2025 – 174: Gradheraus

Das Ergebnis eines harten Lernprozesses.

 

 

Manche Wahrheit und manche Meinung müssen ganz gradheraus kundgetan werden; jede Umschreibung, Abschwächung und Durch-die-Blume-Formulierung führt nur dazu, daß das Gesagte einfach als Unfug oder/und unwichtig abgetan wird.

 

 

Natürlich gab es in meinem Leben so manches Erleben, das sich in diesem Satz widerspiegelt. Doch auf Einzelheiten gehe ich hier nicht ein. Und es hat gedauert, bis ich das begriffen hatte und umsetzen konnte. Leider führte das auch schon zum Abbruch von Kontakten und Beziehungen – je nun, dieses Risiko gehe ich zwar nicht gern, aber doch immer wieder ein.

 

Erinnerung des Tages:
Ich fand ausgedruckte (Nadeldrucker!), sehr alte Texte von mir, die ich nicht (mehr) als Dateien gespeichert habe.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 23. Juni 2025 war ich zufrieden mit etwas Gehörtem, mit der jetzt leeren Kiste (noch aber ist der Inhalt nicht komplett sortiert), mit zwei Kannen getrunkenen Tees .


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2025 – 173: Strandsachen

Ganz ohne Fluß, Teich, See und Meer.

 

 

Zerfließend sitzen
In der brennenden Sonne
Kühlende Fluten

Was mich am Strand erwartet
Hoffe ich schnell zu finden

Ein Tanka.

 

 

Die Temperaturen des derzeitigen Wetters … Ürgs. Mir reichen 23 °C, maximal 25 °C halte ich aus, ohne zu kollabieren. Heute fuhr ich von 24 °C nach 34 °C – das ist mir viel zu warm. Und nächtliche Temperaturen von über 20 °C sind sowas von Bääääh.

Ich warte auf den Winter, auf 60 cm Schnee und zwölf Grad Minus. Auf klare Sternennächte, in denen ich meinen Atem sehen kann. Auf die Stille im Frost. Das ist meine liebste Zeit.

 

Erinnerung des Tages:
Die Wochenenden auf dem Plešivec, mit CB-Funkverkehr auf 27 MHz/11 m, werde ich nie vergessen. QSO mit Schottland, Tunesien, Spanien u.a. waren einfach großartig.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 22. Juni 2025 war ich zufrieden mit dem Besuch des Gottesdienstes, mit dem vielen Händeschütteln, mit der einigermaßen erträglichen Heimfahrt.


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2025 – 172: Jugendgefährdend

Über die Schwierigkeit, bestimmte (vulgäre) Worte zu nutzen.

 

 

Das ist jetzt mehr Text geworden, als ich dachte. Insgesamt 32 Seiten im Format DIN A5 hab ich heute geschrieben und abgetippt und das ist nur eine einzige phantasierte Geschichte. Am Anfang tat ich mich schwer damit, das gestehen ich, schämte mich sogar während des Schreibens. Sicherlich war ich deswegen auch rotge­wor­den. Denn solche – diese! – Worte zu benutzen, das erlaube ich mir im wirklichen Leben nicht, und auch hören möchte ich sie da nicht. Aber zu dieser Art von Träumen, zu dieser Art der Phantasien gehören sie wohl dazu. Ob ich irgendwann über diese Scham hinweg­kommen kann, ob ich vielleicht irgendwann mit einem andern Menschen diese spezielle Art von Sprache üben kann?

Nun, ich habe keine Ahnung, ob mir gelungen ist, was ich mit dem Text vorhatte. Ob ich mich als schreibende Person hinein­versetzen konnte in eine ganz andere Person, ob ich einen ganz anderen Blick abzubilden vermochte, ganz andere Bedürfnisse und Gelüste eini­ger­maßen korrekt zu beschreiben und zu entwickeln schaffte. Daß für eventuelle Leser nicht nur sinnloses Zeug zusammenhanglos aneinandergereiht wurde. Deshalb gebe ich den ausgedruckten Text nachher meinem besten Freund; er ist wirklich Freund und weder Affaire noch Liebhaber. Ich denke, als Mann interessiert er sich schon für das, was auf diesen 32 Seiten zu lesen ist. Ich schätze seine Ehrlichkeit, die in so ziemlich allen Lebenslagen nicht wackelt. Außerdem können er und ich sowieso über alles reden.

