Archiv der Kategorie: 2026

Posts des Jahres 2026

084.2026: Der Name

Was am Fluß alles geschehen sein könnte.

Ich vermisse diese Frau, die hier am Fluß immer – sehr oft jeden­falls – auf der Nachbarbank saß und die Enten mit Erbsen und Haferflocken fütterte. Meinen Versuch dieser Art ignorierten die Tiere, sie scharten sich um die Frau und einige fraßen ihr sogar aus der Hand. Ab und zu unterhielten wir uns von Bank zu Bank, sprachen übers Wetter, den Fluß und die Vögel. Immer war sie freundlich, offen, und sie verriet mir auch, wo Nutrias beobachtet werden können. Auch über diese Tiere sprachen wir […] Weiterlesen

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083.2026: Na also

Es war aber nicht nur Arschbackenzusammenkneifen.

Nun, da habe ich ja das eine Versprechen von gestern mit neuen Texten erfüllt – und das zweite mit den 20 Bildern schaffte ich heute auch. Dreizehn Motive, 22 Fotos. Am interessantesten war ein heute offen zugänglicher, aber bei weitem nicht sicherer Lost Place, in den ich mich ganz alleine nicht weiter hineintraute […] Weiterlesen

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082.2026: Diskussionsende

Unbeabsichtigt belauschtes Dilemma mit gutem Ausgang.

„Jetzt aber mal Butter bei die Fische!” „Wozu? Ist doch alles klar wie Kloßbrühe!”

Ich habe mich gerade an den Tisch direkt daneben gesetzt und außer diesen beiden Sätzen nichts von dem geführten Gespräch gehört. Über was wurde da gestritten, gesprochen, diskutiert? Die zwei Menschen sehen beide unzufrieden aus […] Weiterlesen

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081.2026: Mittagsschlaf

Der sollte öfter unter freiem Himmel gemacht werden.

Da steht diese Bank. Diese grüne Bank. Ich sehe sie fast jeden Tag, wenn ich den Weg ins Büro etwas abkürze. Oder: Den Weg vom Büro nach Hause.

Es ist der Südfriedhof, über den ich schneller heimkomme. Durch das kleine Tor hinten auf den Hauptweg, dann nach links am Brunnen vorbei. Die große Kastanie und die alte Linde […] Weiterlesen

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080.2026: Nix gesehen

Auf der Suche nach interessanten Motiven.

Gestern war ich wieder in der Stadt. Ich besuchte zwei Öffentliche Bücherschränke, stellte in den einen fünf Bücher hinein. Aus dem anderen nach mich ein Buch mit, in dem wissenschaftlich-phantastische Erzählungen (ja, aus der DDR) zu finden sind. Und solchen Lesestoff liebe ich!

Außerdem hatte ich […] Weiterlesen

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079.2026: Plötzlich Hektik

Mißverständnis auf Grund von Verpeiltheit.

Da verabredeten ich und jemand anders ein weiteres Telefonat, in dem eine Aktion genauer bestimmt werden sollte.

Heute kam die Frage, ob es bei 17.00 Uhr bleiben würde. Und ich sagte ja, weil ich ja auf das Gespräch wartete. Daraufhin bekam ich den Hinweis, wo ich das Fliewatüüt parken soll. Mitten in der Stadt, hinter einer Baustelle, in der sich alles, alles staut. Dezente Hektik kam auf. Wenn das Einfädeln im Reißverschlußverfahren und das Freihalten von Kreuzungen […] Weiterlesen

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078.2026: Nicht der Rede wert

Es kommt dennoch über den Tag so einiges zusammen.

Gar so viel auf eigenem Mist herumdenken tut nicht immer gut. Deshalb hörte ich heute vormittag wieder damit auf. Stattdessen widmete ich mich: dem Abwasch, dem Wäschewaschen, dem Annähen von zwei Knöpfen, dem Scannen einiger Zettel, dem Einkauf und dem Träumen. Besonders die letzten beiden Dinge waren durchaus erfolgreich. Neben dem Aufgezählten geschah noch eine ganze Menge, die ich normalerweise nicht bemerke und deshalb […] Weiterlesen

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077.2026: Aus dem Denkicht

Wünsche, Bedürfnisse, Bedürftigkeiten – ich will sie kennen.
Und zwischen ihnen unterscheiden können.

Wachwerden. Den eigenen Bedürfnissen nachspüren, vor allem denen, die nicht so ganz nach meinem Wunsch erfüllt werden können. Sie sind ja seit vielen Jahren schon etwas, das mich beschäftigt. Ich weiß, daß ich bedürftig bin, auf ganz unter­schiedlichen Gebieten; und ich weiß auch, daß ich mich im Rahmen meiner eigenen Möglichkeiten jetzt darum kümmere, diese Bedürftigkeiten (und ja, damit auch Bedürfnisse) zu erfüllen […] Weiterlesen

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076.2026: Rapport

Oder: Warum ich am Wochenende keinen Blogtext schrieb.

Am Freitag fuhr ich noch am Vormittag los, um auf einem weiteren „Mittelalter”-Markt das Publikum zu unterhalten und meinen Bildungsauftrag zu erfüllen. Ich mag es, wenn ich genug Zeit zum Aufbauen und Einrichten habe, all das in aller Ruhe erledigen kann. Danach ist es mir auch recht, eine längere Pause zu haben. Am Abend vor dem Markt sitzen die Händler und Handwerker und Wirte und Künstler beieinander, in sich immer wieder verändernden Gruppen und Grüppchen. Es wird geschwatzt, gegessen und getrunken, philosophiert und gesponnen […] Weiterlesen

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075.2026: Uffzele

Den erzgebirgischen Ausdruck suchte ich zuerst vergebens.

Einmal mehr habe ich etwas Notwendiges geschafft: Bis auf den Rucksack ist der Krempel fürs Wochenende seit gestern im Fliewatüüt verstaut. Daher das „Uffzele”.

Heute war dann noch der Abwasch zu erledigen. All der Kleinkram in den Rucksack zu packen. Überall der Strom auszuschalten. Meine Lustlosigkeit auszuhalten. Ja, die ist immer da in den letzten Stunden […] Weiterlesen

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