101.2026: Vor den Träumen

So manche können sich tatsächlich erfüllen.

 

Und ehe ich mich meinen Träumen zuwende, von denen ich bereits weiß, womit sie mich überraschen werden, habe ich noch einen Gedanken, den ich loswerden will. Obwohl: Darf ich soetwas hier öffentlich kundtun, wenigstens andeuten?

Grad ist es mir scheißegal, ob ich darf oder nicht.

Es geht, so weit kann ich konkret sein, um meinen Montagstermin. Auf den freue ich mich sehr, denn ich weiß: Der wird wundervoll, schön, befriedigend und herzwär­mend. Vorfreude wird zwar als schönste Freude bezeichnet und gefeiert, aber die Freude des Erlebens ist schöner, inniger, nachklingender als die davor je sein kann. Ja, die Träume werden sich um das drehen, was morgen geschieht. Und dann …

Keine meiner Hochzeiten und Hochzeitsnächte war so schön, wie meine Montage mittlerweile sind. Und ja, ich hoffe darauf, daß auch der Rest der Woche und die Wochenenden genau so werden, wie die Montage jetzt sind. Vielleicht noch ein paar Jahre so leben zu können, zu dürfen, das wäre es doch … Und mit all diesen Andeutungen und Unklarheiten lasse ich euch jetzt allein, denn: Ich geh träumen.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil


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100.2026: Drauflos

Und zwar wirklich einfach so, ohne Bedenken, ohne Idee.

 

Es liegt alles bereit: Papier, Tinte, Feder. Und dann sitze ich da und mir fällt nichts ein. Also versuche ich es damit, einfach draufloszuschreiben. Ohne roten Faden, ohne die Idee, ohne etwas, das ich ausformulieren möchte. Egal. Ich schrieb dann wirklich einfach los. Auf Zettel, nicht in eine meiner Kladden. So mache ich das öfter, wenn ich kein Ergebnis erwarte, sondern ahne, daß ich das Aufgeschriebene nicht verwenden, sondern zerreißen werde.

Heute war es genau so. Ich saß 45 Minuten da, schrieb in knapp 40 Minuten drei Seiten voll. Unzusammenhängendes Durcheinander. Ich sprang von Tante Erdmute zu Peterchen, notierte einige Sätze über Geschlechtsteile und ihre Nutzung, ich versuchte mich an einem Haiku (in dem ein Wort gleich dreimal vorkam). Es gab auf dem Papier nur zwei durchgestrichene Wörter, die Buchstabendreher enthielten (weider und Aufsall). Dann meldete sich mein Kurzzeitwecker (kennt ihr das Wort und das Ding noch?) und ich hörte auf. Mit dem Schreiben. Machte eine Pause, einen Cappucino (aus Pulver, mit Spekulatiusgeschmack).

Danach scannte ich einige Zettel ein, 28, um genau zu sein. Und danach sah ich mir das Aufgeschriebene an. Las, was ich da auf das Papier gestammelt hatte, und schüttelte mit dem Kopf. Sicher, da standen Sätze, die ich vielleicht hätte irgendwann, unter sehr günstigen Umständen hätte ausbauen, verwenden können. Aber … Dann nahm ich die drei Zettel und schob sie in den Reißwolf. Drauflosschreiben bringt bei mir nur selten etwas, wenn da nicht schon Ideen vorhanden sind. Ja, das geht nur selten gut aus, endet meist so wie heute. Mit Papierschnipseln.

Und nun habe ich einmal mehr … Nein, das war nicht umsonst. Das war nicht ergebnislos, nicht sinnlos oder überflüssig. Es war notwendig zu schreiben. Die Hand zu trainieren. Das Zittern auszuhalten, das mir seit einiger Zeit beim Schreiben Schwierigkeiten bereitet, und das sich im Laufe der Zeit verringerte, am Ende verschwunden war. Also: Mehr schreiben, viel mehr. Und wenn es nicht anders möglich ist, dann eben einfach drauflos.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil


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099.2026: Mein Heute

Ich wollte elektrische Autos fahren und nach meinen Bedürfnissen leben.