Und damit er sich noch heute daranmacht, diesen Text zu lesen und mir sein Urteil darüber mitzuteilen, habe ich eine kleine Über­raschung für ihn dazugepackt. Denn: Immer wieder sagt er, daß er neugierig ist und auch mich einmal nackt sehen will (wenn ich ihn besuche, zieht er sich meist nichts an, ich weiß also, wie er nackt aussieht, und im Grunde genommen habe ich auch echt nichts dagegen, daß er mich nackt sehen würde, ich wollte das bisher nur nicht einfach so ganz anlaßlos). Und so habe ich meiner ersten pornogafischen Erzählung ein Aktfoto von mir beigelegt und ein Bild von meiner frisch rasierten M… – mensch, ist das schwer, eines dieser Worte zu schreiben – ein Bild von meiner frisch rasierten P… – nein, ich habe genügend deutsche Worte dafür in der Erzählung benutzt – ein Bild von meiner frisch rasierten Fotze. Ganz unten auf der letzten Seite habe ich handschriftlich dazugeschrieben: Bei deinem nächsten Besuch bei mir werden wir beide nackt sein.

 

 

Erinnerung des Tages:
Bei Temperaturen wie heute fuhren wir als Jugendliche sehr oft an den Filzteich (Schneeberg), und dort ging es immer auf den Damm hinter dem Turm.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 21. Juni 2025 war ich zufrieden mit dem Ausschlafen, mit der Ruhe, in der ich meinen Gedanken nachhängen konnte, mit einigen kleinen Phantasien.


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2025 – 171: Makaber

Er ist in der Versenkung verschwunden.

 

Ja, so makaber könnte ich es sagen. So könnte ich das nennen, was heute geschah. Und ich meine es mit Sicherheit nicht respektlos, denn auch er würde darüber lachen.

Urnenbeisetzung. Die Asche meines Vaters. In der Versenkung verschwunden war er schon lange: in der Versenkung der Demenz. Es tat nicht immer gut, ihn so zu sehen. In den letzen fünf seiner fünfundachzig Jahre wurde er immer blasser, immer durchscheinender, war immer weniger von ihm zu sehen. Ziemlich früh war er ins Vergessen eingetaucht.

Die Mutter meint, sie sei jetzt schon fünf Jahre allein gewesen, Vater gab es schon nicht mehr. Irgendwo und irgendwie hat sie damit Recht. Und sie sagt immer wieder: Jetzt hat er seine Ruhe (und ich denke dazu: auch vor ihr).

Aber wer weiß, wielleicht ist es doch nicht so makaber, wenn ich sage: Er ist in der Versenkung verschwunden, denn verschwunden ist er, langsam, gründlich. Das heute, das war „nur noch” seine Asche. Das war nicht mehr mein Vater.

Wer weiß, vielleicht gibt es ja doch irgendetwas nach dem Tod und er sitzt jetzt lachend oder schmunzelnd mit einem Bier und einem Boonekamp in einer guten Skatrunde oder er kegelt endlich wieder.

 

Bitte hinterlaßt heute keine Kommentare oder Fediverse-Replies. Danke.

 

Erinnerung des Tages:
Ganz viele an all die guten Momente mit meinem Vater.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 20. Juni 2025 war ich zufrieden mit dem Kaffee am Morgen in aller Ruhe, mit meiner Stabilität, mit der Vielzahl der getroffenen Verwandten.


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2025 – 170: Besinnung

Das Überkommene hat bei mir eine Zukunft.

 

Meine Großeltern im Erzgebirge hatten im „Haisl” (Wochenendhäuschen) anfangs keinen Strom, und solange es sich im Besitz der Familie befand, gab es nie einen Wasseranschluß. Wasser wurde sommers wie winters vom Überlauf des Trink­was­ser­sammelbehälters geholt, der früher auch im Hochsommer bis auf ganz wenige Ausnahmen Wasser führte. Aber solange ich das Haisl kenne, solange wurden dort mit einer handge­kur­bel­ten Kaffeemühle die Bohnen zu Kaffeepulver gemahlen.

Lange, sehr lange Zeit stand genau diese Kaffeemühle bei meiner Mutter auf dem Küchenschrank:

 

Abbildung der unten beschriebenen Kaffeemühle.

Geerbte Kaffeemühle.
Kleine, elfenbeinweiße Handkurbel-Kaffeemühle mit quadratischem Grundriß. Oben ist die klappbare Kurbel aufgesteckt. Globusähnliches Firmensignet: Leinbrock's MOKKA Ideal. Auf gestickter, weißer Tischdecke, Mobiliar und Accessoirs im Hintergrund unscharf.

 

Seit der Kaffee so teuer geworden ist (diese eine Sorte von der einen Marke z. B. von 4,49 € auf 6,99 € und mehr), hole ich mir wieder ganze Bohnen: Die gibt es noch immer zu 10,99 € je Kilogramm. Die Tüte, die jetzt bei mir zuhause liegt, wird wohl komplett mit der Hand gemahlen – und für einen Teil davon benutze ich Großmutters Kaffeemühle, die da oben. Ich mahlte mit der, da war ich im Kindergarten, und mahlte noch mit der, als ich in dievierte Klasse ging.

