Archiv des Monats: März 2026

066.2026: Reimspielerei

Das fiel beim Lesen und Kritzeln nebenbei aufs Papier.

Manchmal kann ich nicht so ganz ernsthaft und tiefsinnig sein. Und als ich in einem Buch von einem überraschenden Regenguß las, produzierte mein Hirn mitten in der Nacht dieses Reimspiel: […] (Es folgt ein kleiner, unschuldiger Spaß.) Weiterlesen

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065.2026: Belohnung

Aber womit? Über die Schwierigkeit, etwas Passendes zu finden.

Bei manchem, das ich so erledigen muß/will, gibt es solche Fortschrittsmarken. Also wenn wieder ein Heft durchgeblättert, gescannt und zerrissen ist, wenn ein Stück vom Nähhaufen fertiggeworden ist. Und ehe ich das nächste zur Hand nehme, würde ich mich gern belohnen. Allerdings nicht mit einer Zigarette oder etwas Süßem – irgendetwas anderes wäre aber schön […] Weiterlesen

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064.2026: Am Abend

Der Klang ist so charakteristisch: Das große Orchestrion.

Draußen wird es dunkel, der Sonntag geht seinem Ende entgegen. Wie jeden Abend sitze ich da und überlege, was ich heute alles „geschafft” habe. Aufstehen, Schreiben, etwas Scannen, zwei Stunden anwesend sein beim Vereinstraining – bei dem ich nichts zu trainieren habe, aber Informationen bekomme und loswerde.

Einmal mehr wundere ich mich darüber, daß die Zeit […] Weiterlesen

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063.2026: Unbegreiflich

Es betrifft mich nicht, ich denke trotzdem drüber nach.

Kurz nach dem Aufstehen daran gedacht: Heute ist Frauentag. Der war wichtig in meinem Heimatland – vom Muttertag wußte kaum jemand etwas. (Oder hatte der ein Nazi-Geschmäckle und wurde deswegen „vergessen”?) Der Frauentag war so wichtig wie der Lehrertag, der 1. Mai und der 7. Oktober. Na, das liegt mittlerweile Jahrzehnte zurück […] Weiterlesen

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062.2026: Ich saß auf einem Steine

… und hatte echt nichts mit Walther von der Vogelweide zu tun.

Ich war heute zweimal in der Stadt unterwegs. Beim ersten Mal mußte ich einen Einkauf erledigen. Beim zweiten Mal war ich nur unterwegs. Und dann saß ich auf einem Stein. Da saß ich einfach nur in der Gegend herum und schien mich zu langweilen […] (So viel Text ist es sowieso nicht.) Weiterlesen

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061.2026: Denkweise

Ein paar zaghaft und unsauber formulierten Gedanken dazu.

Ich bin mir sicher, daß ich in der Schule auch das Denken lernte. Jedenfalls die Art und Weise des Denkens, welches Bildung und Neugier und Phantasie und Utopie unbedingt brauchen. „Wissenschaftlich” mag ich es nicht nennen, aber vielleicht rational-logisch? Jedenfalls gehörten dazu auch das Finden von Fakten, die Prüfung von Behauptungen, das Erkennen von Unrichtigem. Und es war die Art und Weise des Denkens, das Denken, das ich selbst tun konnte […] Weiterlesen

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060.2026: Zuviel

Ich machte heute drei Baustellen auf.

Als erstes sortierte ich aus meinem Kleiderschrank einiges aus, was zu verschlissen ist, um weiterhin getragen zu werden. Da waren Jacken und Westen und Hemden und Hosen, die so niemand mehr tragen kann; mir paßte von all dem auch nichts mehr. Jetzt hängen noch drei Jackets, etwas trachtig Angehauchtes und ein Smoking vorm Schrank. Tracht werde ich nie wieder tragen, die Jackets könnte ich im Haus hinhängen – aber was mache ich mit dem Smoking? Der ist […] Weiterlesen

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059.2026: Vorbereiten

Was Menschen lebenslang vermeiden und dennoch irgendwann tun.

Sie steht vor dem Spiegel, gerade, aufgerichtet, fest, beinahe in sich ruhend. Dem würde sie aber nie zustimmen können, denn in ihrem Inneren ist alles aufgewühlt, dort herrscht ein wahrlich wüstes Chaos an Gefühlen. Deshalb übt sie zu sprechen und eine zu ihren Worten passende Körpersprache zu zeigen. Denn eines ist ihr sehr bewußt: Irgendwie muß endlich dieses Ungewisse, dieses Hängen-im-Dazwischen, das Unentschiedene überwunden werden […] Weiterlesen

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058.2026: Kurzkrimi

Absonderlicher Notarzteinsatz.     Vor vielen Jahren saß hier im Haus der Tod neben einem auf dem Fensterbrett. Außen, da ganz oben im elften Stock. Der ließ sich vom Menschen über dessen augenblickliches Leben erzählen und auch darüber, warum sie … Weiterlesen

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057.2026: Motivation

Ich bin nicht sicher, ob es wirklich Motivation ist, die fehlt.

Irgendwie war es leichter, Text- bzw. Blogideen zu haben, als ich mich noch zum täg­lichen Bloggen verpflichet fühlte. Da war es einfach Routine, eine Idee zu finden, sie in Worte zu fassen und dann zu veröffentlichen. Natürlich war es immer wieder auch eine Last, eine Belastung, ein Ringen darum, an jedem Tag zu müssen […] Weiterlesen

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