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- Mastodon Firefisch
Schlagwortarchiv: Fehlendes
256.2026: Abendszene
Ein anderer Blick in dieses eine Haus. Ein ungewöhnlicher.
Ein alter Mann sitzt an einem Couchtisch. Vor sich hat er Papier in verschiedensten Formaten, Schreibgeräte unterschiedlichster Art. Das fast chaotische Ensemble wird beleuchtet von fünf brennenden Kerzen und dem Bildschirm eines Tablets. Doch er schreibt nicht. Er sitzt da und schreibt: nichts. So geht das schon den dritten Tag. Es scheint, als […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter Geschriebenes, Miniatur, Tante Erdmute
Verschlagwortet mit Allein, Alltag, Fehlendes, Krankenhaus, Schreibblockade, Sorge, Ungewißheit
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239.2026: Sorgenlos
Ein komplizerter, langer Satz, der auch drei Sätze sein könnte. Ich weiß nicht, wann der bisher letzte Tag in meinem Leben war, den ich wirklich sorgenlos (er-)leben konnte – er muß lange, sehr lange zurückliegen; und wieso seither kleinere … Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Gedachtes, One Post a Day
Verschlagwortet mit Alltag, Denkicht, Erinnerung, Fehlendes, Grübeln, Sorge, Zukunft
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184.2026: Ausgeschlafen
Heute bin ich das wirklich nicht, und ich denke: Na und?
Mir scheint, daß mir bevortsteht bzw. ich geade erlebe, was ich jetzt länger nicht hatte: Ein Schlafwochenende.
Schon gestern lag ich ziemlich viel auf meiner Schlafstatt – es ging mir nicht sehr gut, meine Wege beschränkten sich zumeist auf die Strecke ins Bad und zurück. Trotzdem hatte ich einiges geschafft, ging mein Leben seinen durchaus gewohnten Gang. Heute war ich […] Weiterlesen
127.2026: Vier Stühle
Am Morgen danach erklärt sich noch immer nicht alles.
Die Nacht war verdammt kurz. Beim Kaffee auf der Terasse, unterm Dach vorm Regen geschützt, schwiegen die drei sehr lange. Und an der Feuerschale standen noch immer vier Stühle.
Alle drei hingen ihren Gedanken nach. Aber keiner von ihnen […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Geschriebenes, Miniatur
Verschlagwortet mit Aufräumen, Fehlendes, Kaffee, Lagerfeuer, Leere, Morgen, Unfall
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053.2026: Verweht
Wenn mich Eigenes von Eigenem ablenkt …
Heute gelang es mir, die sonderbaren Fragen des Morgens auszublenden und die weniger sonderbaren auszuhalten. Von den Nachrichten aus der Welt da draußen hielt ich mich fern. Die nämlich machen mein Leben nicht besser, festigen aber meine Sorgen. Das wollte ich heute vermeiden […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes, Geschriebenes
Verschlagwortet mit Alltag, Erinnerungen, Fehlendes, Geschichte, Scannen, Schreiben, Suchen, Weiterschreiben, Worte
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040.2026: Zu verstörend
Und es fehlt der spezielle Klang des Wortes aus diesem Mund.
Da sitzt sie in ihrem Lehnstuhl – ja, wirklich in einem sehr altmodischen Lehnstuhl – und denkt nicht zum ersten Male darüber nach, das Draußen mit all den beschissenen – ein anderes Wort ist nicht mehr angemessen – Nachrichten auszusperren aus ihrem Leben. Radio und Fernsehgerät […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Geschriebenes, Tante Erdmute
Verschlagwortet mit Außen, Eigenes, Fehlendes, Innen, Klang, Leben, Selbstbild
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010.2026: Vertane Zeit?
Der Kampf mit einem Phantom – oder um eines.
Ich schreibe. Ich schreibe mit einer Stahlfeder, die ich immer wieder ins Tintenfaß tauchen muß. Und ich suche nach einem Antonym zu „denken” […] Weiterlesen
007.2026: Unbelastet
Der Anschein aber trügt.
Nichts. Kein Wort, kein Bild, keine einzige Erinnerung an einen der Träume. Das ist ungewöhnlich, passiert mir sonst kaum. Denn irgendwas bleibt immer […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes
Verschlagwortet mit Erinnerungen, Fehlendes, Gefühl, Träume
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350 im Advent 2025: 16. Türchen
Liegt es vielleicht doch am fehlenden Schnee …?
Beim Lesen bin ich sofort an den Zukunftsglauben in der DDR erinnert. Es ist auch ein Gedicht, das in der DDR entstand (als deutscher Text zu einer portugiesischen Weise) […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2025, Adventskalender, Adventskalender 2025, Geschriebenes, One Post a Day
Verschlagwortet mit Fehlendes, Frieden, Gedicht, Hoffnung, Marianne Graefe, Schnee, Zitat
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2025 – 332: Störung gefunden
Der Abbruch, gefolgt vom Neubeginn des Lesens. Gut so.
Ich weiß jetzt, was mich an Ray Bradburys „Die Marschroniken” gestört hat.
Ich habe nämlich das Buch nochmal von Anfang an gelesen. Und da waren vier Seiten […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2025, Erlebtes, Geschriebenes, One Post a Day
Verschlagwortet mit Befindlichkeiten, Fehlendes, Ray Bradbury, Zitat, Zweifel
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