Ich besinne mich (zurück) auf Geräte und Fertigkeiten aus alter Zeit (das ist ja mehr als 50 – in Worten: FÜNFZIG – Jahre her!) und trage damit zum Stromsparen bei. Auch wenn das Mahlen auf diese Art und Weise länger dauert als notwendig: Ich will das so. Und wenn mir diese Kaffeemühle zu klein ist, dann habe ich die viermal so große Mühle der Mecklenburger Großmutter jetzt auch.

 

Erinnerung des Tages:
Für den echten Bohnenkaffee von Oma und Opa mußten zwei Füllungen der abgebildeten Mühle durchgeleiert werden.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 19. Juni 2025 war ich zufrieden mit den einigermaßen erträglichen Temperaturen, mit einer geglückten Fahrt, mit den geerbten Dingen.


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2025 – 169: Gottlos

Noch ein Moment krude philosophierender Betrachtung.

 

Eine meiner Phantasien; eines meiner Gedankenspiele, das ich noch längst nicht zuendedenken kann. Weil ich nichts darüber weiß und nicht sagen kann, welche ganz individuelle Einstellungen, Erfahrungen und Erwartungen eine Rolle spielen.

 

Wenn es plötzlich überall auf dieser Welt zur Erkenntnis käme, daß kein Gott, kein höheres Wesen existiert, sondern alles nur entsprechend den gegebenen Natur­ge­setzen, soweit deren Gültigkeit derzeit allgemein anerkannt ist und sie im Moment auch nicht widerlegbar sind, geschehen und sich entwickeln kann und muß: Wäre die Welt eine friedlichere?

Es wäre doch ein Streitpunkt kein Streitpunkt mehr – meine Religion ist die einzig wahre, Du hängst einem Unglauben an, Dein Gott ist weniger wert als meiner oder wie auch immer man das ausdrücken würde – und damit wären die allermeisten Scheinargumente für viele Konflikte einfach nicht mehr vorhanden.

Vielleicht wäre eine gottlose Gesellschaft auch nicht der Schrecken aller Menschen, sondern eher eine erlöste Art zu existieren? Denn gottlos ist in meinen Augen nicht gleichzusetzen mit moralfrei … Und das Versprechen einer Glückseligkeit bleibt vage in seiner nachweisbaren Erfüllbarkeit …

 

Unausgegorenes aus meinem Denkicht, nicht mehr.

 

Erinnerung des Tages:
Die seltsamsten Religionen bzw. Denkgebäude, mit denen ich mich beschäftigte, waren der Jainismus und Chaosmagick.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 18. Juni 2025 war ich zufrieden mit den abgeholten Medikamenten, mit den Vorberei­tungen auf das Wochenende, mit meinem Gurkensalat.


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2025 – 168: Ähm

Aber nicht nur ich stelle mir sonderbare Fragen, stimmt's?

 

 

Sich aus der Seele, aus dem Herzen schreiben zu können, was beschränkt, einengt, begrenzt: Wohltat, (Selbst-)Täuschung oder Frevel – oder eher je nachdem?

 

 

Vielleicht denke ich auch nur viel zu viel über all das nach, was eigentlich unwichtig ist. Hauptsache, ich schreibe, kann schreiben. Natürlich bin ich oft nicht zufrieden mit dem, was dabei rauskommt. Aber das ist es doch: Es kommt was raus. Und wenn es nicht herzeigbar ist – wofür es verschiedene Gründe gibt: Na und? Mir tut es gut, mir hilft es, schriftlich zu denken. Das alles ist mir völlig klar. Und dennoch stelle ich mir Fragen wie die da oben, immer und immer wieder.

Es ist eine der zutiefst menschlichen Sachen, glaube und hoffe ich: das eigene Handeln (und sich selbst) immer wieder infrage zu stellen.

 

Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Ich brachte zwei definitiv kaputte Notebooks in den Container für Elektronikschrott.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 17. Juni 2025 war ich zufrieden mit dem späten Aufstehen, mit dem Besuch beim Hausarzt, mit zwei Bechern Nougateis.


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2025 – 167: Nachtgeschehen

Sehr Intimes, von dem normalerweise niemand erfährt.

 

 

Mitten in der Nacht wurde M. wach, um genau zu sein: 3.33 Uhr. Mal wieder hatte er davon geträumt, auf offener Straße an einen Laternenmast pinkeln zu müssen. M. kennt diese Träume, deshalb wird er wach. Im Dunkeln, ohne ein Licht einzuschalten, findet er den Weg ins Bad. M. vermeidet es, die verklebten Augen zu öffnen – er mag dieses schläfrige Gefühl; es wird ihm auch heute helfen, schneller wieder einzuschlafen.

