Jedenfalls beinahe, aber ich hörte sie.
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Halt! Die Töne kenn ich aus der Kinderzeit. Da ist kein Verwechseln möglich. Wirklich nicht. Ich bin nebenbei bemerkt sogar ausgesprochen froh darüber, daß ich sie wie mein Großvater damals auch mit über sechzig Jahren noch hören kann. So hoch, wie sie teilweise sind. Und oft leise – sie gehen schnell im Lärm des Stadtrandes unter. Ich bleibe also stehen und lausche angestrengt, nein, eher entspannt, nicht „krampfhaft wartend” auf ihr erneutes Ertönen. Da. Da! Links von mir, ziemlich nah am Boden. Es dauert noch eine Weile, ehe ich den Sänger wirklich entdeckt habe: Eine Haubenmeise, in ihrer bräunlichen Färbung recht gut getarnt in den noch nackten Zweigen.
Beim Weitergehen zählte ich im Gebüsch am Wegesrand noch weitere sechs oder sieben Tiere.
Die, die mich heute auf sich aufmerksam gemacht hat mit ihrem „ziep-ziep-ziep-trälleräll”, klang wie das fünfte Beispiel dieser Liste (mit den lateinischen Artennamen findet man dort viel über Vögel aller Welt – in Englischer Sprache).
Erinnerung des Tages:
Vorm Haisl meiner Großeltern gab es ein großes Futterhaus, an dem ich Haubenmeisen, Eichelhäher und Fichtenkreuzschnäbel beobachten konnte.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden war ich am 17. Februar 2024 mit den gesehenen Haubenmeisen (zum Fotografieren waren sie zu schnell und zu weit weg), mit der in der Badewanne verträumten Zeit, mit Bockwurst mit Senf im Brötchen..
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Welch hübscher Gesang.
Seit einer Woche höre ich auch einen mir unbekannten Vogel, muss den Gesang mal aufnehmen um herauszufinden wer da so schön singt.
Da kann ich die App Birdnet empfehlen, damit konnte ich schon viele Vogelstimmen bestimmen.
Danke Wolfgang.