Archiv des Autors: Der Emil

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.

122.2026: Gedanken

Ich hatte Gelegenheit, verschiedene eigne Notizen zu lesen.

Auf dem Schrank im Flur fand ich auch Sachen, an die ich mich nicht erinnern konnte. Die waren völlig falsch einsortiert in einem Karton mit Büchern. Und so las ich, worüber ich mir Gedanken machte, zum Beispiel […] Weiterlesen

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121.2026: Unerwünscht

Allerdings schon lange und jetzt akut notwendig.

Im Flur steht bei mir ein dreitüriger, alter Kleiderschrank (aus den 50ern). Der ist sehr voll und obenauf lagert eine Unmenge Zeug.

Seit Jahren will ich den mal ausräumen, ausmisten, durchsortieren. Seit Jahren habe ich das immer wieder vor mir hergeschoben, weil an allem darin Herzblut und Erinnerungen hängen. Seit Jahren weiß ich, daß es notwendig ist, aber damit anzufangen war nie erwünscht. Nun aber […] Weiterlesen

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120.2026: Fürn Fünfer

Vom Flohmarkt neben dem Mittelaltermarkt.

Als ich zu Pfingsten als #MarktMönch #BruderEmil unterwegs war, fanden im Ort auch Garagen- und Hofflohmärkte statt. Einer war keine 20 m weg von meinem Zelt, direkt vor der Marktkasse. Bei dem war ich am Sonnabend, um mir vielleicht etwas Kleines zu gönnen – aber da war nichts, was mich interessierte. Am Sonntag aber, am Sonntag erstand ich einen Weißbierkrug. Und es lag ein sehr gepflegt aussehendes […] Weiterlesen

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119.2026: Tagesanbruch

Voller Hoffnung breche ich auf.

[Geschrieben in der Erwartung des nächsten Morgens und in der Hoffnung darauf.] Weiterlesen

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118.2026: Viel zu früh

Ein Tag komplett außerhalb meines Zeitnormals.

Einmal im Quartal muß ich viel zu früh für mein Empfinden aufstehen. Und dann gibt es keinen Kaffee und kein Zubehör, sondern Tee oder Wasser. Selbst für meine Pillen war es heute noch viel zu früh. Ich mußte zur Blutabnahme nüchtern beim Arzt erscheinen […] Weiterlesen

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117.2026: Nach hinten

Sommerliche Empfehlung im Tanka.

[Es ist kurz, ja, und es ist jahreszeitlich angepaßt. Ich male ein Bild mit nur wenigen Worten.] Weiterlesen

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116.2026: Partielles Verstummen

Und ich befürchte, das ist nicht die richtige Reaktion.

Ja, es gibt Themen, zu denen sage ich seit Jahren nichts mehr, kein einziges Wort. Denn jedes einzelne wäre vergebliche Liebesmüh. Da gibt es Unumstößliches, Unbe­lehr­bare, und ja: mittlerweile auch (scheinbar) Unsagbares. Das Schweigen breitet sich – so scheint es – dennoch nicht aus, denn da ist immer Lärm aus bestimmten Bereichen der Politik, und über die vielen Ablenkungsmanöver sprechen viel zu viele Medien und Menschen […] Weiterlesen

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115.2026: Gnadenfrist

Oder etwa eine Galgenfrist?

[Ja, was ist es denn nun? Gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen den beiden?] Weiterlesen

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114.2026: Wetterfühlig

Diesmal aber ganz ohne Leiche im Keller.

Das Knie. Das linke Knie. Es kündigt sehr zuverlässig an, wenn ein Wetterumschwung bevorsteht. Das tut es seit Jahren, seit sie – verbotenerweise – als Backfisch mit einem Mofa erste Fahrversuche machte und dabei stürzte. Sie durfte ja nichtmal mit dem Fahrrad über das elterliche Anwesen fahren, doch auch das tat sie, wenn auch nur selten und heimlich hinter den Stallungen und der Scheune. Von jenem Sturz waren nur ein paar kleine Kratzer ge­blie­ben, glaubte sie. Bis irgendwann viel später diese sonderbaren, ziehenden Schmerzen begannen […] Weiterlesen

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113.2026: Gründlich

Nach sieben von 14 Tagen geht es heute weiter.

Einmal vier Tage am Wochenende und gleich darauf nochmal drei Tage am Wochen­ende Marktleben: Es war wirklich schön, aber ich bin erschöpft, ausgelaugt, und zwar gründlich. Sieben von vierzehn Tagen. Ja, ich schlafe besser und länger als zuhause, aber ich bin eben auch ziemlich lange wach und konzentriert. Das macht sich heute bemerkbar.

Und doch hilft alles Jammern nichts […] Weiterlesen

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