181.2026: Jetzt aber

Gedanken zum Geschehen in dieser Welt.

 

Puh! Der Tag heute war so … so … so voller Gutem, daß ich noch keine Idee für den heutigen Beitrag habe. Dabei war das Finden und Heraussuchen von Textideen eines der Dinge, mir denen ich mich heute beschäftigte: Ich blätterte durch alte Druck­werke und riß aus dem Altpapier interessant erscheinende Seiten und Textteile heraus. Die liegen jetzt hinter mir bereit für ihre Verarbeitung/Verdichtung.

Daß nebenher zwei Maschinen Wäsche liefen, ich etwas gekocht habe und mich um dies und jenes Andere im Haushalt kümmerte, ist kaum erwähenswert. Ist halt „nur” Alltag, nicht wahr? Und wie unsereins seinen Alltag bewältigt, daß ist doch nicht der Rede wert. Oder lobt ihr euch dafür, wiedereinmal etwas Alltägliches geschafft zu haben? Aufstehen zum Beispiel, oder Duschen?

Das ist vielleicht etwas, das ich anderen Menschen empfehlen kann: Erkennt, anerkennt eure eigenen Leistungen, wie normal und unbedeutend sie euch auch erscheinen mögen. Denn schon Überleben und Leben sind in diesen Zeiten nicht mehr selbstverständlich, weil alle Menschen von Krieg und Klimakatastrophe (und daraus resultierenden Kriegen/Kämpfen) bedroht sind. Ja, ich bin da nicht mehr optimistisch, ich bin da Realist und damit auch eher pessimistisch eingestellt.

Und dennoch: Was ich tun kann, um diese Apokalypse abzuwehren, weniger schlimm zu machen, das werde ich tun. Und wenn es nur die zwei Liter Wasser sind, die ich in die Büsche vorm Haus kippe, die Wasserflasche ist, die ich anderen Menschen draußen in die Hand drücke. Oder die niedergeschriebenen Gedanken zum Zeitgeschehen.

 

Erinnerung des Tages:
Heute erinnerte ich mich ganz intensiv an einen Tag im Juli 2003.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Zufrieden machten mich am 11.08.2026 Numiroso, etwas Unglaubliches, der knapp geschaffte Beitrag.


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180.2026: Gepflegt

Sorgfältig, liebevoll, gründlich und allzeit.

 

 

In meinem Denkicht befindet sich auch eine außergewöhnlich gut gepflegte Bibliothek der phantastischen Erinnerungen.

 

 

Und ich denke, da gibt es zwar auch ein paar Schallplatten, aber ganz sicher keine Videoabteilung … (Die gibt es dafür sehr groß in meinen Träumen.)

 

Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Ich habe drei Schwurbel-Bücher in den Papiercontainer gebracht.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Zufrieden machten mich am 10.08.2026 die erledigte Nachbereitung, Zeit in der Wanne, und die Lesezeit während des CD-Einlesens.


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179.2026: Bare Münze

Einmal mehr etwas unnützes Wissen. Oder?

 

Warum können wir etwas in barer Münze zahlen oder für bare Münze – aber nicht in oder für bare Scheine?

Ach, das habt ihr euch noch nie gefragt? Aber schon schnell mal gesuchmaschint, oder? Hab ich auch getan, aber schon der Artikel über Banknoten im deutschsprachigen Wikipedia geht bei den gerade herrschenden Temperaturen über mein Auffassungs­ver­mögen hinaus.

Die Redewendung mit der baren Münze ist jedenfall um einiges älter, als es die ältesten offiziellen Geldscheine oder Banknoten sind (jedenfalls hier in der Gegend). Und deshalb gibt es nur bare Münze und nicht bare Scheine …

 

Erinnerung des Tages:
Ich erinnere mich wirklich gerne an unser wundebar leichtes Kleingeld (außer 20-Pf-, 5-, 10- und 20-Mark-Stücke war es eben Aluminium).

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Zufrieden machten mich am 09.08.2026 der morgendliche Kaffee, kalte Vita-Cola (zuckerfrei), der entspannte Abbau.


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178.2026: Eine Idee

Etwas für Kinder vorbereiten.

