Autorenarchiv: Der Emil

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.

050.2026: Beim Wachwerden

Fragend sinnieren über ein uraltes Ideal.

Es ist etwas, das in vielen Philosophien und Religionen als erstrebenswertes gilt: das Sein ausschließlich im Hier und Jetzt. Mit diesem Gedanken wache ich auf, setze ich mir meinen Kaffee an. Aber umsetzen kann ich ihn heute früh nicht. Es zieht mich an den Rechner, ich bin neugierig auf das Fediverse und eine private Kommunikation. Und denke nebenbei über dieses Ideal nach, darauf herum. Ich bin mir nicht sicher […] Weiterlesen →

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049.2026: Ganz ruhig

Heute hatte und habe ich ein sonderbares Wohlgefühl.

Ich war heute bereits kurz nach 6 Uhr mit Kaffee versorgt und schaute mich im Rechner um. Aber irgendwie fühlte sich die Zeit falsch an, nach der ersten Tasse wurde ich wieder müde und ging zurück auf meine Schlafstatt. Ein wenig dämmern wollte ich – und schlief nochmal richtig ein. Kurz vor Neun war ich dann richtig … Neeee, wach nicht […] Weiterlesen →

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048.2026: Bedächtig

So kann vieles geschehen, aber wir verschwenden damit keine Zeit.

Mit Bedacht irgendetwas zu tun, das ist wohl aus der Mode gekommen. Alles, was geschieht, scheint dem Aktionismus verhaftet zu sein, selbst die Sprache scheint sich dahingehend entwickelt zu haben. Ich möchte das Wort „scheint“ betonen, vielleicht bin nämlich nur ich ein wenig empfindlicher geworden […] Weiterlesen →

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047.2026: Sieben Wochen ohne

Ich passe die Aktion einfach für mich an.

[Weil es in diesem Text auch um #Religion geht, steht hier nicht dessen Anfang. Jeder von euch soll selbst entscheiden können, ob es so wichtig ist, ihn zu lesen. Schließlich geht es darin um etwas, das zuvörderst nur mich betrifft. Falls aber jemand wissen möchte, warum ich und auf was ich in der nächsten Zeit verzichten möchte, dann …] Weiterlesen →

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046.2026: Wiederaufnahme

Und siehe, ich kann es noch: Zuversicht macht sich breit.

Es ist mit Sicherheit noch nicht die Wirkung der Dosisanpassung, jedenfalls nicht nur. Am Sonntag war Vereinsversammlung, und ich war schon eine Stunde vor Beginn in der Nähe des Versammlungsortes unterwegs. Ja, sogar ein paar Bilder machte ich von kleinen, auffälligen Unauffälligkeiten in der Umgebung […] Weiterlesen →

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045.2026: Dosisanpassung

Antrieb, Lust und Appetit nach und nach wiederfinden.

Seit ein paar Tagen schon sind Antriebslosigkeit, Appetitlosigkeit und Lustlosigkeit wieder größer, als mir lieb sein kann. Noch nenne ich den Zustand nicht depressive Episode oder Depression, noch glaube ich, daß es beherrschbar ist und bleibt. Aber nicht ohne Hilfe. Nein, ich brauche Weiterlesen →

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044.2026: Wutausbruch

Es braucht nur eine Person, die sich zu Unrecht getroffen sieht.

[Es ist nicht akut, nicht aktuell. Ich beobachtete das vor acht Jahren in meinem Bekanntenkreisund hielt es für festhaltenswert.] #TankaToGo Weiterlesen →

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043.2026: Glückstag

Heute ist Freitag, der dreizehnte Tag des Monats.

Wahrscheinlich schrieb ich es schon: Für mich ist Freitag, der 13., kein Unglückstag. Ganz im Gegenteil: Ich freue mich auf einen jeden solchen Tag. Zum Beispiel wurde ich an einem 13. geboren […] Weiterlesen →

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042.2026: Handarbeit

Für viele „völlig altmodisch und überflüssig”.

Letzthin kaufte ich wieder 1 kg Kaffee, ungemahlen, ganze Bohnen. Weil der wirklich preisgünstig war – und meine Lieblingssorte ist es auch. Heute vormittag fing ich an, den zu mahlen. Mit einer der altmodischen Handkaffeemühlen, ohne Strom, nur mit Muskelkraft. Und die braucht es nicht zur zum Drehen der Kurbel […] Weiterlesen →

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041.2026: Durch die Stadt

Weil ich merkte, daß ich mit den Versuchen zu oft scheitere.

Normalerweise – ja, genau – normalerweise gehe ich einmal am Tag raus. Einkaufen, irgendwo nach Fotomotiven suchen, öffentliche Bücherschränke abklappern. Oder: Einfach mit Straßenbahn und Bus durch die Stadt gondeln. Dabei Wege zu Fuß zurück­legen. Lauschen […] Weiterlesen →

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