, Themen, Vermeidung, Weggehen, Widerspruch
3 Kommentare
113.2026: Gründlich
Nach sieben von 14 Tagen geht es heute weiter.
Einmal vier Tage am Wochenende und gleich darauf nochmal drei Tage am Wochenende Marktleben: Es war wirklich schön, aber ich bin erschöpft, ausgelaugt, und zwar gründlich. Sieben von vierzehn Tagen. Ja, ich schlafe besser und länger als zuhause, aber ich bin eben auch ziemlich lange wach und konzentriert. Das macht sich heute bemerkbar.
Und doch hilft alles Jammern nichts […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes
Verschlagwortet mit Anstrengung, Arbeit, erschöpft, Hitze, Mittelalter, Treppe, Wetter
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112.2026: Gewißheit
Ungewißheit, Zweifel, Freude – was ich drüber denke.
Trotz der vielen Besucher hatte ich am vergangenen Wochenden auch Zeit zum Denken. Und wie das so ist, wenn ich ins (simulierte) Mittelalter abtauche, dann kommen automatisch auch die Dinge in den Fokus, die jene Zeit von der Gegenwart unterscheiden. Und ich glaube, die Menschen damals gingen mit einigem ganz anders um als wir das heute tun […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes, Gedachtes
Verschlagwortet mit Angst, Denkicht, Freude, Früher, Gewißheit, Glaube, Mittelalter, Tod, Ungewißheit, Wissen, Zweifel
2 Kommentare
109.2026: Was bisher geschah
Mitten in der Nacht saß ich deswegen am Schreibplatz.
Ich schrak aus diesem Traum nicht hoch, nein – ich tauchte langsam aus ihm auf. Und im Kopf rollte dieser Satz hin und her, den mir im Traum jemand zuflüsterte: […] Weiterlesen
108.2026: Quatsch-Lyrik
Was mir auf dem letzten Markt auf- und einfiel.
Es ist an jedem Markttag eine der ersten zu bewältigenden Aufgaben, den Treibstoff für mich zu besorgen. […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter Erlebtes, Geschriebenes
Verschlagwortet mit altersbedingt, Kaffee, Lyrik, Quatsch
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106.2026: Ein erstes Mal
Ja, wirklich, das gibt es auch mit knapp 63 Jahren noch.
Es war wirklich das erste Mal in meinem Leben. Heute, an einem Sonntag, war ich in einer Bäckerei – gut, in einer Filiale einer Bäckereikette. Ich fuhr extra hin. Brot und Brötchen brauchte ich nicht, davon habe ich zur Zeit sogar mehr als genug: Was ich gestern zu erwähnen vergaß, war die Unmenge davon in einem Fairteiler, bei der ich zugriff. Doch ich möchte morgen früh nicht nur einen Keks essen […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes
Verschlagwortet mit Alltag, Bäcker, das erste Mal, Frühstück, Kuchen, Sonntag
7 Kommentare
105.2026: Sonnabendlicher Alltag
Es passierte heute tatsächlich kaum etwas; und ich bin’s zufrieden.
Im Traum suchte ich immer wieder nach meinem Dritthandy und fand es an den unmöglichsten Stellen wieder. Dann mußte ich mit einem Oberstleutnant (einer, den ich kannte) verschiedene Apps installieren und testen. Ständig störte mein Vater die wichtige Arbeit mit irgendwelchem Schnickschnack, der für ihn wichtig war. Ich hatte ein sehr schlechtes Gewissen […] Weiterlesen
100.2026: Drauflos
Und zwar wirklich einfach so, ohne Bedenken, ohne Idee.
Es liegt alles bereit: Papier, Tinte, Feder. Und dann sitze ich da und mir fällt nichts ein. Also versuche ich es damit, einfach draufloszuschreiben. Ohne roten Faden, ohne die Idee, ohne etwas, das ich ausformulieren möchte. Egal. Ich schrieb dann wirklich einfach los. Auf Zettel, nicht in eine meiner Kladden. So mache ich das öfter, wenn ich kein Ergebnis erwarte, sondern ahne, daß ich das Aufgeschriebene nicht verwenden, sondern zerreißen werde […] Weiterlesen
099.2026: Mein Heute
Ich wollte elektrische Autos fahren und nach meinen Bedürfnissen leben. Meine Zukunft, die ich erwartete und erhoffte in einer gewissen naiven Reife, wurde zu Vergangenem, Vergessenem, Verstecktem, Verschwiegenem, zur Fiktion, noch ehe ich sie leben konnte. Was nun ist, … Weiterlesen
