268.2026: Auszeit

Ohne Nicht-Besonderes (Normales, Alltag) nichts Besonderes, oder?

 

Heut hatte ich einen Tag außerhalb der „normalen” Zeit. Bis auf den (morgendlichen) Kaffee geschah nur sehr wenig, das sonst auch geschieht. Und es war gut so. Am späten Nachmittag war ich so entspannt wie lange nicht mehr. In dem Zustand habe ich mir dann dieses und jenes noch notiert, in einem Buch gelesen und – ja, was hab ich denn noch gemacht? Taggeträumt! Sogar eine ziemlich lange Zeit taggeträumt.

Solche Tage sollte ich mir öfter gönnen. Einmal nichts sortieren oder umräumen. Nur wenig Aufmerksamkeit dem schenken, was aus Tradition noch Internet genannt wird, aber schon lang zu etwas anderem geworden ist. Beim nächsten derartigen Tag werde ich mir entsprechende Musik vorbereiten … Ab und zu mal einen solchen Tag kann ich vertragen; ob ich aber zwei oder drei oder noch mehr davon in Folge leben kann, weiß ich wirklich nicht.

Weil: Dann würde die Auszeit ja das Normal, von dem ich mir eine Auszeit nehmen müßte?

 

Erinnerung des Tages:
Ich weiß noch, wann ich etwas ganz bestimmtes zum ersten Mal tat; nur das Wo bleibt unklar.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Zufrieden machten mich am 03.11.2026 ausreichend Kaffee, Tagträumereien, viele sehr entspannende Momente.


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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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