 

Meine Zukunft, die ich erwartete und erhoffte in einer gewissen naiven Reife, wurde zu Vergangenem, Vergessenem, Verstecktem, Verschwiegenem, zur Fiktion, noch ehe ich sie leben konnte.

Was nun ist, wie bewerte ich mein Heute? Vielleicht lasse ich das Bewerten besser sein und genieße mein Heute, wie es mir möglich ist …

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil


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098.2026: Ungezählt

Was mich beim Warten und Suchen bewegt und ereilt.

 

 

Ungezähmter Sturm
Eingeschlossen in Träumen
Spiralen ins Nichts

Mit geschlossenen Augen
Tanz des fallenden Blattes

Ein Tanka.

 

 

Ich hab sie nicht gezählt, die Versuche, einen Text für dieses Blog zu schreiben. In den letzten Tagen kamen wieder viele dazu: einige Versuche, die ich nach drei Sätzen abbrach, und einige, die ich beim Abtippen dann für … naja, mit diesem Neeee-So-geht-das-nicht-Blick betrachtete und nicht veröffentlichte.

Uff. Das muß ich mir jetzt genauer ansehen.

Im Moment bin ich mit meinem Leben ganz zufrieden, es geht mir sogar gut mit vielem, was hier passiert. Ich komme mir nicht so zerfasert vor wie so oft schon, bin recht sicher auf das Schöne fokussiert, das abseits vom Netz passiert. Tatsächlich. Und doch schaffe ich es nicht, über den Fokus zu schreiben und über das, was ihn bringt, über das, worauf er liegt. Jedenfalls nicht in irgendeinem Blog. Da scheint etwas noch reifen zu müssen … Aber ich bin doch nicht der, der wie bei einem Roman erst alles planen und konstruieren muß, ehe ich es aufschreiben kann? Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, daß mich das trotz meiner allgemeinen Zufriedenheit unzufrieden macht.

Und so warte ich. Warte auf die Idee zu einer Geschichte, die ich herzeigen muß und kann. Warte darauf, daß aus der Idee Worte werden, die sich zu einem Ganzen fügen. Zu einem Ganzen, das nicht banal bleibt. Bis das geschieht, schreibe ich weiter ungezählte Worte auf Papier, mit Stahlfeder und Tinte. Die Füllfederhalter im Glas schauen zu, aber zur Zeit habe ich fast keine Verwendung für sie. Sollte ich mich zwingen, den einen oder anderen von ihnen zur Hand zu nehmen und damit die herausfließenden Gedanken dauerhaft sichtbar zu machen? Vielleicht heute am Abend? Oder unterwegs, in Bus und Bahn und Funkenkutsche, wo dann doch immer ein Füllfederhalter für das Verfertigen von Notizen genutzt wird …

Ich warte. Ich warte wie die Schlange, vor der das Kaninchen sitzt, auf den nächsten Schritt, auf die nächste Störung des Gleichgewichtes, der Routinen, der Gewohn­hei­ten, auf das Erwachen aus einer Erstarrung oder Erschlaffung, auf das – erneute? – Durchbrechen der alltäglichen Realitäten und Ängste. Ich warte nicht untätig, nur ist nirgends zu sehen, was ich unternehme und anstelle, welche Verrenkungen ich mir abfordere, um den Zustand zu verändern. So bleiben auch die Versuche, die Anläufe, die Abbrüche und das „Scheitern” ungezählt.

Ein heftiges Kuddelmuddel, ein wirres Durcheinander, ein Chaos, ein Tohuwabohu. Bei manchen ist es Wohn- und Lebensstil, doch im Moment habe ich eine tiefe Sehnsucht nach geordneteren Verhältnissen.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil


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097.2026: Aufgeschrieben

Aber damit ist es nicht – wie sonst so oft – aus meinem Kopf.

