Die für mich gegenwärtige Verflachung allgegenwärtiger Popmusik.
Ich habe eine Abneigung gegen das „normale” Radio entwickelt. Denn weder die sogenannten privaten noch die öffentlich-rechtlichen Programme ertrage ich über längere Zeit noch (abgesehen von sogenannten Spartenprogrammen). Alles in mir sträubt sich gegen den zu hörenden Einheitsbreiklang, der da als populäre Musik abgespielt wird (ganz zu schweigen von den Wellenbildern, die in Audiobearbeitungsprogrammen zu sehen sind: Bretter fast ohne Dynamik). Eine meiner Meinung nach sehr bedauerliche Entwicklung in der Kunst Populärmusik.
Damit möchte ich keineswegs sagen, daß die Musikschaffenden neuerdings nur noch Einheitsbrei komponieren und arrangieren. Nein, so ist es ja nicht. Es gibt noch immer neue, spannende Musik, die mich mitnimmt, die ich gerne höre, weil in der noch „etwas passiert”. Das meiste davon höre ich im Netz, per Webradio. Ich habe keine Streamingdienste abonniert, nein. Manchmal suche ich bei Soundcloud oder auch bei Jamendo. Und es gibt noch mehr Anlaufstellen, die ihr sicher auch alleine findet.
Die in vielen Radios rotierte Musik (ja, manche Radiosender haben weniger als 100 Musikstücke, die über den Tag immer wieder wiederholt werden) muß nur noch massenkompatibel sein, schön „seicht”. Ich gestehe: Das, was mir heute überall als Pop in die Ohren gedudelt wird, ist – ich sag es ehrlich – nur noch Nebengeräusch für mich oder billiger Kommerz, keineswegs auch nur ansatzweise Kunst für mich. Ich lob mir meine CD-Sammlung und meine digitalisierte Musik, vor allem die, die ich schon zu DDR-Zeiten hörte.
Nachsatz: Zunächst stand in der Überschrift Kunst statt Popmusik. Aber nein, es ist nicht die Kunst im Allgemeinen, es ist tatsächlich nur die Popmusik, ohne die – so scheint mir – heute auch kein Geschäft des Einzelhandels mehr auskommt. Diese Allgegenwärtigkeit, die dauernde Berieselung trägt sicher zu meinem Mißempfinden bei. Ich glaube, ich werde mein kleines Musikabspielgerät wieder öfter benutzen.
Erinnerung des Tages:
Vor zwanzig Jahren hatte ich in relativ kurzer Zeit ungefähr 30 kg abgenommen, ohne das zu wollen bzw. bewußt darauf hingearbeitet zu haben (von knapp 140 kg auf etwas mehr als 100 kg).
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden machten mich am 25.09.2026 früher Kaffee, komplikationsloser Aufbau, einige Wiedersehen.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

