Schlagwortarchiv: Gefühl

222.2026: Nachtrag

Nur, damit keine unnötigen Mißverständnisse bleiben.

Ich bin heilfroh, daß der Sommer endlich endet. Die Situation in meinem Kopf hat nichts, wirklich gar nichts mit Herbst, kürzeren Tagen, weniger Sonnenlicht zu tun. Ich war, bin und bleibe Wintermensch (und Nachtmensch); und ich freue mich wie Bolle auf meine Lieblingsjahreszeit […] Weiterlesen →

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221.2026: Tanzabend

Beim kleinen Ball der Emotionen, Gedanken und Gefühle.

In einer Ecke steht, für alle sichtbar, eine kleine Traurigkeit. Sie fühlt sich unwohl und würde gern größer sein oder sich ganz zurück­ziehen; dieses Herumwuseln und Umeinanderspringen der meisten anderen Anwesenden gefällt ihr überhaupt nicht. Nach einer Weile stellt sich eine Sehnsucht neben sie, die […] Weiterlesen →

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199.2026: Bevorstehend

Auch das scheint eine Angst zu sein: die vor der eigenen Courage.

Zwei Stunden wach zu sein vorm Weckerklingeln ist blöd. Der Körper – oder das Hirn? – meint, ich hätte ausgeschlafen, aber das stimmt nicht, auf keinen Fall. Ich habe weder Lust noch irgend ein anderes Bedürfnis, jetzt mein Bett zu verlassen; es gibt einfach keinen Grund dafür. Außerdem hatte ich grad vorm Erwachen einen hochinteressanten Traum. Ja, das weiß ich noch […] Weiterlesen →

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177.2026: Schloßgefühl

Es fängt gerade an, wieder wirklich toll zu werden.

Ja, in den Burgen und Schlössern, in denen ich mich immer mal wieder aufhalte, überkommt mich regelmäßig ein besonderes Lebensgefühl. Na klar liegt das auch an den Menschen, mit denen ich dort zusammenbin. Ich schrieb schon oft, daß das für mich kleine Auszeiten sind, die ich genieße […] Weiterlesen →

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170.2026: Drauf hören

Beinahe Alltag war das, aber eben doch nicht ganz.

Heute früh wollte ich einfach nicht aufstehen. Ich wollte liegenbleiben im Luftstrom meiner Ventilatoren. Also nahm ich mein Buch und versuchte zu lesen. Nein, nein, das funktionierte nicht, nicht mit diesem Buch. Ein anderes (wissenschaftliche Phan­tastik) paßte auch nicht und ein drittes wollte ich nicht erst versuchen. Ich stand auf, machte Kaffee, saß vorm Rechner. Wieder ist es […] Weiterlesen →

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107.2026: Moralisch verwerflich

Unanständig sehnsüchtige Träume, die aufwühlen.

So aufzuwachen, so schlagartig aus einem Traum zu fallen, und dann so verwirrt sein. Wieso nur waren solche Szenen nie in ihren Jugend­träumen vorgekommen? Was soll sie jetzt tun gegen ihre, für ihre Lust … Tante Erdmute bleibt ein paar Minuten auf dem Bett sitzen. Noch spürt und sieht sie die Frau aus ihrem Traum. Ja, eine Frau! Aber das geht doch nicht, das ist unmoralisch und widerlich […] Weiterlesen →

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094.2026: Bestätigung

Wiedereinmal kehre ich Inneres nach außen.

Manchmal muß ich schön längst Geklärtes erneut zur Sprache bringen. Vielleicht, weil ich nur vergaß, daß da nichts mehr unklar ist. Vielleicht, weil ich in manchen Bereichen immer und immer wieder die Bestätigung der Richtigkeit meines Denkens und Handelns benötige. Dieses Vergewissern kann natürlich nerven, zu Augen­ver­drehen führen oder zu Unverständnis. Im besten Fall […] Weiterlesen →

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082.2026: Diskussionsende

Unbeabsichtigt belauschtes Dilemma mit gutem Ausgang.

„Jetzt aber mal Butter bei die Fische!” „Wozu? Ist doch alles klar wie Kloßbrühe!”

Ich habe mich gerade an den Tisch direkt daneben gesetzt und außer diesen beiden Sätzen nichts von dem geführten Gespräch gehört. Über was wurde da gestritten, gesprochen, diskutiert? Die zwei Menschen sehen beide unzufrieden aus […] Weiterlesen →

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073.2026: Geschafft

Ein Unterschied wie Tag und Nacht, sogar noch krasser.

Es gibt tatsächlich anstrengende Tage, die guttun. Von denen, die so wie heute sind, hätte ich gern mehr. Denn bei allem, was getan werden mußte, war heute zum einen ein gutes Gefühl dabei und zum anderen war alles Erwartete und Erhoffte erreichbar. Selbst das Unerwartete, Unvorhergesehene wurde schlußendlich zufriedenstellend gemeistert […] Weiterlesen →

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049.2026: Ganz ruhig

Heute hatte und habe ich ein sonderbares Wohlgefühl.

Ich war heute bereits kurz nach 6 Uhr mit Kaffee versorgt und schaute mich im Rechner um. Aber irgendwie fühlte sich die Zeit falsch an, nach der ersten Tasse wurde ich wieder müde und ging zurück auf meine Schlafstatt. Ein wenig dämmern wollte ich – und schlief nochmal richtig ein. Kurz vor Neun war ich dann richtig … Neeee, wach nicht […] Weiterlesen →

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