Archiv der Kategorie: Geschriebenes

066.2026: Reimspielerei

Das fiel beim Lesen und Kritzeln nebenbei aufs Papier.

Manchmal kann ich nicht so ganz ernsthaft und tiefsinnig sein. Und als ich in einem Buch von einem überraschenden Regenguß las, produzierte mein Hirn mitten in der Nacht dieses Reimspiel: […] (Es folgt ein kleiner, unschuldiger Spaß.) Weiterlesen

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059.2026: Vorbereiten

Was Menschen lebenslang vermeiden und dennoch irgendwann tun.

Sie steht vor dem Spiegel, gerade, aufgerichtet, fest, beinahe in sich ruhend. Dem würde sie aber nie zustimmen können, denn in ihrem Inneren ist alles aufgewühlt, dort herrscht ein wahrlich wüstes Chaos an Gefühlen. Deshalb übt sie zu sprechen und eine zu ihren Worten passende Körpersprache zu zeigen. Denn eines ist ihr sehr bewußt: Irgendwie muß endlich dieses Ungewisse, dieses Hängen-im-Dazwischen, das Unentschiedene überwunden werden […] Weiterlesen

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058.2026: Kurzkrimi

Absonderlicher Notarzteinsatz.     Vor vielen Jahren saß hier im Haus der Tod neben einem auf dem Fensterbrett. Außen, da ganz oben im elften Stock. Der ließ sich vom Menschen über dessen augenblickliches Leben erzählen und auch darüber, warum sie … Weiterlesen

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057.2026: Motivation

Ich bin nicht sicher, ob es wirklich Motivation ist, die fehlt.

Irgendwie war es leichter, Text- bzw. Blogideen zu haben, als ich mich noch zum täg­lichen Bloggen verpflichet fühlte. Da war es einfach Routine, eine Idee zu finden, sie in Worte zu fassen und dann zu veröffentlichen. Natürlich war es immer wieder auch eine Last, eine Belastung, ein Ringen darum, an jedem Tag zu müssen […] Weiterlesen

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054.2026: Was draus gemacht

Ich habe die Worte an eine meiner Figuren angepaßt.

„Wer bin ich denn, daß ich mich bei meinen Mitmenschen beschwe­ren dürfte? Weil sie mir zuwenig Zuwendung geben, mir zuwenig Aufmerksamkeit widmen? Und wer sind die, die mir genau das nicht erlauben wollen?” […] Weiterlesen

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053.2026: Verweht

Wenn mich Eigenes von Eigenem ablenkt …

Heute gelang es mir, die sonderbaren Fragen des Morgens auszublenden und die weniger sonderbaren auszuhalten. Von den Nachrichten aus der Welt da draußen hielt ich mich fern. Die nämlich machen mein Leben nicht besser, festigen aber meine Sorgen. Das wollte ich heute vermeiden […] Weiterlesen

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044.2026: Wutausbruch

Es braucht nur eine Person, die sich zu Unrecht getroffen sieht.

[Es ist nicht akut, nicht aktuell. Ich beobachtete das vor acht Jahren in meinem Bekanntenkreisund hielt es für festhaltenswert.] #TankaToGo Weiterlesen

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040.2026: Zu verstörend

Und es fehlt der spezielle Klang des Wortes aus diesem Mund.

Da sitzt sie in ihrem Lehnstuhl – ja, wirklich in einem sehr altmo­di­schen Lehnstuhl – und denkt nicht zum ersten Male darüber nach, das Draußen mit all den beschissenen – ein anderes Wort ist nicht mehr angemessen – Nachrichten auszusperren aus ihrem Leben. Radio und Fernsehgerät […] Weiterlesen

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037.2026: Alt-Aphorismus

Aber in den sieben jahren nicht gut gealtert.

[Ich wiederhole mich selbst, denn diesen Satz veröffentlichte ich schon 2019 einmal. Es war damals nicht akut, und es ist auch heute nicht akut.] Weiterlesen

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036.2026: Auf der Suche

Da deutet sich wohl eine Schaffenskrise an?

Die leeren Seiten der Kladde liegen vor mir. Hin und wieder nehme ich einen Stift, eine Feder in die Hand, will sie auf das Papier setzen – und tu es doch nicht. Ich bin auf der Suche. Nach drei schönen Worten oder Wörtern. Einfach schöne Wörter […] Weiterlesen

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