 

Wenn ich als Mitglied eines gemeinnützigen eingetragenen Vereins gebeten werde, mit meiner Kurrent-Schreiberei an einem Ferienereignis für Kinder teilzunehmen, dann tu ich das gern. Aber: Schreiben. In den Ferien. Das ist ja wie Schule? Nein, darauf haben Kinder nicht wirklich Lust. Und: Es wird ein Mitmachereignis werden. Da brauch ich etwas, das zum Mitmachen reizt.

Also. Was könnte das sein?

Hm. Ich hatte da eine Idee. Deshalb werde ich zwei Worte auf eine DIN A6-Kartei­karte schreiben (in Kurrent). Mit kleinen lateinischen Buchstaben darunter. Ich werde vier Linien einzeichnen in das Geschriebene und darunter mit diesen vier Linien jeweils eine leere Zeile gestalten. Für die punktesammelnden Kinder. Hm. Hier und jetzt kann ich nur die Idee festhalten, umsetzen muß ich das zuhause.

Ich hoffe natürlich, daß es den Knirpsen Spaß machen wird. Zwei oder drei Füll­fe­der­halter muß ich vorbereiten. Ach, wenn ich nur eine gute Quelle für (bezahlbare!) Vogelfedern (Gänse, Enten, Schwäne, Raben, Elstern, Hühner, Puten …) wüßte, dann würde ich mir ganz schnell noch welche besorgen und sie zum Schreiben vorbereiten. Oder … wenn ich einfach ein paar Holunderästchen zurechtmache?

Nun habe ich es doch geschafft, das heute von mehreren Kindern probieren zu lassen. Die Reaktionen waren überwiegend gut. Also setze ich das um und hoffe. Außerdem hatte ich heute echt gut zu tun am Tisch. Einmal stand eine Gruppe fast eine Stunde bei mir und hörte zu, fragte nach, probierte aus. Warm war es auch. Puh. Vielleicht geh ich noch früher schlafen als gestern.

Ich fühl mich grad zufrieden und geh noch auf einen Schwatz zu den Nachbarn.

 

Erinnerung des Tages:
In der Burg Schönfels wurden bis 2004 noch zwei Braunbären gehalten; ich sah die als Kind kurz vorm Schulanfang bei einem Besuch dort.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Zufrieden machten mich am 08.08.2026 die eine oder andere Umarmung, das Interesse der Leute, ein spendierter Met.


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177.2026: Schloßgefühl

Es fängt gerade an, wieder wirklich toll zu werden.

 

Ja, in den Burgen und Schlössern, in denen ich mich immer mal wieder aufhalte, überkommt mich regelmäßig ein besonderes Lebensgefühl. Na klar liegt das auch an den Menschen, mit denen ich dort zusammenbin. Ich schrieb schon oft, daß das für mich kleine Auszeiten sind, die ich genieße.

Diesmal aber: Gestern fühlte ich mich beinahe den ganzen Tag fahrig. Da gab es ein vereinsinternes Problem, das unbedingt gelöst werden mußte (und es wurde gelöst, wie gestern schon zu lesen war.) Heute früh hatte ich – wie wirklich jedes Mal – noch überhaupt keine Lust auf diese Burg an diesem Wochenende. Selbst bei Losfahren hatte ich noch ein sehr flaues Gefühl im Magen.

Aber dann, beim Ankommen, erst recht nach dem Aufbauen, beim ersten entspann­ten abendlichen Kaltgetränk, da war es endlich da, mein Schloßgefühl. Ja, endlich wieder normale Bekloppte, endlich wieder Lachen und Schwatzen und Spaß mitein­ander haben. Voraussichtlich kein Regen, was gut für mich und die Ausrüstung und für die Natur eben doch nicht gut ist.

Ich weiß, daß es mir hier gutgehen wird. Nein, wirklich mittelalterlich ist hier fast nichts – außer vielleicht der Umgang der Marktleute miteinander. Denn ich stelle mir so ähnlich die Dorfgemeinschaften von anno Tobak vor, derb, geradeaus, ehrlich und noch nicht ganz so versessen nur auf den eigenen Vorteil, sondern eben mehr auf das ganze Dorf bedacht. Und ja, ich weiß auch, daß das mit Sicherheit eine roman­tisierende Vorstellung ist. Aber mein Schloßgefühl genieße ich dennoch.

