Was ich so im Kopf habe und im Kopf behalten muß.
Vorweg: Es geht mir wieder normal (altersgemäß) gut, das war gestern „nur” mein Eintagesfieber. Für das auch meine Ärzte keine Ursache, keinen Grund finden können. So nenne ich es psychosomatisch …
Es gibt vieles, daß ich nicht vergessen kann. Und morgen gibt es etwas, das ich nicht vergessen darf: Ganztägig soll (angeblich) der Fahrstuhl außer Betrieb sein. Nun, vor Sieben wird niemand anfangen zu arbeiten, und nach Sechse abends wird wohl Feierabend sein. Außerdem wurde die Maßnahme für alle drei Eingänge des Blocks absolut identisch angekündigt. Mal sehen, was das wirlich wie wird. — Das ist das Problem, wenn eins im neunten Stock lebt. Das sind 9×16 plus 12 Stufen vorm Haus: Einhundertsechsundfünfzig. Hinab ist für die Knie schwieriger als hinauf, aber hinauf habe ich in der Regel Last zu tragen.
Und im November habe ich mehrere Termine, die ich nicht vergessen darf. Am 16.muß ich zum Hausarzt. Am 18. ist ausschließlich in Sachsen Feiertag. Noch zwei andere Termine gibt es; und dann ist auch der Erste Advent noch im November. Und vor dem ist die Woche ausgefüllt mit dem weihnachtlichen Schmücken bei mir.
Außerdem habe ich vor, meine ganzen Vorräte turnusgemäß (Feb/Mai/Aug/Nov) durchzusehen und umzuordnen, das Gefrierfach endlich (!) abzutauen und diversen anderen Kram von der Schön-wärs-schon-Liste zu erledigen. Wenn ich von der irgendwann etwas vergesse, dann ist das ja sowieso nicht schlimm, denn nichts davon ist (über-)lebenswichtig.
Anderes aber kann und darf ich nicht vergessen.
Erinnerung des Tages:
Jahrelang aufgehobene Gläser (ich könnt' ja was drin aufbewahren) warf ich heute endlich in den Glascontainer.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden machten mich am 28.10.2026 das überstandene Eintagsfieber, eine leerere Ecke, die beschafften und bestellten Notwendigkeiten.
© 2026 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

