Schlagwortarchiv: Veränderung

167.2026: Faszinierend

Wie nicht veränderte Sprache sich verändert.

Ich lese gerade Jürgen Kuczynski: Dialog mit meinem Urenkel. Nicht zum ersten Mal, beileibe nicht. Aber: Diesmal tu ich mich sehr, sehr schwer damit.

Kuczynskis Sprache in diesem Buch hat sich in all den Jahren, die ich es besitze, nicht verändert. Sie steht da noch so, wie sie 1986 beim Erscheinen des Buches im Aufbau-Verlag stand. Und es wurde meines Wissens nach auch in dieser 7. Auflage nicht ein Wort verändert […] Weiterlesen

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165.2026: Sommerloch

Was ich so in der ereignisarmen Zeit erlebe.

Heute in der Bahn sah ich ihn. Er war für knapp sechs Jahre mein Stiefsohn, bis seine Mutter und ich uns 2006 endgültig trennten. Ein Sonderling war er immer schon. Ab und an hab ich ihn getroffen, manchmal sogar ein Wort mit ihm gewechselt; heute aber […] Weiterlesen

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139.2026: Mein Eindruck

Etwas, das mir beim Lesen durch den Kopf ging.

Manchmal habe ich beim Lesen den Eindruck, daß die Schreibenden mit ihren Texten etwas ungeschehen machen woll(t)en […] Weiterlesen

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128.2026: Spätabends

In der Erinnerung an ihre frühere Karriere.

Eine Flasche noch. Eine ganze. So wie früher, als es noch jeden Tag notwendig war, bis zu drei Mal täglich […] Weiterlesen

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125.2026: Sprache und Realität

Viel allgemeiner als nur beim Gendern.

Ich fand heute in den Tiefen meiner Dateisysteme so einige Texte, in denen es ums … um … um u. a. dieses Thema ging. Ich fand dann auch noch eine Passage dazu in einem meiner eigenen Blogartikel: Sprache schafft Realität. Dann fiel mir auch so manches aus Physik und Philosophie dazu ein. Ich saß und dachte […] Weiterlesen

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110.2026: Gemeinheiten

Da waren so viele. Und nun sind es Ängste.

Ich las gestern in einigen von meinen alten Kladden. Manchmal mache ich das, um mich an Zeiten zu erinnern. Nein, nicht nur an die guten. Und ich möchte ab und zu lesen, wo ich früher stand mit meinen Gedanken, meinen Gefühlen, meinen Entscheidungen. Immer wieder überrasche ich mich dabei selbst […] Weiterlesen

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092.2026: Danach aber

Es soll so werden, wie es immer wurde.

Es wird hoffentlich so werden, wie es jedes Mal wurde. Sie wird die Momente genießen, die sie sich seiner Zuwendung hingibt. Unein­ge­schränkt übrigens, so, wie sie es im Geheimen abgesprochen haben und es sich jedesmal wieder bestätigen. Und es wird, wenn es nach ihr geht […] Weiterlesen

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070.2026: Auf auf!

Über die Kunst, mir selbst den notwendigen Arschtritt zu verpassen.

Den getellten Wecker habe ich heute früh nicht gehört: Ich war vorher wach. Gut, nach achteinhalb Stunden Schlaf (nicht ununterbrochen). Und doch machte es mich dezent grummelig.

Mein Plan war es, 10 Uhr loszufahren. Geht nur nicht, weil mir noch etwas gebracht werden muß; und das soll 11 Uhr geschehen. Ich liebe es, wenn […] Weiterlesen

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041.2026: Durch die Stadt

Weil ich merkte, daß ich mit den Versuchen zu oft scheitere.

Normalerweise – ja, genau – normalerweise gehe ich einmal am Tag raus. Einkaufen, irgendwo nach Fotomotiven suchen, öffentliche Bücherschränke abklappern. Oder: Einfach mit Straßenbahn und Bus durch die Stadt gondeln. Dabei Wege zu Fuß zurück­legen. Lauschen […] Weiterlesen

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039.2026: Entwicklung

Was ich beobachtete, kann ich dennoch nicht verallgemeinern.

Ich kenne einige Menschen, denen im Leben alles, wirklich alles leichtfiel. Solche Leute neigen dazu, sich alles leichtzumachen und viel zu vieles leichtzunehmen. Nur: Dabei geht die Leichtigkeit zu oft verloren […] Weiterlesen

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