Wetter gibt es auch nicht-meteorologisch!
Keine Ahnung, wie ich die Sommerzeit übestehen werde. Es ist mir heute – wie gestern schon – zu warm und zu schwül gewesen (Taupunkt bei 20 °C). Alleine der Gedanke an Bewegung verursacht heftige Transpiration.
Dennoch war ich draußen unterwegs. Das ist ja für jeden Tag geplant und fällt bisher nur aus, wenn es zu heftig regnet. Die Hitze wird es mir in den kommenden Wochen sicher auch immer mal wieder unmöglich machen, mehr als nur meinen Einkauf zu erledigen, länger als unbedingt notwendig unterwegszusein. Heute erlebte ich in knapp zwei Stunden: schwül, windig, starker Regen, leichter Regen, Sonne, schwül – und dazu gab es Donnergrollen und drei oder vier Blitze. Hauptsächlich war es aber scheißschwül.
Wie in den vergangenen Jahren fällt mir auf, daß bei diesem Wetter auch das Denken nicht so gut funtkioniert, wie ich es von mir selbst erwarte. Dann sitze ich vorm Papier, habe ein Schreibgerät in der Hand und im Kopf ist nur ein: „ … whm …”.
Dann kommt eben nur so ein Text zustande, wie ihr ihn jetzt lesen könnt …
Ach ja: Bewetterung gehört zum untertägigen Bergbau und heißt nichts anderes, als die Gewährleistung einer ausreichenden Luftqualität im Grubenbau – und bei sehr warmen Bedingungen eben auch die Kühlung der Luft. Und für die wäre ich zur Zeit sehr dankbar.
Erinnerung des Tages:
In Karl-Marx-Stadt ging ich nur zur FKK-Zeit ins Stadtbad (Hallenbad), sonst nicht.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 15. Juni 2025 war ich zufrieden mit meinen Ventilatoren, mit dem Regen in der Stadt, mit dem Steak zum Abendessen.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