Und jetzt geh ich noch zu Freunden, das Wiedersehen feiern.

 

Erinnerung des Tages:
Leider gibt es hier keinen Zuber. Aber als ich vor vielen Jahren das erste Mal mit Marktleuten mich abends darinnen entspannte, das war schön.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Zufrieden machten mich am 07.08.2026 eine ruhige Anfahrt, der langsame Aufbau, das Feierabendbier.


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176.2026: Auch ich

Ein Großer hatte, was ich noch heute habe.

 

 
Bekenntnis
 

Ich leide an Versagensangst,
besonders, wenn ich dichte.
Die Angst, die machte mir bereits
manch schönen Reim zuschanden.

Robert Gernhardt: Reim und Zeit. Gedichte. S. 13
Reclams Universal-Bibliothek Nr. 11111
© 1990, 2009, 2017 Phillip Reclam jun. GmbH & Co. KG, Stuttgart
ISBN 978-3-15-011111-6

 

 

Ist ein bißchen wie damals bei Rudi Karell: „Klaus Hinrich war Bauer, kam niemals zur Ruh, / versorgte die Schweine, den Stier und die / Oma, die meinte, du weiß doch genau …” (Goethe war gut!). Oder mein Schäferständchen von 2012 …

 

Erinnerung des Tages:
Als ich etwa 6jährig bei einem Tierparkbesuch kopulierende Hängebauchschweine sah, rief ich aus: „Guckt mal, die Schweine spielen Zug!”

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Zufrieden machten mich am 06.08.2026 das beladene Fliewatüüt, die Klärung des Kettner­problems, der nach etlichem Hinundher funktionierende Drucker.



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175.2026: Saft

Der Zustand ist höchst bedenklich.

 

Ich schwimme im eigenen Saft. Heute früh, kurz nach Sechs, waren draußen 23 °C – und mehrere Wetterdienste gaben übereinstimmend an, daß der Taupunkt etwas über 20 °C lag. Geschlafen hab ich so schlecht wie lange nicht …

Und dann seh ich im Wetterbericht, daß die jetzt herrschende Großwetterlage wohl noch bis Ende August so bleiben soll!

Ganz ehrlich: Ich hab die Schnauze voll von den zwei Jahreszeiten Schlammig und Dürre. Ich möchte für den Rest meines Lebens lieber wieder die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter; und wenn ich schon beim Wünschen bin: dann auch ohne den alljährlichen Umzug in die OstEuropäische Zeitzone und zurück. Seit wann ist bekannt, daß diese unsägliche Zeitverstellung genau KEINEN Effekt hat?

 

Mir ist es zu warm, sehr vielen Menschen ist es zu warm, zu trocken ist es sowieso. Und die Schwüle läßt mich nicht nur im eigenen Saft schwimmen, sondern beeinträchtigt meine Denk- und Lebensfähigkeit. Dieser Zustand scheint mir höchst bedenklich zu sein. Ich will das nicht (mehr weiter) ertragen müssen …

 

Erinnerung des Tages:
Als Jungspund (mit 16 bis 18 Jahren) erhaschte ich am Filzteich-Damm (hinterm Turm) bei 25 bis 28 °C im FKK-Bereich so manchen Ein-/Anblick, den ich sonst nie hätte haben dürfen.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Zufrieden machten mich am 05.08.2026 dreimal die Zwölf, ein Gin-Tonic aus der Dose bei einem netten Schwatz, saure Fischbrötchen am Abend.


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174.2026: Uferlos

Ein Lied von 1973; Text für mich noch aktuell und sowiese zeitlos.

