Es gab für heute einen wundervollen Plan.
Einen wirklich wundervollen Plan, der sich aus terminlichen Gründen leider nicht vollständig umsetzen läßt: Puh, nicht schön, sowas – nicht schön, aber verstehbar. Also gut, es wird anders als geplant, es war sogar schon anders als geplant. Vor einigen Jahren hätte mich das völlig aus der Bahn geworfen, aus dem Konzept gebracht, umgehauen, ganz tief ins Loch geschubst. Ha! Da seh ich heute wieder, daß ich seither trotz #notjustsad (also trotz der Depression) einiges an Stabilität zugelegt habe. Denn all das geschieht heute nicht, trotz geplatztem Plan. Ich werde nachher einen langen Mittagsschlaf machen; für den hätte ich ohne verändertem Plan keine Zeit. Ja, das ist noch nicht „Das Beste draus machen”, aber ich bin wohl schon auf dem Weg dorthin. (Und ganz zufrieden damit.)
Erinnerung des Tages:
Es gab Zeiten, da war ich an allem Schuld, was irgendwie schiefging, und an den Gründen und Anlässen dafür. Auch am Glatteis!
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden machten mich gestern und heute, am 12.01.2026, erledigte Hausarbeit, der Umgang mit der Situation nach geplatztem Plan.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