 

Ich kämpfe einmal mehr mit einer meiner Phantasien, mit einem meiner unerfüllten Wünsche. Also saß ich heute in der stromlosen Zeit am Schreibplatz. Meine Hand zittere, als ich notierte, was mich so heftig beschäftigt – dementsprechend krakelig erscheint mir meine Handschrift. Wieso? Nun, es war diesmal eben kein phanta­sier­ter Text, keine erfunden, nichterlebte Szene. Was da auf dem Papier zu finden ist, das ist ein sehr klar formulierter Wunsch, einer, den ich schon lange habe. Einer, dessen Erfüllung ich zum größten Teil schon vorbereitet habe. Es fehlt aber noch dies, das und jenes, um ihn bald … Um das Gewünschte endlich erleben zu können. Es macht bis jetzt „nur” ein wundervolles Kopfkino.

Ich könnte innerhalb kürzester Zeit … Aber ich tu es nicht. Aus Angst. Das habe ich heute auch erkannt mit dem Aufgeschriebenen. Nein, ich habe keine Angst vorm Aufwand oder vor Kosten oder vom Bitten um (notwendige) Unterstützung. Das ist alles zu schaffen, das alles ist machbar. Und ich stelle es mir sehr interessant, sehr er­füllend, sehr schön vor, wenn ich mir diesen Wunsch erfülle. Aber da ist eben Angst. Angst davor, daß es bei weitem nicht so gut wird, wie ich es mir erträume – oder daß es so gut wird, daß ich es immer wieder erleben will (ja, es geht um Erleben, nicht um Besitz oder ähnliches). Und die hindert mich daran, die Verwirklichung weiter voranzutreiben, die läßt mich zögern.

Natürlich. Es besteht immer, wirklich immer ein Risiko, eine Unsicherheit, denn hundertprozentige Sicherheit gibt es nur in einigen wenigen Wissenschaften, nicht aber im menschlichen Leben (außer dem Tod). Ich finde meine Angst vor einem (zu) guten Ausgang gerade sehr sonderbar, absurd sogar. Und auch deshalb bleibt diese Phantasie, bleibt dieser Wunsch in meinem Kopf mitsamt der blöden Angst. Deshalb schaffte ich es nicht, all das aus meinem Hirn rauszuschreiben, wie ich das doch bei so vielen anderen Gelegenheiten schaffte und schaffe.

Ich bin schon eine sonderliche Kanaille …

 

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Der Emil


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096.2026: Verdienst

Das Glück währt uns nie lange genug.

 

 

Es ist wohl ein Teil der menschlichen Natur, daß wir mit einem glücklichen Tag nicht zufrieden sein wollen; es müssen doch viel mehr davon sein, schließlich haben wir sie uns verdient? Womit nur, lautet die berechtigte Frage.

 

 

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Der Emil


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095.2026: Pornographie

Und ich bin nicht ganz unschuldig daran.

 

 

Da liegt sie, die Schenkel weit gespreizt. Geschafft und so scharf wie nie. Alles an ihr glänzt feucht. Ich habe die Lampe so gedreht, daß ihre Mitte gut ausgeleuchtet ist und mache ein paar Fotos von ihr, wie sie so offen daliegt …

 

 

 

Ja, ich habe meine Schere zum ersten Mal selbst geschliffen.

 

 

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Der Emil


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094.2026: Bestätigung

Wiedereinmal kehre ich Inneres nach außen.

 

Manchmal muß ich schön längst Geklärtes erneut zur Sprache bringen. Vielleicht, weil ich nur vergaß, daß da nichts mehr unklar ist. Vielleicht, weil ich in manchen Bereichen immer und immer wieder die Bestätigung der Richtigkeit meines Denkens und Handelns benötige. Dieses Vergewissern kann natürlich nerven, zu Augen­ver­drehen führen oder zu Unverständnis. Im besten Fall wird mein Bedürfnis akzeptiert und verstanden und geteilt und erwidert.

