Ja, davon bin auch ich ganz fest überzeugt.
Alles ist vergänglich, außer den Gedanken. Ideen sind unsterblich. Sie können unterdrückt oder begraben werden. Letzten Endes passen sie sich an, sie entwickeln sich und bleiben auf diese Weise immer weiter stehen.
Donald Nolet: Kryptogramm. S.228 · Deutsche Erstauflage 2017.
Aus dem Niederländischen von Simone Schroth.
© Droemer Verlag, München 2017. ISBN 978-3-426-30621-5
Ein wenig erinnerten mich diese Sätze an „wer schreibt, der bleibt”. Aber da ist doch noch mehr. Zum Beispiel Solidarität und Nächstenliebe. Hoffnung auf eine gute Zukunft. Der Glaube an die Vernunft und deren Obsiegen.
Es gibt so viele Ideen, die ein einzelner Mensch haben kann, aber nie nur ein einzelner Mensch hat. Nenne ich sie kollektive oder soziale Ideen? Was ich gerade jetzt, im Moment denke, denkt wahrscheinlich ganz ähnlich nicht nur ein weiterer Mensch – es werden mehrere bis viele sein. Andere dachten das gestern oder vor zwanzig Jahren, oder sie werden es morgen, in einer Woche, in mehreren Jahren denken. Möglicherweise (nein, sicher) angepaßt an die herrschenden Bedingungen und lokalen Gegebenheiten, aber: es ist ein und derselbe Gedanke.
Ideen wurden schon unterdrückt und begraben, und dann feierten sie ihre Wiederauferstehung (Elektroauto). Außerdem: „Die Gedanken sind frei.” Und ich hoffe, sie bleiben es über die ganze Zeit der Existenz dieser Menschheit und aller folgenden.
Und noch eine Anmerkung: Wenn ich einen Gedanken, eine Idee vergesse, dann sind die nicht ausgelöscht, nicht verschwunden für die gesamte Menschheit, dann haben sie andere Menschen noch immer und schon wieder …
Erinnerung des Tages:
Ja, da war/ist eine besondere, die ich hier nicht preisgeben werde …
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden machten mich am 09.10.2026 früher Kaffee, Zeit in der Wanne, Gnocchi mit Gyros (ja, das kann man essen).
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

