Schlagwortarchiv: Wort

227.2026: Gaudi

Ich werde aber nichts über Antonio schreiben.

„Was für eine Gaudi!” — Der, die oder das Gaudi – da, wo ich herkomme, war das ziemlich egal. Dieses Wort für Vergnügen oder Spaß, an dem man beteiligt war oder ist, das man beobachten konnte oder kann. Und es ist wohl zumindest denen, die das Lied „Gaudeamus igitur” kennen, klar: Gaudi kommt irgendwie aus dem Lateinischen […] Weiterlesen →

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225.2026: Sommerende

Über den schwierigen Anfang meiner nächsten Leseabenteuer.

Nach drei wundevollen Achteln dieses letzten Sommertages (Endlich!) begann ich, Henry Millers „Wendekreis des Krebses” zu lesen. Zum ersten Mal in meinem Leben. Mit dem Kuczinsky komme ich grad nicht weiter, der Sprache wegen, und so liegt dessen Buch auf dem Stapel angefangener und noch nicht abschließend abgebro­chener Lektüre. (Endgültig abgebrochene bringe ich sehr schnell dahin, wo andere Leserinnen sie finden […] Weiterlesen →

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216.2026: Gravitätisch

Bei dem Wort klingelt etwas bei mir.

Nun, es scheint eines der mittlerweile vergessenen Worte zu sein. Noch bei den Romantikern – von Arnim, Kleist, Günderode, Brentano, von Savigny, Creuzer usw. usf. – war es ein durchaus gebräuchliches Beiwort […] Weiterlesen →

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052.2026: Altes Wort

Ich habe den Eindruck, da verschwindet wieder eines aus dem Alltag.

Was macht Dich froh – und wann warst Du es zuletzt? [Nur ein paar Anmerkungen und sonderbare Fragen zur Verwendung dieses Wortes …] Weiterlesen →

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048.2026: Bedächtig

So kann vieles geschehen, aber wir verschwenden damit keine Zeit.

Mit Bedacht irgendetwas zu tun, das ist wohl aus der Mode gekommen. Alles, was geschieht, scheint dem Aktionismus verhaftet zu sein, selbst die Sprache scheint sich dahingehend entwickelt zu haben. Ich möchte das Wort „scheint“ betonen, vielleicht bin nämlich nur ich ein wenig empfindlicher geworden […] Weiterlesen →

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010.2026: Vertane Zeit?

Der Kampf mit einem Phantom – oder um eines.

Ich schreibe. Ich schreibe mit einer Stahlfeder, die ich immer wieder ins Tintenfaß tauchen muß. Und ich suche nach einem Antonym zu „denken” […] Weiterlesen →

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2025 – 243: Nah am Wasser

Und einmal mehr auf der Suche nach einem Wort.

Es rollen keine Wellen auf das Ufer, an das Ufer. Ein kleines Boot mit gelbem Segel zieht vorbei, was auf einem Fluß ziemlich unge­wöhn­lich ist. […] Weiterlesen →

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2025 – 140: Gewese

Mir ist es fast nur als Aufforderung geläufig.

Gewese. Ist das nicht ein schönes, ein altes, heute fast ungebräuchliches Wort? Ich habe es im Ohr: „Mach doch nicht soviel/so ein Gewese.” […] Weiterlesen →

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2025 – 080: Ausflüchte

Auch ich suche hin und wieder welche.

Seit dem 8. Jahrhundert sind ūzfluht (Substantiv) und ūzvliehen (Verb) nachgewie­sen, in der Bedeutung „entfliehen” oder „Flucht” […] Weiterlesen →

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278–2024: Flink

Mit lakonischer Stimme in zügigem Tempo zu lesen.

Sagt auch niemand mehr: flink. Gibt nur noch schnell. Und zwar alles. Am besten schnell. Keine Zeit mehr. Und dann noch[…] Weiterlesen →

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