Heute ist Freitag, der dreizehnte Tag des Monats.
Wahrscheinlich schrieb ich es schon: Für mich ist Freitag, der 13., kein Unglückstag. Ganz im Gegenteil: Ich freue mich auf einen jeden solchen Tag. Zum Beispiel wurde ich an einem 13. geboren …
Ein Aberglaube, ich weiß. Und doch scheint es so, als ob an diesen Freitagen, den 13., mehr Dinge schiefgehen als an anderen Tagen. Wahrscheinlich ist das die Folge von selbsterfüllenden Prophezeiungen: ;enschen verhalten sich besonders vorsichtig und zögerlich, was zu nicht beabsichtigten „Fehltritten” führt z. Bsp. Seit ich keine Angst mehr vor den ängstigenden Aspekten dieser Tage habe, ist mir auch kein noch so kleines Unglück mehr passiert. Interessant, denke ich mir, und lächle in mich hinein.
Unter einer Leiter hindurchzugehen oder einer schwarzen Katze zu begegnen, die vor mir von links nach rechts meinen Weg quert (warum aber nicht ein schwarzer Hund?), einen Spiegel zu zerbrechen usw. usf. All diese Unglücksboten, die vielen Menschen unhinterfragt ein gewisses Unbehagen bereiten: Ihre Entstehung liegt meist weit in der Vergangenheit, kaum jemand weiß um ihr Warum. Für Freitag, den 13., weiß ich um eine mögliche Herkunft: 13 Personen saßen beim letzten Abendmahl, an einem Freitag wurde gekreuzigt. Die 13. Fee kam schon von daher.
In Asien – vor allem in Ost- und Südostasien – ist die Vier die Unglückszahl (in Japan auch die Neun); in Italien ist Freitag, der 17. November, das unglücksverheißendste Datum. Es hängt von Religion, Aussprache und anderen Faktoren ab, was wo als Unglücksbote gesehen und gedeutet wird … In diesem Sinne: Macht euch bloß nicht verrückt, weil heute ausnahmsweise einmal Freitag ist!
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
© 2026 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


@deremil So ein Glück😺
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