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- Mastodon Firefisch
Autorenarchiv: Der Emil
210.2026: Nachtwach
Von einem Geräusch geweckt, einem sehr seltsamen Geräusch.
Es war genau 03.07 Uhr, als ich senkrecht neben dem Bett stand. Ziemlich besorgt, fast ängstlich sah ich mich in der Wohnung um, wohl wissend, daß das Geräusch nicht hier drinnen entstanden war. Denn es klang nach einem sehr großen fallenden Stein, der nach dem Aufprall noch zweimal „aufditschte”. So fand ich […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes, One Post a Day
Verschlagwortet mit Geräusche, Nacht, Panik, Schlaf, Stein, Traum, Verwirrung
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209.2026: Nicht viel
Und doch unvorstellbar viele. Und vor allem: Nix mit Politik und so.
Heute am frühen Morgen – nun, es war eher mitten in der Nacht, als ich erwachte um zwei Uhr. Und weil ich nicht gleich wieder einschlafen konnte, sah ich mir den Himmel an. Und ich fand den großen Wagen, der ja nur ein Teil des Großen Bären ist, fand darüber den Teil des Kleinen Bären, der kleiner Wagen genannt wird, und so wußte ich […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes, Gesehenes, One Post a Day
Verschlagwortet mit Finden, Fragen, Himmel, Milchstraße, Nacht, Norden, Sterne, Traum
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208.2026: Außendienst
CW: dePol. Die unabsehbaren Folgen einer Wahl. […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Gedachtes, One Post a Day
Verschlagwortet mit Angst, Denkicht, Exil, Politik, Schreck, Wahl, Wirklichkeit
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207.2026: Wunderwelten
Es gab Zeiten, da schrieben viele Dichterinnen Gedichte. Wo ein Mond sich herabneigt von einem HügelDa wachsen den Tagträumen schillernde FlügelWo Tropfen von Wasser so flach sind wie FlundernDort darf sich ein Mensch über alles wundernWo ein Sonnenstrahl … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Lyrik, Reim, Romantik, Sprachspiel, Wundern
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206.2026: Der Sinn
Der Versuch, ein gereimtes Sinn-Gedicht zu verfassen. Da geht er hin, der Sinn.Wie konntest Du nur wagen,direkt nach ihm zu fragenmit hochgerecktem Kinn? Der Trotz in deiner Haltungverstörte die Verwaltung. Es war wohl kein Gewinn,der Pflicht sich nicht … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Haltung, Reim, Sinn, Sprachspiel, Verlegenheitslyrik
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205.2026: Dunkelheit
Und in der Dunkelheit wartet eine Überraschung.
Das muß das Neubauernhaus sein, in dem meine Großeltern gleich nach dem Krieg wohnten. Es ist das letzte Haus an der Straße, ich glaube nicht, daß dahinter noch eines stand und abgerissen wurde. Es hat nicht mehr das Reetdach, das ich von sehr alten Fotos kenne. Aber sonst sieht es so aus, wie ich es mir bisher vorstellte. Nur […] Weiterlesen
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204.2026: Burgenbau
Laßt uns mal kurz in unseren Erinnerungen graben. Heute habe ich eine Frage: Wann hast Du deine letzte Burg gebaut?Egal, ob Sand- oder Strandburg, Wagenburg oder Schneeballburg. Egal, ob für Dich selbst oder für Kinder, Enkel, andere Menschen. Vielleicht … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Burg, Erinnerungen, Kinder, Neugier, Sand, Schnee
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203.2026: Spielfreude
Ob nicht mehr mitzupielen schon deutlicher Protest ist?
Ich saß schon in so mancher Spielrunde, die sich auch von einem Spielverderber die Spielfreude nicht verderben ließ. Ob beim Skat oder beim Rausschmeißer (Mensch-ärgere-Dich-nicht), bei verschiedenen Ballspielen, beim Doppelkopf (oh, das hab ich schon lange nicht mehr gespielt), beim Schach. Computerspiele mag ich nicht, und Spielekonsolen fasse ich nicht an. Wirklich nicht! Und mein Dasein als Marktmönch […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes, One Post a Day
Verschlagwortet mit Freude, Lust, Musik, Protest, Spiel, verrückt
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202.2026: Ewiges Lächeln
Das denkt in mir herum und wollte jetzt heraus.
Es gibt wirklich Menschen, die immer lächeln, wirklich immer fröhlich wirken, zu sein scheinen. Die nehmen Niederlagen lächelnd hin, schmunzeln beim Erhalt schlechter Nachrichten, und wenn etwas schiefgeht, machen sie kichernd und sorglos weiter. Wie machen die das? Woher kommt das? Von einem Glauben? Von einer für mich gerade nicht nachvollziehbaren Sicherheit, einer Gewißheit, daß sie […] Weiterlesen
201.2026: Signale
Manche überfordern mich, manche vermisse ich. Sie sind leise und laut, sind unhörbar und unüberhörbar. Sie sind sichtbar und unsichtbar, manchmal fast zu kurz, um sie wahrzunehmen, ein andermal blenden sie. Und nie weiß ich so richtig, wie … Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Geschriebenes, One Post a Day
Verschlagwortet mit Aphorismus, Einstellungen, Signal, Übersehen, Wahrnehmung, Wissen
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