Kategoriearchiv: One Post a Day

207.2026: Wunderwelten

Es gab Zeiten, da schrieben viele Dichterinnen Gedichte.     Wo ein Mond sich herabneigt von einem HügelDa wachsen den Tagträumen schillernde FlügelWo Tropfen von Wasser so flach sind wie FlundernDort darf sich ein Mensch über alles wundernWo ein Sonnenstrahl … Weiterlesen

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206.2026: Der Sinn

Der Versuch, ein gereimtes Sinn-Gedicht zu verfassen.     Da geht er hin, der Sinn.Wie konntest Du nur wagen,direkt nach ihm zu fragenmit hochgerecktem Kinn? Der Trotz in deiner Haltungverstörte die Verwaltung. Es war wohl kein Gewinn,der Pflicht sich nicht … Weiterlesen

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205.2026: Dunkelheit

Und in der Dunkelheit wartet eine Überraschung.

Das muß das Neubauernhaus sein, in dem meine Großeltern gleich nach dem Krieg wohnten. Es ist das letzte Haus an der Straße, ich glaube nicht, daß dahinter noch eines stand und abgerissen wurde. Es hat nicht mehr das Reetdach, das ich von sehr alten Fotos kenne. Aber sonst sieht es so aus, wie ich es mir bisher vorstellte. Nur […] Weiterlesen

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204.2026: Burgenbau

Laßt uns mal kurz in unseren Erinnerungen graben.   Heute habe ich eine Frage: Wann hast Du deine letzte Burg gebaut?Egal, ob Sand- oder Strandburg, Wagenburg oder Schneeballburg. Egal, ob für Dich selbst oder für Kinder, Enkel, andere Menschen. Vielleicht … Weiterlesen

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203.2026: Spielfreude

Ob nicht mehr mitzupielen schon deutlicher Protest ist?

Ich saß schon in so mancher Spielrunde, die sich auch von einem Spielverderber die Spielfreude nicht verderben ließ. Ob beim Skat oder beim Rausschmeißer (Mensch-ärgere-Dich-nicht), bei verschiedenen Ballspielen, beim Doppelkopf (oh, das hab ich schon lange nicht mehr gespielt), beim Schach. Computerspiele mag ich nicht, und Spielekonsolen fasse ich nicht an. Wirklich nicht! Und mein Dasein als Marktmönch […] Weiterlesen

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202.2026: Ewiges Lächeln

Das denkt in mir herum und wollte jetzt heraus.

Es gibt wirklich Menschen, die immer lächeln, wirklich immer fröhlich wirken, zu sein scheinen. Die nehmen Niederlagen lächelnd hin, schmunzeln beim Erhalt schlechter Nachrichten, und wenn etwas schiefgeht, machen sie kichernd und sorglos weiter. Wie machen die das? Woher kommt das? Von einem Glauben? Von einer für mich gerade nicht nachvollziehbaren Sicherheit, einer Gewißheit, daß sie […] Weiterlesen

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201.2026: Signale

Manche überfordern mich, manche vermisse ich.     Sie sind leise und laut, sind unhörbar und unüberhörbar. Sie sind sichtbar und unsichtbar, manchmal fast zu kurz, um sie wahrzu­nehmen, ein andermal blenden sie. Und nie weiß ich so richtig, wie … Weiterlesen

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200.2026: Spiegelglatt

Am Ufer gesessen und aufmerksam hingeschaut.

Wasser. Mit eigener Bewegung und mit eigener Ruhe. Besonderer Ruhe. Selbst an einem munter dahinplätschernden Bach oder an einem Fluß sitzend spüre ich diese Ruhe. Ich bemerkte sie auch an einem Wasserfall und sogar in der Leutasch-Klamm, in der das Wasser nun wirklich weder ruhig noch leise ist. Und wieviel mehr davon nehme ich an einem Teich oder Weiher […] Weiterlesen

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199.2026: Bevorstehend

Auch das scheint eine Angst zu sein: die vor der eigenen Courage.

Zwei Stunden wach zu sein vorm Weckerklingeln ist blöd. Der Körper – oder das Hirn? – meint, ich hätte ausgeschlafen, aber das stimmt nicht, auf keinen Fall. Ich habe weder Lust noch irgend ein anderes Bedürfnis, jetzt mein Bett zu verlassen; es gibt einfach keinen Grund dafür. Außerdem hatte ich grad vorm Erwachen einen hochinteressanten Traum. Ja, das weiß ich noch […] Weiterlesen

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198.2026: Tief im Wald

Ganz in der Nähe der Zivilisation draußen übernachten.

So. Das war nicht vorgesehen. Irgendwann am frühen Nachmittag ging er einen falschen Weg. Und dann ziemlich lange Zeit durch Wald. Zu dem Zeitpunkt, da er die Straße erreicht haben sollte, ging er noch immer durch Wald. Umkehren? Nein, das war keine Option. Wenn er sich das Gelände richtig eingeprägt hatte, dann sollte er […] Weiterlesen

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