Ein sehr sonderbares Haus, das da im Ort zu finden ist.
Wenn – wie jetzt – beide Sonnen im Spiegel zu sehen sind, wirft der genug Licht auf den Tisch mit dem Buch. Genug Licht, um die Buchstaben erkennen zu können. Altertümliche Buchstaben auf noch altertümlicherem Papier. Aber seit das weltweite Netz nicht mehr verfügbar ist, bringen die ach so nützlichen elektronischen Geräte nichts mehr. Ob überhaupt irgendwann wieder Nachrichten mit ihnen abgerufen werden, so wie es noch vor acht Wochen möglich und normal war? Lohnt es sich wirklich, darauf zu hoffen und zu warten, wie es der alte Mann in diesem sonderbaren Haus mit den vielen Bänken sagt? Der hat echt viele Bücher, sehr viele, aber: Alle Bücher sind ein Buch, alle dasselbe. Das ergibt nun wirklich keinen Sinn. Strom scheint es in diesem Haus nicht mehr zu geben. Das Licht kommt allein aus den seltsamen weißen Stäben, die der alte Mann Kerzen nennt. Es ist schön, daß die Bilder in diesem Haus auch ohne Strom noch angezeigt werden. Aber nicht eines von denen läßt sich noch weiterwischen. Es ist schon ein sehr, sehr sonderbares Haus …
Erinnerung des Tages:
Seit ein paar Tagen versuche ich, mich an mein erstes Buch aus dem Gebiet der Wissenschaftlichen Phantastik oder Utopischen Literatur zu erinnern. Es muß 1974/75 gewesen sein …
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden machten mich am 30.10.2026 eine nach langer Pause erhaltene Nachricht, der erledigte Einkauf, der Spaziergang in der Stadt.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

