Schlagwortarchiv: Schreiben

226.2026: Rückzug

Wenn ein (selbsternannter) Schriftsteller ängstlich wird …

Wenn ein Schriftsteller ängstlicher wird, dann hört er höchstwahrscheinlich nicht schlagartig auf zu schreiben. Dann veröffentlicht er zunächst zögerlicher. Sucht nach anderen Worten, mit denen er sich wohl weniger angreifbar macht. Zunächst wird sicher auch […] Weiterlesen →

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219.2026: Auf der Bank

Die Schwierigkeiten mit dem Einfachen: Endender Anfang.

Eigentlich sollte es doch einfach sein. Muß mich nur hinsetzen, Papier, Feder und Tinte hernehmen und dann drauflosschreiben. Worte habe ich genug im Kopf, und wenn ich einige oder auch viele davon notiere, gehen sie mir im Denkicht nicht verloren. Nein, nein: Es kann sogar heilsam sein, sich etwas „aus dem Kopf heraus­zu­schreiben”. Den Effekt […] Weiterlesen →

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218.2026: Gnädiges Vergessen

Heute aber wirklich nicht. Hmpf!

Natürlich gibt es das, dieses gnädige Vergessen. Und ich selbst kenne das auch von mir. Dinge zu vergessen, an die ich mich nicht erinnern möchte, zu vergessen und nicht nur zu verdrängen. Aber manchmal …

Zum Beispiel habe ich eine Lesebrille mit durchscheinend grünem Gestell. Die hab ich vor drei Wochen gereinigt. Und […] Weiterlesen →

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196.2026: Zu roh

Mit den Zweifeln der Figur bemerke ich selbst etwas Verwunderliches.

Wieder zweifle ich. Ja, ich wollte den Brief schreiben, den beinahe weggeworfenen. Aber … Manches ist einfach zu roh, um aufge­schrieben werden zu können. Es gibt Worte, die ich wirklich gerne ausspreche und auch sehr gerne höre, aber es widerstrebt mir, sie niederzuschreiben, sie in Geschriebenem zu verwenden. Das ist sonderbar IRRATIONAL, und doch […] Weiterlesen →

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188.2026: Aufraffen

Das muß doch ohne den berühmten „Tritt in den Hintern” gehen.

Das Notizbuch liegt noch immer auf dem Hocker neben dem Tisch. Aufgeschlagen, seit drei Wochen. Wahrscheinlich finde ich gleich eine Staubschicht auf dem Papier, wenn ich es hochhole auf die Tischplatte.

Na dann. Die letzten notierten Worte kenne ich aus­wen­dig. Schließ­lich geistern sie mir seit drei Wochen Tag und Nacht durch mein Gehirn […] Weiterlesen →

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178.2026: Eine Idee

Etwas für Kinder vorbereiten.

Wenn ich als Mitglied eines gemeinnützigen eingetragenen Vereins gebeten werde, mit meiner Kurrent-Schreiberei an einem Ferienereignis für Kinder teilzunehmen, dann tu ich das gern. Aber: Schreiben. In den Ferien. Das ist ja wie Schule […] Weiterlesen →

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159.2026: Lamentieren

Und ich könnte mich doch in den Allerwertesten beißen.

So geht das nicht. Wirklich nicht. Dieses Tagebuch hier, das zeigt für die letzten dreieinhalb Wochen nur leere Seiten. Nicht ganz leer, denn Seitenzahl und Datum habe ich immer notiert. Aber der Rest: leere Zeilen. Jeden Tag 25 leere Zeilen, mittlerweile 25 Tage lang. Das ist […] Weiterlesen →

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142.2026: Rückkehr vielleicht

Nach fast sechs Monaten Ausprobieren bin ich unschlüssig.

Ich wollte ja nicht mehr täglich bloggen, hörte deshalb am 5. Januar 2026 damit auf. Und dann war ich nie so ganz zufrieden mit der Schreiberei; das Regelmäßige, das Tägliche fehlte mir doch. So kam es, daß ich es im Juni wieder versuchte […] Weiterlesen →

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139.2026: Mein Eindruck

Etwas, das mir beim Lesen durch den Kopf ging.

Manchmal habe ich beim Lesen den Eindruck, daß die Schreibenden mit ihren Texten etwas ungeschehen machen woll(t)en […] Weiterlesen →

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138.2026: Egal

Und ja, das tut mir, ich tu mir wirklich leid.

Wierdereinmal liegen hier verscheidenen Anfänge von/zu Texten herum. Mehrere. Aber: Völlig unabhängig vom Anfangsthema lande ich unweigerlich bei Hitze, Schweiß, Unwohlsein oder sogar Klimawandel/Klimakatastrophe. Wenn ich das feststellte/bemerkte […] Weiterlesen →

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