Am heutigen Tag endet etwas (für mich).
Und deshalb habe ich in den nächsten Tagen zu tun. Bei mir endet mit dem heutigen Tag – Mariä Lichtmeß oder das Fest Darstellung des Herrn – 40 Tage nach der Geburt Christi die Weihnachtszeit. Ich weiß, daß das auch in der Katholischen Kirche seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) nicht mehr so ist; und seit 1913 schon ist das auch in Bayern kein gesetzlicher Feiertag mehr. Allerdings war es bei meinen evangelischen Großeltern im Erzgebirge eben so, daß der Baum, der Stern, die Fensterbeleuchtung und der Weihnachtsberg bis zum 2. Februar blieben und erst ab dem 3. 2. abgbaut und weggeräumt wurden. Das habe ich von meinen Großeltern für mich übernommen.
Den Herrnhuter Stern ab- und auseinandernehmen, die Schwibbogen in ihre Kartons verstauen (nur die funktionierenden, die anderen werden vorm Wegpacken noch Reparaturversuchen unterzogen). Räuchermännchen und -häuser in ihre Schachteln betten, drei erkennbar weihnachtliche Leuchter ebenso verstauen. Alle Stellflächen abstauben, verbleibende Dinge anders verteilen. Ja, nach und nach – ich laß mir dafür viel Zeit. Als ich noch sehr weit unten im Loch saß, blieb die Weihnachtsdeko vier Jahre durchgängig stehen, leuchtete auch täglich. Ganz ehrlich: das würde mich noch immer nicht stören. Die sogenannte Weihnachtsmusik kann ich mir auch im Hochsommer anhören (ich mag sie einfach).
In 294 Tagen wird bei mir alles zum ersten Mal in der kommenden Weihnachtszeit leuchten (bis auf den Baum); und in 325 Tagen ist ja auch schon Heiligabend … Kümmert euch rechtzeitig um Geschenke und Weihnachtspost!
Erinnerung des Tages:
Es waren nicht nur meine Großeltern, nein, im Dorf brannten die Schwibbögen in mehreren Häusern am 2.2. zum letzten Mal.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden machten mich am 02.02.2026 der letztmalig leuchtende Herrnhuter Stern, Fischstäbchen zu Mittag, eine geschriebene Liste.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