Es ist wohltuend, dieses Gefühl der Klärung, der Bestärkung. Da erfahre ich etwas, das ich radikale Akzeptanz, gegenseitige radikale Akzeptanz nenne (in der ich mich noch üben muß, vor allem in der Selbstakzeptanz). Da ist ein Einverständnis, wortreich und wortlos, das sich ausbreitet, wenn alles Gesagte stimmig ist. Den Zustand nannte ich früher Seelenverwandtschaft. Heute habe ich kein Wort dafür, aber ein grandioses, warmes Gefühl dabei.

Ihr verzeiht mir, daß ich euch von dieser sonderbaren Art meines Glücks erzähle. Aber wes das Herz voll ist, des gehet der Mund über (oder die Tastatur). Es ist ähnlich wie das wiederholte Sprechen über Grundsätzliches, dieses Schreiben über die eigenen Gefühle. Nur ist es mir hier verwehrt, zu klar zu formulieren – aber ich denke, das geht so, wie ich es jetzt hier tue. Diesmal weiß ich auch sicher, daß ich mit dem nicht alleine bin.

 

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Der Emil


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093.2026: Ganz „schröklich”

Ich will es wirklich nicht, kann es aber nicht abstellen.

 

Heute schrieb ich zwei Texte, die ganz wunderbar herausflossen aus mir, aus meinem Denkicht. Und jetzt stehen sie in meiner Immerdabeikladde.

Nachdem ich mich heute um Vereinsangelegenheiten und das Fliewatüüt kümmerte, wollte ich sie hier veröffentlichen. Beide. Der eine eine wütende Reaktion auf die Politik im Lande, der andere eine Auskunft über mein privates Beziehungserleben. Am Ende löschte ich beide Entwürfe – sie bleiben in der Kladde verborgen. Und kreiseln deshalb weiter in meinem Kopf. In dem Kopf, in dem die ganz private Schere der Selbstzensur heute wieder zugeschlagen hat. Weil ich Arschlöcher nicht Arschlöcher nenne zu dürfen glaube. Weil ich „gierige Mischpoke” anders, gesitteter ausdrücken müßte. Und weil ich bestimmte Körperteile und Handlungen in einem subkulturellen Kontext nicht vulgär (aber authentisch) bezeichnen kann, wenn ich die Texte öffentlich herzeigen will. Glaube ich zumindest – und das habe ich sehr, sehr weit verinnerlicht.

Ja, klar, ich habe andere Blogs, in denen solche Texte Platz finden würden. Aber … Ich will diese Seiten von mir nicht mehr verbergen, nicht mehr abspalten. Am liebsten würde ich all meine Pornos hier integrieren („Aber das geht doch nicht?”) und mich endlich zu all meinen absonderlichen Vorlieben bekennen. Und auch meine okkulte Vergangenheit und meine Verbindungen zur (Chaos-)Magick herholen. Aber wer würde denn den pornösen Blog eines verwirrten Hexers, der regelmäßig über Politiker sich auskotzt, am End noch lesen wollen?

Die Selbstzensur ist erbarmungslos. Denn die funktioniert auch in persönlichen Gesprächen. Und ganz hervorragend bei all dem, was ich herzeigen möchte. Ganz schröcklich ist das und für mich nicht zu vermeiden.

 

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Der Emil


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092.2026: Danach aber

Es soll so werden, wie es immer wurde.

 

 

Es wird hoffentlich so werden, wie es jedes Mal wurde. Sie wird die Momente genießen, die sie sich seiner Zuwendung hingibt. Unein­ge­schränkt übrigens, so, wie sie es im Geheimen abgesprochen haben und es sich jedesmal wieder bestätigen. Und es wird, wenn es nach ihr geht, nichts, überhaupt nichts anders werden als bisher. Sie bereitet sich vor wie immer: ein Bad, das Kleid, Strapse, Parfüm. Auch den Wein stellt sie bereit.

Danach aber, danach, so hat sich Tante Erdmute vorgenommen, wird sie ihn nicht ihres Schlafzimmers verweisen, sondern ihn erst­mals bitten, bis zum Aufstehen mit ihr im Bett zu bleiben.

 

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil


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