M. klappt den Deckel hoch und läßt sich nieder. Alles tausendmal in völliger Dunkelheit mit geschlossenen Augen geübt. Er sitzt und wartet, bis … Der seltsame Schmerz im Bauch läßt ihn sitzen­blei­ben. Auch den kennt er. Und so sitzt M. und wartet – beinahe unbeteiligt – darauf, daß sein Darm tut, was er tun muß. Er kennt sich und seien Körper gut genug und weiß, daß nichts außer Warten und Geschehenlassen hilft. M. hat keine Möglichkeit, das gerade Passierende zu beeinflussen. Wie so oft bei so vielem in seinem Leben.

M. ist müde und würde gern wieder im Bett liegen und schlafen. Zumindest können ihm die Augen nicht zufallen, denkt er noch, während sein Bewußtsein sich langsam auf den Weg ins Traumland macht. Das Rumoren in seinem Innern wird sanfter, ist aber noch nicht beendet. M. zwingt sich wachzubleiben, bis er seinen Besuch im Badezimmer ordnungsgemäß beendet hat.

Zurück im Bett. Mit noch immer geschlossenen Augen greift M. zur Wasserflasche, trinkt etwas. Dann legt er sich wieder hin. Allerdings öffnet er doch noch ein Auge und schaut auf den Wecker: 4.08 Uhr. Wo ist die Zeit nur hin – diese Frage begleitet M. in seinen Traum zurück.

 

 

Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Eine ganze große Einkaufstasche voller Altpapier (zum Teil geschreddert) wurde in den Container geleert.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 16. Juni 2025 war ich zufrieden mit einem wegsortierten Stapel Krempel und Papier, mit einer zur Hälfte geleerten Kiste voller mehr oder weniger überflüssiger Erinnerungsstücke, mit gehörter uralter Musik (1980/82).


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2025 – 166: Bewetterung

Wetter gibt es auch nicht-meteorologisch!

 

Keine Ahnung, wie ich die Sommerzeit übestehen werde. Es ist mir heute – wie gestern schon – zu warm und zu schwül gewesen (Taupunkt bei 20 °C). Alleine der Gedanke an Bewegung verursacht heftige Transpiration.

Dennoch war ich draußen unterwegs. Das ist ja für jeden Tag geplant und fällt bisher nur aus, wenn es zu heftig regnet. Die Hitze wird es mir in den kommenden Wochen sicher auch immer mal wieder unmöglich machen, mehr als nur meinen Einkauf zu erledigen, länger als unbedingt notwendig unterwegszusein. Heute erlebte ich in knapp zwei Stunden: schwül, windig, starker Regen, leichter Regen, Sonne, schwül – und dazu gab es Donnergrollen und drei oder vier Blitze. Hauptsächlich war es aber scheißschwül.

Wie in den vergangenen Jahren fällt mir auf, daß bei diesem Wetter auch das Denken nicht so gut funtkioniert, wie ich es von mir selbst erwarte. Dann sitze ich vorm Papier, habe ein Schreibgerät in der Hand und im Kopf ist nur ein: „ … whm …”.

Dann kommt eben nur so ein Text zustande, wie ihr ihn jetzt lesen könnt …

Ach ja: Bewetterung gehört zum untertägigen Bergbau und heißt nichts anderes, als die Gewährleistung einer ausreichenden Luftqualität im Grubenbau – und bei sehr warmen Bedingungen eben auch die Kühlung der Luft. Und für die wäre ich zur Zeit sehr dankbar.

 

Erinnerung des Tages:
In Karl-Marx-Stadt ging ich nur zur FKK-Zeit ins Stadtbad (Hallenbad), sonst nicht.

 

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Der Emil

 

P.S.: Am 15. Juni 2025 war ich zufrieden mit meinen Ventilatoren, mit dem Regen in der Stadt, mit dem Steak zum Abendessen.


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2025 – 165: Beleuchtet

Melancholisch-romantische Sehnsuchtshoffnungsbeschreibung.

 

 

So ein kleiner Strahl
Das Licht der Morgensonne
Und alles leuchtet

Ich ahne Deine Träume
Hinter sich kräuselnder Stirn

Ein Tanka.

 

 

Nach einem Traum, in dem ich einmal mehr etwas vermißte, das ich noch nie hatte, fanden diese Worte ihren Weg auf das Papier. Auch die Tagträume davon machen mich … ja, machen mich weicher als sonst. Dann kann ich mir sogar vorstellen, morgendliches Sonnenlicht zu jeder Jahreszeit zu genießen, weil es nur Beiwerk ist zu dem, was ich viel intensiver genießen und erleben mag.

 

Erinnerung des Tages:
Ich habe in der ersten Klasse bereits Schwimmen gelernt, außerschulisch im Geitner-Bad in Schneeberg.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich leise seufzend davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 14. Juni 2025 war ich zufrieden mit den funktionierenden Ventilatoren, mit dem Unterwegssein in der Stadt, mit der Ruhe in der Badewanne.


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