Schlagwortarchiv: Bedeutung

247.2026: Traumfetzen

Löcher in die Erbarmungslosigkeit schlagen.

Das blieb mir heute früh im Auge, im Ohr, in Kopf und Herz, als mein Wecker vom Schlafende sang. Was ich träumte, war veflogen, verweht. Doch diese fünf Worte blieben, ich schrieb sie in meine Kladde, noch ehe ich aufstand.

Tagsüber nahm ich die Kladde mehrfach in die Hand, sah mir an, was ich notiert hatte. Und versuchte jedes Mal, einen Sinn darin zu finden, eine Geschichte dazu mir auszudenken, aber ich blieb dabei erfolglos. Wie muß ich […] Weiterlesen →

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141.2026: Das Schild

Wir haben es alle schon gesehen …

Dieses Schild (das manchmal nur ein Zettel ist). Viereckig. Meist DIN A5 im Quer­for­mat, seltener größer. Manchmal handgefertigt, mit ungelenken Großbuchstaben. Oft aber industriell gefertigt. Weißes Plaste, mit einer faserähnlichen Oberfläche […] Weiterlesen →

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115.2026: Gnadenfrist

Oder etwa eine Galgenfrist?

[Ja, was ist es denn nun? Gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen den beiden?] Weiterlesen →

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064.2026: Am Abend

Der Klang ist so charakteristisch: Das große Orchestrion.

Draußen wird es dunkel, der Sonntag geht seinem Ende entgegen. Wie jeden Abend sitze ich da und überlege, was ich heute alles „geschafft” habe. Aufstehen, Schreiben, etwas Scannen, zwei Stunden anwesend sein beim Vereinstraining – bei dem ich nichts zu trainieren habe, aber Informationen bekomme und loswerde.

Einmal mehr wundere ich mich darüber, daß die Zeit […] Weiterlesen →

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2025 – 111: Feiertage

Die sind ja nach der kommenden Nacht erstmal vorbei.

Es gibt Feiertage, an denen darf nicht gefeiert werden. Jedenfall nicht mit Party, Fete, Tanz und Tollerei. […] Weiterlesen →

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2025 – 105: Gründlich

Synonym oder „nur” zusammengehörig?

[…] Das könnte vor hundert oder zweihundert Jahren schon so mancher Lehrer, so manches Elternteil genau so gedacht und aufgeschrieben haben […] Weiterlesen →

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2025 – 080: Ausflüchte

Auch ich suche hin und wieder welche.

Seit dem 8. Jahrhundert sind ūzfluht (Substantiv) und ūzvliehen (Verb) nachgewie­sen, in der Bedeutung „entfliehen” oder „Flucht” […] Weiterlesen →

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2025 – 079: Altmodisch

Zwei aus dem allgemeinen Sprachgebrauch verschwundene Worte.

Ich stolpere hin und wieder über sie: Inbrunst und Hingabe. Zwei fast vergessene Wörter. Und ihre Bedeutungen […] Weiterlesen →

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361–2024: Hinab

Ein absurder Traum, den ich in der Nacht notieren konnte.

Das ist, was mir von etwa zehn Minuten Traum geblieben ist, was davon ich fest­hal­ten konnte vor einigen Tagen. Ich hatte mir vorher ein älteres Video angesehen von den Türmern in St. Annen […] Weiterlesen →

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285–2024: Eigenschaft

Einmal beim Lesen aufgefallene Sätze.

[…]

Ein gedrucktes Buch verändert sich nicht. Das merkte ich selbst, als ich […] Weiterlesen →

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