 

„Bleich und uferlos / liegt die Liebe bloß …”

Wer das sofort im Ohr hat und mitsingen kann, interessiert(e) sich für Musik aus der DDR. Das „Liebeslied” ist neben „Der Apfeltraum” und „Wer die Rose ehrt” eine der Hymnen, die die Klaus-Renft-Combo – später nur Renft – immer und immer wieder spielte. Schon 1958 gegründet, hatte die Gruppe eine sehr wechselvolle Geschichte, bis sie 1975 verboten wurde. Trotzdem (oder gerade deshalb?) kannte ich diese drei Lieder spätestens seit meinem Übergang auf die EOS im Jahre 1978. Denn: Sie wurden dann von der 1977 geründeten Band Karussell gespielt (und später auch von vielen anderen) … Und ab 1990 gab es Renft ja wieder, und auch diese drei Lieder gehörten einfach wieder zu ihrem festen Repertoire.

Wer möchte, kann diesen Link anklicken und das komplette Lied hören (öffnet sich in einem neuen Tab/Fenster) – in der Version von 1994.

Und auf der Website von Renft sind viele ihrer Texte nachzulesen. Wer also mag: Liebeslied – vielleicht mit einem Schreibfehler; hinter dem Menüpunkt Texte sind auch der Apfeltraum und die Rose zu finden. Ich finde, daß es heutzutage nicht mehr sooooo viele Lieder mit so schönen Texten gibt – aber da kann mein Hirn tatsächlich irren.

„Ach wie hat sie satt / Falschheit und Verrat. / Gibt alle Schwüre den Vögeln zum Fraß / und den Schlangen, denen gibt sie vom bitteren Haß.” — Bei Kurt Demmler, dem Texter, heißt es hier ursprünglich „denen gibt sie …” ebenso wie dort.

 

Und jetzt alle – 3, 4:   „Bleich und uferlos / liegt die Liebe bloß …”

 

Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Ziemlich derb zusammengepreßte 20 Liter geschredderten Papiers und einigen Krempel brachte ich in die entsprechenden Container.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Zufrieden machten mich am 04.08.2026 die Musik, die erledigten Scans, wieder eine halbe Stunde Wohlfühlzeit.


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173.2026: Wohin damit?

Diverse Literatur aus meiner längst vergangenen Vergangenheit.

 

Ich kann mich noch immer nicht entscheiden, was ich mit besonderen Druck­er­zeug­nissen tun soll: Weggeben, wegwerfen oder behalten? Solange ich mich nicht für das Weggeben oder -werfen entscheiden kann, bleiben sie wohl bei mir … Es müßte eine Stelle geben, ein zentrales Archiv vielleicht, in dem alte Druckerzeugnisse vollständig erfaßt sind. Dann könnte ich dort anfragen, ob dieses oder jenes Stück schon vorhanden ist und mich bei bejahender Antwort für das Weggeben oder Wegwerfen entscheiden. Wenn's noch nicht erfaßt wäre, könnte ich meine Sachen dort abliefern. So bleibt mir nur, wieder und wieder im Internet danach zu suchen. Wie heute. Mit dem zentralen Archiv wäre es einfacher (und wirklich: nicht alle Druckerzeugnisse finden sich in der Deutschen Nationalbibliothek).

Also heute, heute war da eine Broschüre (48 S. inkl. 8 ganzseitige Photographien) über Schloß Tiefurt von 1970. Der Verfasser war Friedrich Menzel, heraus­ge­geben wurde sie von den Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur in Weimar. Da bin ich mir zwar ziemlich sicher, daß mindestens ein Belegexemplar (wahrscheinlich mittlerweile auch ein Digitalisat davon) bei der Nachfolgeinstitution Klassik Stiftung Weimar vorhanden ist. Aber ich weiß es nicht, und so bleibt das schmale, etwas mehr als postkartengroße Heft noch bei mir. Obwohl: Es wird noch antiquarisch gehandelt, also gebe ich es weg.

Als zweites Beispiel war da einer der „Lehrbriefe für das Hochschulfernstudium; Herausgegeben von der Zentralstelle für das Hochschulfernstudium des Ministe­riums für Hoch- und Fachschulwesen” der DDR, der liegt ebenso noch bei mir. Wahrscheinlich schon seit 1987, seinem Erscheinungsjahr. Es handelt sich um „Grundlagen der Informatik, 3. Lehrbrief; Programmieren in PASCAL”. Verfaßt wurde der von Prof. Dr. sc. nat. Klaus Mätzel und Dipl.-Math. Christel Möckel, beide an der TU Karl-Marx-Stadt, Sektion Informatik, tätig. Und wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, dann hab ich mir diesen Lehrbrief gekauft, als ich in jenem Jahr mehr mit (Turbo-)PASCAL machen wollte: Es gab eine Kassette bzw. ein entsprechendes Steckmodul für den KC85/87 und auch dessen Vorgänger Z9000. Und (Turbo-)PASCAL eignete sich meiner Meinung nach besser zur Auswertung gemachter Experimente als BASIC. Ob diese Lehrbriefe irgendwo archiviert sind? Ah, da ist er ja: bei Mathematik alpha, verlinkt unter dem dritten Block an Bildern (und gleich danach auch noch die „Bedienungsanleitung” von KC-PASCAL). Da kann ich den ja auch weggeben.

Dann hab ich doch noch ein weiteres Mal im Katalog der DNB gesucht, und siehe da: beides gefunden. Und noch drei weitere solcher Problemfälle gehen aus demselben Grund in ein Öffentliches Bücherregal.

 

Erinnerung des Tages:
Die ersten Schritte, die ich an Computern machte, waren tatsächlich nicht „Hallo Welt” oder Spiele, sondern Apfelmännchen (Fraktale) und Meßwertverarbeitung.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Zufrieden machten mich am 03.08.2026 aussortierte Bücher und Papier, Wohlfühlzeit für mich, zwei Eis.


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172.2026: Das Übliche

Ich habe keine Ahnung, ob das irgendjemanden interessiert.

 

Uff, das war ein Sonntag, wie er im Buche steht. Gaaaaaaaanz langsaaaaaaaam bin ich in den Tag gestartet, mit ausreichend Kaffee. Vor einer Kladde saß ich und fischte nach Ideen, leider ohne Erfolg. Kurz überlegte ich, mir – völlig abweichend von meinen Routinen – ein Mittagsmahl zuzubereiten, aber nein, zuviel Aufwand und zu warm. Außerdem esse ich nur einmal am Tag, seit Jahren, und mache da nur sehr, sehr selten eine Ausnahme (z. B. wenn ich bei meiner Mutter bin).

Am frühen Nachmittag war ich beim Training der Ritterschaft; ab und an muß Organisatorisches im direkten Austausch geklärt werden. Die beiden nächsten Wochen werden etwas anstrengend für mich (und da ist auch viel Schönes dabei). Und auch für den September ist schonmal einiges angestoßen.

Und danach? In paar Seiten gelesen, weiter nach Ideen gefischt, diesen und jenen Handgriff getan. Wie das wohl in jedem Haushalt passiert an einem Sonntag. Einige Bücher habe ich umgestellt. Wieder gelesen (Scheiße, fällt mir der „Dialog mit meinem Urenkel” gerade schwer) und dabei ein paar Stichworte in meine Kladde geschrieben. Dann saß ich mit einem anderen Buch eine knappe Stunde in meiner Badewanne, doch ich habe nicht sehr viel gelesen in dieser Zeit. Auf einmal waren jedenfalls die sechzig Minuten um …

Gerade bin ich mit dem heutigen Abendessen fertiggeworden. Ich hatte noch zwei aufgetaute Bratwürste. Und morgen werde ich es wohl endlich schaffen, mein Gefrierfach abzutauen. Im Moment sind nämlich alle Kühlakkus dort drin, die meine Kühlbox für ein paar Stunden hoffentlich kalt genug halten werden. Wenn nicht, muß ich allerdings 2 kg Rosenkohl, 1 l Nudelsoße, diverse Bratwürste und Geflügelteile schnellstmöglich aufessen.

Und wenn ich diesen Beitrag gleich fertighabe, dann werde ich noch ein wenig lesen, etwas Entspannendes lesen. Ihr seht, ein ganz normaler Sonntag, wie immer bei mir, wenn ich nicht auf einem Markt bin.

 

Erinnerung des Tages:
Irgendwann um 1983/84 herum endete in meiner Herkunftsfamile das Zeitalter des „Sonntagsbratens” (Gulasch, Roulade, Braten, Geflügel usw. usf.).

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Zufrieden machten mich am 02.08.2026 mein eigenes Tempo, die geklärte Organisation, die Zeit in der Wanne.


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