Archiv der Kategorie: 2026

Posts des Jahres 2026

094.2026: Bestätigung

Wiedereinmal kehre ich Inneres nach außen.

Manchmal muß ich schön längst Geklärtes erneut zur Sprache bringen. Vielleicht, weil ich nur vergaß, daß da nichts mehr unklar ist. Vielleicht, weil ich in manchen Bereichen immer und immer wieder die Bestätigung der Richtigkeit meines Denkens und Handelns benötige. Dieses Vergewissern kann natürlich nerven, zu Augen­ver­drehen führen oder zu Unverständnis. Im besten Fall […] Weiterlesen

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093.2026: Ganz „schröklich”

Ich will es wirklich nicht, kann es aber nicht abstellen.

Heute schrieb ich zwei Texte, die ganz wunderbar herausflossen aus mir, aus meinem Denkicht. Und jetzt stehen sie in meiner Immerdabeikladde.

Nachdem ich mich heute um Vereinsangelegenheiten und das Fliewatüüt kümmerte, wollte ich sie hier veröffentlichen. Beide. Der eine eine wütende Reaktion auf die Politik im Lande, der andere eine Auskunft über mein privates Beziehungserleben. Am Ende löschte ich beide Entwürfe […] Weiterlesen

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092.2026: Danach aber

Es soll so werden, wie es immer wurde.

Es wird hoffentlich so werden, wie es jedes Mal wurde. Sie wird die Momente genießen, die sie sich seiner Zuwendung hingibt. Unein­ge­schränkt übrigens, so, wie sie es im Geheimen abgesprochen haben und es sich jedesmal wieder bestätigen. Und es wird, wenn es nach ihr geht […] Weiterlesen

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091.2026: Vorher

Ich denke mal wieder von einem zum nächsten Phänomen.
Blick in meine Denkerei.

Zu dritt stehen sie am Brückengeländer. Drei Menschen, die sich zufällig begegnet sein können hier oben. Oder sind sie gemeinsam, mit einem gemeinsamen Ziel hergekommen? Wer sich nicht traut, sie darauf anzusprechen, oder keine Mög­lich­keit dazu hat, wird es nie erfahren.

Es ist ein Phänomen: Aus einer gegebenen Situation […]
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090.2026: Träumereien

Noch weiß ich nicht, was überhaupt daraus werden kann.

Ich schaffte es soeben, noch ein paar andere Gedanken niederzuschreiben, die vom Wochen­ende übriggeblieben waren. Die drehten sich alle um eine Phantasie, eine am Wochenende von mehreren Menschen gesponnene. Und vorerst bleibt es eine reine Phantasie, für die es weder Plan noch Möglichkeit zur Umsetzung gibt. Aber genau die hat sich über Jahre (ja, wirklich) entwickelt, von sehr vorsichtigem Heran­tasten über zweideutige Eindeutigkeiten […] Weiterlesen

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089.2026: Gelegenheiten

Ein sehr langes Wochenende liegt hinter mir.

Vier Tage lang hatte ich die Gelegenheit, mich in digitaler Abstinenz zu üben. Es ist mir ehrlicherweise nicht gelungen: Zwar schrieb ich nichts bzw. nicht viel in dieses Internet, aber ich sah immer wieder auf meiner flachgeklopften Hexenkugel nach, was es denn Neues gäbe. Und schüttelte fast jedes Mal, da ich das tat, ziemlich heftig mit dem Kopf […] Weiterlesen

Veröffentlicht unter #BruderEmil, 2026, Erlebtes | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

088.2026: Altertümlich

Eine Szene in totaler Finsternis und was aus ihr wurde.

Endlich sind sie unten, die unendlich lange Treppe liegt hinter ihnen. Und gerade jetzt erlischt die Kopflampe. Sie stehen wie versteinert in undurchdringlicher Finsternis. Eine andere Lampe haben sie nicht dabei […] Weiterlesen

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087.2026: Ehrliche Wahrheit

Es gibt Momente, da ist sie nicht angebracht.     Ich weiß es ja: Die reine Wahrheit oder die pure Ehrlichkeit können unangenehm sein und verletzend – und deshalb greife ich eben in manchen Situationen zur Notlüge, zur Beschönigung, um … Weiterlesen

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086.2026: Das leise Dong

Ein bis jetzt noch ungehörtes, unerhörtes Geheimnis.

Sehr früh am Morgen steige ich hinauf, die Dämmerung ist noch nicht ganz in den Tag übergegangen. Unter den Glocken im Turm der schon lange nicht mehr genutzten Kirche herrscht Stille; nur der Wind läßt seine Stimme ab und zu hören, und die Balken ächzen hin und wieder unter der Last der Bronze. Der Weg so hoch hinauf führt über viele steinerne Stufen und eine nicht mehr ganz stabil wirkende Leiter. Jede kann ihn gehen […] Weiterlesen

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085.2026: Ganz einfach

Was heute so in meinem Denkicht hängenblieb.     Ich müßte es nur öfter üben, dann fiele es mir sicher auch leichter: Mit nur wenigen Worten und Gesten ist es möglich, mir und ande­ren Menschen eine Zeit mit besonderer Nähe … Weiterlesen

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