Schlagwort-Archiv: Fehlendes

053.2026: Verweht

Wenn mich Eigenes von Eigenem ablenkt …

Heute gelang es mir, die sonderbaren Fragen des Morgens auszublenden und die weniger sonderbaren auszuhalten. Von den Nachrichten aus der Welt da draußen hielt ich mich fern. Die nämlich machen mein Leben nicht besser, festigen aber meine Sorgen. Das wollte ich heute vermeiden […] Weiterlesen

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040.2026: Zu verstörend

Und es fehlt der spezielle Klang des Wortes aus diesem Mund.

Da sitzt sie in ihrem Lehnstuhl – ja, wirklich in einem sehr altmo­di­schen Lehnstuhl – und denkt nicht zum ersten Male darüber nach, das Draußen mit all den beschissenen – ein anderes Wort ist nicht mehr angemessen – Nachrichten auszusperren aus ihrem Leben. Radio und Fernsehgerät […] Weiterlesen

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010.2026: Vertane Zeit?

Der Kampf mit einem Phantom – oder um eines.

Ich schreibe. Ich schreibe mit einer Stahlfeder, die ich immer wieder ins Tintenfaß tauchen muß. Und ich suche nach einem Antonym zu „denken” […] Weiterlesen

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007.2026: Unbelastet

Der Anschein aber trügt.

Nichts. Kein Wort, kein Bild, keine einzige Erinnerung an einen der Träume. Das ist ungewöhnlich, passiert mir sonst kaum. Denn irgendwas bleibt immer […] Weiterlesen

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350 im Advent 2025: 16. Türchen

Liegt es vielleicht doch am fehlenden Schnee …?

Beim Lesen bin ich sofort an den Zukunftsglauben in der DDR erinnert. Es ist auch ein Gedicht, das in der DDR entstand (als deutscher Text zu einer portugiesischen Weise) […] Weiterlesen

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2025 – 332: Störung gefunden

Der Abbruch, gefolgt vom Neubeginn des Lesens. Gut so.

Ich weiß jetzt, was mich an Ray Bradburys „Die Marschroniken” gestört hat.

Ich habe nämlich das Buch nochmal von Anfang an gelesen. Und da waren vier Seiten […] Weiterlesen

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2025 – 328: Im Verhältnis

Wozu, womit, mit wem – ohne diese Angabe ist die Phrase unsinnig.

Sie nimmt meiner Meinung nach wirklich überhand, diese verstümmelte Ver­wen­dung eines Vergleichs oder einer Verbindung. Manchmal […] Weiterlesen

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2025 – 324: Sang- und klanglos

Keiner weint dem eine Träne nach. Keiner?

Mancher Abschied ist sehr still und bleibt so lange unbemerkt: Der Schreck, wenn dann […] Weiterlesen

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2025 – 279: Eine ungewollte Unterbrechung

Manchmal brauche auch ich den Mut zur Lücke.

In meiner Immerdabeikladde klafft wieder eine Lücke: Ich habe weder am Sonn­abend noch am Sonntag etwas aufgeschrieben. Erlebt habe ich […] Weiterlesen

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2025 – 138: Reserviert

Vorstellung von ehemals Vertrautem und doch nur selten Gesehenem.

Der Anblick ist sonderbar vertraut: Auf allen, wirklich allen Tischen stehen „Reserviert”-Schilder. Kurz hinter dem Eingang […] Weiterlesen

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