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107.2026: Moralisch verwerflich

Unanständig sehnsüchtige Träume, die aufwühlen.

So aufzuwachen, so schlagartig aus einem Traum zu fallen, und dann so verwirrt sein. Wieso nur waren solche Szenen nie in ihren Jugend­träumen vorgekommen? Was soll sie jetzt tun gegen ihre, für ihre Lust … Tante Erdmute bleibt ein paar Minuten auf dem Bett sitzen. Noch spürt und sieht sie die Frau aus ihrem Traum. Ja, eine Frau! Aber das geht doch nicht, das ist unmoralisch und widerlich […] Weiterlesen

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099.2026: Mein Heute

Ich wollte elektrische Autos fahren und nach meinen Bedürfnissen leben.   Meine Zukunft, die ich erwartete und erhoffte in einer gewissen naiven Reife, wurde zu Vergangenem, Vergessenem, Verstecktem, Verschwiegenem, zur Fiktion, noch ehe ich sie leben konnte. Was nun ist, … Weiterlesen

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059.2026: Vorbereiten

Was Menschen lebenslang vermeiden und dennoch irgendwann tun.

Sie steht vor dem Spiegel, gerade, aufgerichtet, fest, beinahe in sich ruhend. Dem würde sie aber nie zustimmen können, denn in ihrem Inneren ist alles aufgewühlt, dort herrscht ein wahrlich wüstes Chaos an Gefühlen. Deshalb übt sie zu sprechen und eine zu ihren Worten passende Körpersprache zu zeigen. Denn eines ist ihr sehr bewußt: Irgendwie muß endlich dieses Ungewisse, dieses Hängen-im-Dazwischen, das Unentschiedene überwunden werden […] Weiterlesen

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038.2026: Sonntags, früh am Morgen

Wenn ich zur Unzeit wach bin, es aber nicht bleiben möchte.

Es ist noch richtig dunkel draußen (und sehr nebelig), als ich halb Sechs im Bett sitze. Was … Nein, auf Kaffee habe ich wirklich noch keine Lust, ich möchte lieber noch zwei Stunden Schlafen oder Dahindämmern mit den wunderbaren luziden Träumen. Ich habe eine kleine Lichterkett angeschaltet und am Schreibplatz brennen zwei Kerzen […] Weiterlesen

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013.2026: Anlaufschwierigkeiten

Nicht zum ersten Mal in diesem Jahr.

Ich wurde wach. Machte mir Kaffee, aß statt des Keks‘ ein Wiener Würstchen. Nahm meine Medikamente und saß wie jeden Tag bei mir zuhause zwei Tassen Kaffee lang vorm Rechner. Danach […] (Bauchnabel-Spökenkiekerei) Weiterlesen

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2025 – 286: Ihre sonderbaren Sätze

Ein besonderes Notizbuch für sowas habe ich noch nicht angelegt.

Sie weiß nicht mehr, seit wann sie diese Art von Sätzen in dieses eine Notizbuch einträgt. Es muß Jahre hersein, daß sie damit anfing […] Weiterlesen

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2025 – 235: Manches verschweigt er

Wenn da nicht nur eine fragwürdige Tautologie ist.

Die Schreibmaschine klappert seit seit genau 36 Minuten. In neun Minuten wird er einen Kaffee servieren, etwas Konversation mit ihr betreiben und […] Weiterlesen

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292–2024: Außenansicht

Irgendwie aber genieße ich es auch, das zu sehen.

Es gibt Menschen, in denen Glück und Schrecken sich berühren, einen verstörenden Tanz miteinander wagen […] Weiterlesen

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048–2024: Unsichtbar

Jedenfalls beinahe, aber ich hörte sie.

Halt! Die Töne kenn ich aus der Kinderzeit. Da ist kein Verwechseln möglich. Wirk­lich nicht. […] Weiterlesen

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Nº 112 (2022) – Figuren

Warum ich als erfundene Person palavere. To get a Google translation use this link.     Mittlerweile sind mir nicht mehr die Menschen suspekt, die sich im Laufe der Zeit verändern/verändert haben. Heute sind es die, die sagen: „Ich will … Weiterlesen

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