Und ein paar Hundert mehr, doch viel ist das wirklich nicht geworden.
Nein nein, der Blogbeiträge sind es inzwischen schon einige mehr. Und auch Schritte zählte ich heute nicht. Aber ich habe den Rest des (gemahlen gekauften) Kaffees aus der Packung in meine Kaffeedose gegeben. Und nun habe wieder ganze Bohnen, die ich nach und nach verbrauchen werde.
Irgendwann am Vormittag begann ich damit, die Kaffeebohnen mit der Handkaffeemühle zu mahlen. Das geht ganz schön auf die Arme, kann ich euch sagen. Der befüllte Bohnentrichter meiner Mühle braucht 800 Umdrehungen, von denen ich 50 und 50 mit der linken, die nächsten 50 und 50 mit der rechten Hand drehe. Der Auffangkasten meiner großen Mühle faßt mehr Pulver, aber nach 400 Mal Kurbeln leere ich ihn in eine wirklich gut dichte Dose, in der das Mahlgut sein Aroma nicht so schnell verliert. Zwischendurch sah ich mir Bilder an, selbsgemachte, aus den Jahren 2000 bis 2004. Damals fotografierte ich das meiste noch auf Negativfilm, vieles auf dem Ilford Delta XP-2 (ein als Farbfilm zu entwickelndes Material, das dennoch nur Schwarz-Weiß-Bilder ergab). Ja, ich hatte dann auch schon eine Digitalkamera, aber die nutzte ich als Ersatz für die Polaroid, mit der ich davor mir ansehen konnte, wie die Bilder auf dem Film wohl aussehen werden.
So kurbelte ich heute und sah mir Bilder an und löschte einige Dateien. Vom angekündigten Regen war tagsüber allerdings nichts zu sehen; es kann wohl kurz vorm Morgengrauen ein paar Tropfen gegeben haben, aber dann war es schwül. Nicht mehr ganz so heiß, das stimmt, aber abgekühlt hat es sich hierzustadt nicht wirklich. Und neben meiner Löscherei und Kurbelei liefen heute die CDs Nº 1 bis 8 der DT64-Story. Ja, da ist wirklich schöne Musik dabei.
Gelöscht habe ich viel weniger Dateien, als ich Kurbelumdrehungen tätigte. Dabei schaffte ich noch nicht einmal 1 Pfund Kaffee zu mahlen mit 5.600 Mal leiern. Aber wenigstens weiß ich wieder, wie anstrengend – nein, wieviel Arbeit es braucht(e), bis das feine Pulver erzeugt ist, welches mir morgens so notwendig scheint. Und ich denke daran, daß es ja lange Zeit keine motorisierten Geräte gab, mit denen Kaffee gemahlen wurde, sei es in den Röstereien, in den Läden oder den Haushalten. Ach, bei meinen Großeltern habe ich das Handmahlen noch selbst erlebt und gelernt, lange bevor ich selbst Kaffee trinken wollte. Beide Kaffeemühlen besitze und benutze ich heute. Und wie ich den Geruch liebte und liebe …
Erinnerung des Tages:
Ach ja, zu solcher Musik habe ich als Jugendlicher in der Dorfdisko getanzt (zumindest zur älteren davon).
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden machten mich am 16.08.2026 meine Ruhe, 269 gelöschte Bilddateien, gemahlener Kaffee.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

