Vom Flohmarkt neben dem Mittelaltermarkt.
Als ich zu Pfingsten als #MarktMönch #BruderEmil unterwegs war, fanden im Ort auch Garagen- und Hofflohmärkte statt. Einer war keine 20 m weg von meinem Zelt, direkt vor der Marktkasse. Bei dem war ich am Sonnabend, um mir vielleicht etwas Kleines zu gönnen – aber da war nichts, was mich interessierte. Am Sonntag aber, am Sonntag erstand ich einen Weißbierkrug. Und es lag ein sehr gepflegt aussehendes Notebook zwischen all den Nippes. Für nur fünf Euro (ehrlich, ich habe nicht zu handeln versucht) nahm ich es mit.
Ich hatte es schon einmal angeschaltet: Win10, Akkuzustand 97%, 4 GB RAM, 750 GB Festplatte, DVD-Brenner. Das Gerät ist älter (zehn oder zwölf Jahre), der Akku austauschbar, der RAM kann auf 16 GB aufgerüstet werden. Einziger Mangel: Die Batterie für die interne Uhr ist leer. Heute habe ich auf dem Toshiba Satellite C70D-A ein SparkyLinux installiert. Und einige Software, die ich auf dem Rechner nutzen werde: Scannen, CDs rippen, HTML schreiben, LaTeX, Datenträgerarchäologie usw. usf. – ein gutes Zweitgerät ist beinahe fertig.
Nächste Woche seh ich nach der Batterie; vielleicht habe ich auch zwei passende 8-GB-RAM-Module (es ist sogar sehr wahrscheinlich der richtige Arbeitsspeicher, der hier liegt). Ich habe fürn Fünfer ein 17″-Notebook erstanden, das erstaunlich gut aussieht und gut funktioniert. Wahrscheinlich kann ich dann ein anderes, dessen Akku nicht austauschbar, aber defekt ist, zerlegen und entsorgen. Ich habe Glück gehabt für grad mal fünf Euro.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Manchmal hat man wirklich Glück, das freut mich für dich.