Autorenarchiv: Der Emil

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.

070.2026: Auf auf!

Über die Kunst, mir selbst den notwendigen Arschtritt zu verpassen.

Den getellten Wecker habe ich heute früh nicht gehört: Ich war vorher wach. Gut, nach achteinhalb Stunden Schlaf (nicht ununterbrochen). Und doch machte es mich dezent grummelig.

Mein Plan war es, 10 Uhr loszufahren. Geht nur nicht, weil mir noch etwas gebracht werden muß; und das soll 11 Uhr geschehen. Ich liebe es, wenn […] Weiterlesen →

Veröffentlicht unter #BruderEmil, 2026, Erlebtes | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

069.2026: Überwunden

Trotz meiner Startschwierigkeiten läuft der Tag ganz gut.

Am Wochenende bin ich zum ersten Mal für dieses Jahr wieder der Marktmönch Bruder Emil. Ja, mit der deutschen Handschrift (Kurrent! Kurrent! Sütterlin gab es nur etwa 20 Jahre, Kurrent mehrere hundert Jahre!) werde ich wieder dasitzen, Späße machen, Schreibgeräte anfertigen (Holunderästchen) und über große Irrtümer der Geschichte erzählen […] Weiterlesen →

Veröffentlicht unter #BruderEmil, 2026, Erlebtes | Verschlagwortet mit , , , , | 8 Kommentare

068.2026: Nöhlend

Wenn ein Tag nicht wirklich zu beginnen scheint.

Schlecht geschlafen hab ich sowieso, war viel zu oft wach. Ab Fünf etwa dämmerte ich nur noch vor mich hin, mit sonderbaren (luziden) Träumen. In einem zogen mich, der ich auf einem Handwagen saß, einige Nutrias über eine Straße mit ziemlich dichtem Verkehr: Nach jedem Unfall startete das Wagnis erneut, mit immer anderen Fahrzeugen auf der Straße […] Weiterlesen →

Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

067.2026: Ach so

Einmal mehr Gedankenspielerei.

Wer sich, mehr oder weniger gewollt, mit seiner / ihrer Vergangenheit beschäftigt […] (Nur eine kurze Wortmeldung von mir.) Weiterlesen →

Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes | Verschlagwortet mit , , , | 3 Kommentare

066.2026: Reimspielerei

Das fiel beim Lesen und Kritzeln nebenbei aufs Papier.

Manchmal kann ich nicht so ganz ernsthaft und tiefsinnig sein. Und als ich in einem Buch von einem überraschenden Regenguß las, produzierte mein Hirn mitten in der Nacht dieses Reimspiel: […] (Es folgt ein kleiner, unschuldiger Spaß.) Weiterlesen →

Veröffentlicht unter 2026, Geschriebenes, Monatsgedicht | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

065.2026: Belohnung

Aber womit? Über die Schwierigkeit, etwas Passendes zu finden.

Bei manchem, das ich so erledigen muß/will, gibt es solche Fortschrittsmarken. Also wenn wieder ein Heft durchgeblättert, gescannt und zerrissen ist, wenn ein Stück vom Nähhaufen fertiggeworden ist. Und ehe ich das nächste zur Hand nehme, würde ich mich gern belohnen. Allerdings nicht mit einer Zigarette oder etwas Süßem – irgendetwas anderes wäre aber schön […] Weiterlesen →

Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes | Verschlagwortet mit , , , , , , | 1 Kommentar

064.2026: Am Abend

Der Klang ist so charakteristisch: Das große Orchestrion.

Draußen wird es dunkel, der Sonntag geht seinem Ende entgegen. Wie jeden Abend sitze ich da und überlege, was ich heute alles „geschafft” habe. Aufstehen, Schreiben, etwas Scannen, zwei Stunden anwesend sein beim Vereinstraining – bei dem ich nichts zu trainieren habe, aber Informationen bekomme und loswerde.

Einmal mehr wundere ich mich darüber, daß die Zeit […] Weiterlesen →

Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes, Gedachtes | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

063.2026: Unbegreiflich

Es betrifft mich nicht, ich denke trotzdem drüber nach.

Kurz nach dem Aufstehen daran gedacht: Heute ist Frauentag. Der war wichtig in meinem Heimatland – vom Muttertag wußte kaum jemand etwas. (Oder hatte der ein Nazi-Geschmäckle und wurde deswegen „vergessen”?) Der Frauentag war so wichtig wie der Lehrertag, der 1. Mai und der 7. Oktober. Na, das liegt mittlerweile Jahrzehnte zurück […] Weiterlesen →

Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes, Gedachtes | Verschlagwortet mit , , , , , , | 2 Kommentare

062.2026: Ich saß auf einem Steine

… und hatte echt nichts mit Walther von der Vogelweide zu tun.

Ich war heute zweimal in der Stadt unterwegs. Beim ersten Mal mußte ich einen Einkauf erledigen. Beim zweiten Mal war ich nur unterwegs. Und dann saß ich auf einem Stein. Da saß ich einfach nur in der Gegend herum und schien mich zu langweilen […] (So viel Text ist es sowieso nicht.) Weiterlesen →

Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

061.2026: Denkweise

Ein paar zaghaft und unsauber formulierten Gedanken dazu.

Ich bin mir sicher, daß ich in der Schule auch das Denken lernte. Jedenfalls die Art und Weise des Denkens, welches Bildung und Neugier und Phantasie und Utopie unbedingt brauchen. „Wissenschaftlich” mag ich es nicht nennen, aber vielleicht rational-logisch? Jedenfalls gehörten dazu auch das Finden von Fakten, die Prüfung von Behauptungen, das Erkennen von Unrichtigem. Und es war die Art und Weise des Denkens, das Denken, das ich selbst tun konnte […] Weiterlesen →

Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes, Gedachtes | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen