Archiv der Kategorie: 2026

Posts des Jahres 2026

112.2026: Gewißheit

Ungewißheit, Zweifel, Freude – was ich drüber denke.

Trotz der vielen Besucher hatte ich am vergangenen Wochenden auch Zeit zum Denken. Und wie das so ist, wenn ich ins (simulierte) Mittelalter abtauche, dann kommen automatisch auch die Dinge in den Fokus, die jene Zeit von der Gegenwart unterscheiden. Und ich glaube, die Menschen damals gingen mit einigem ganz anders um als wir das heute tun […] Weiterlesen

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111.2026: Unvermutet

Notwendige Auszeit vom üblichen Umfeld.

Die Schreibmaschine klappert. Schnell, die Anschläge sind jedoch nicht hart. In regelmäßigen Abständen tönt die Klingel, dann folgt das typische Geräusch beim Zurückschieben der Walze (mit Zeilen­vorschub).

Erinnerungen tauchen auf aus weit zurückliegenden Zeiten […] Weiterlesen

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110.2026: Gemeinheiten

Da waren so viele. Und nun sind es Ängste.

Ich las gestern in einigen von meinen alten Kladden. Manchmal mache ich das, um mich an Zeiten zu erinnern. Nein, nicht nur an die guten. Und ich möchte ab und zu lesen, wo ich früher stand mit meinen Gedanken, meinen Gefühlen, meinen Entscheidungen. Immer wieder überrasche ich mich dabei selbst […] Weiterlesen

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109.2026: Was bisher geschah

Mitten in der Nacht saß ich deswegen am Schreibplatz.

Ich schrak aus diesem Traum nicht hoch, nein – ich tauchte langsam aus ihm auf. Und im Kopf rollte dieser Satz hin und her, den mir im Traum jemand zuflüsterte: […] Weiterlesen

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107.2026: Moralisch verwerflich

Unanständig sehnsüchtige Träume, die aufwühlen.

So aufzuwachen, so schlagartig aus einem Traum zu fallen, und dann so verwirrt sein. Wieso nur waren solche Szenen nie in ihren Jugend­träumen vorgekommen? Was soll sie jetzt tun gegen ihre, für ihre Lust … Tante Erdmute bleibt ein paar Minuten auf dem Bett sitzen. Noch spürt und sieht sie die Frau aus ihrem Traum. Ja, eine Frau! Aber das geht doch nicht, das ist unmoralisch und widerlich […] Weiterlesen

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106.2026: Ein erstes Mal

Ja, wirklich, das gibt es auch mit knapp 63 Jahren noch.

Es war wirklich das erste Mal in meinem Leben. Heute, an einem Sonntag, war ich in einer Bäckerei – gut, in einer Filiale einer Bäckereikette. Ich fuhr extra hin. Brot und Brötchen brauchte ich nicht, davon habe ich zur Zeit sogar mehr als genug: Was ich gestern zu erwähnen vergaß, war die Unmenge davon in einem Fairteiler, bei der ich zugriff. Doch ich möchte morgen früh nicht nur einen Keks essen […] Weiterlesen

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105.2026: Sonnabendlicher Alltag

Es passierte heute tatsächlich kaum etwas; und ich bin’s zufrieden.

Im Traum suchte ich immer wieder nach meinem Dritthandy und fand es an den unmöglichsten Stellen wieder. Dann mußte ich mit einem Oberstleutnant (einer, den ich kannte) verschiedene Apps installieren und testen. Ständig störte mein Vater die wichtige Arbeit mit irgendwelchem Schnickschnack, der für ihn wichtig war. Ich hatte ein sehr schlechtes Gewissen […] Weiterlesen

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104.2026: Einfach so

Normalerweise spricht er nicht über Sexuelles.

Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Und leider stellt man das immer erst fest, wenn man schon angefangen hat – oder verwirk­licht hat, was man sich so völlig wunderschön vorstellte … Mein Bekannter wirkte ziemlich niedergedrückt und verunsichert, als er zu sprechen begann. […] Weiterlesen

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103.2026: Mal wieder Dada

Gestern am frühen Abend ritt mich der Reimegaul.

Das passiert mir hin und wieder: Plötzlich „leiert” ein Büttenredenrhytmus in meinem Kopf. Und dann entstehen solche Machwerke: […] Es ist wohl beides Dada, das eine nur ein wenig verständlicher als das andere. Ich möchte die beiden „Glanzstücke” allerdings nicht nur im Fediverse lassen – und deshalb erscheinen sie nun auch hier. Tut mir leid, daß das jetzt irgendwie nur eine Wiederholung ist. Weiterlesen

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102.2026: Eigentlich egal

Ein spätes Geständnis kann die Vergangenheit nicht ändern.

Nur selten hat sich mein Ärger” sie seufzt vernehmbar, „gegen die tat­säch­lichen Ursachen meines Leidens oder der von mir wahr­ge­nommenen Ungerechtigkeiten gerichtet. Stattdessen suchte ich nach einem Sündenbock und nach einfachen Lösungen. Ich wollte mir nicht die Mühe machen, die Umstände und mich selbst zu erforschen. Immer habe ich alle Schuld für meine eigenen Dumm­heiten und meine Fehltritte auf etwas Äußeres geschoben […] Weiterlesen

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