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- Mastodon Firefisch
Autorenarchiv: Der Emil
220.2026: Dunst
Oder auch nicht. Und wieso Dunst und nicht Schimmer?
Am Nachmittag, kurz nach 16 Uhr, war ich dermaßen schläfrig, daß ich mich auf ein Stündchen hinlegen mußte. Und nach einer Stunde und 43 Minuten wurde ich dann wieder wach. Draußen dämmerte es gerade. Ich wußte zuerst nicht, ob es noch heute oder doch schon morgen war […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes, One Post a Day
Verschlagwortet mit Dämmerung, Müde, Schlaf, Tastatur, Uhr, Verwirrung
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219.2026: Auf der Bank
Die Schwierigkeiten mit dem Einfachen: Endender Anfang.
Eigentlich sollte es doch einfach sein. Muß mich nur hinsetzen, Papier, Feder und Tinte hernehmen und dann drauflosschreiben. Worte habe ich genug im Kopf, und wenn ich einige oder auch viele davon notiere, gehen sie mir im Denkicht nicht verloren. Nein, nein: Es kann sogar heilsam sein, sich etwas „aus dem Kopf herauszuschreiben”. Den Effekt […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes, Geschriebenes, Miniatur, One Post a Day
Verschlagwortet mit Anfänge, Erzählen, Geschichte, Geschichten, Gespräche, Park, Schreiben, Zuhören
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218.2026: Gnädiges Vergessen
Heute aber wirklich nicht. Hmpf!
Natürlich gibt es das, dieses gnädige Vergessen. Und ich selbst kenne das auch von mir. Dinge zu vergessen, an die ich mich nicht erinnern möchte, zu vergessen und nicht nur zu verdrängen. Aber manchmal …
Zum Beispiel habe ich eine Lesebrille mit durchscheinend grünem Gestell. Die hab ich vor drei Wochen gereinigt. Und […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes, One Post a Day
Verschlagwortet mit Alltag, altersbedingt, Erinnerungen, Schreiben, Träume, Verdrängung, Vergessen
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217.2026: Sehr kurz
(K)Eine Ode an die Jahreszeit. SonnenuntergängeGoldrand an HaufenwolkenHorizont tiefrot Erste Vorschau auf den HerbstPilze duften am Waldrand Ein Senryū. Heute weggegeben bzw. entsorgt:Einen Stapel Altpapier weggebracht. Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon. … Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Geschriebenes, Monatsgedicht, One Post a Day
Verschlagwortet mit Bild aus Worten, Herbst, Kurz, Lyrik, Senryu
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216.2026: Gravitätisch
Bei dem Wort klingelt etwas bei mir.
Nun, es scheint eines der mittlerweile vergessenen Worte zu sein. Noch bei den Romantikern – von Arnim, Kleist, Günderode, Brentano, von Savigny, Creuzer usw. usf. – war es ein durchaus gebräuchliches Beiwort […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Gedachtes, One Post a Day
Verschlagwortet mit Romantik, Vergessen, Verschwinden, Wort
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215.2026: Zeitlos?
Ein Relikt aus Zeiten, in denen alles möglichst lange funktionieren sollte. Da hatte ich bei meiner Mutter etwas entdeckt. Ohne eingebaute Obszoleszenz (sicher eintretender Defekt nach bestimmter Zeit). Weit über 40 Jahre alt. Nur schnell mit dem Telefon geknipst. … Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Gesehenes, One Post a Day
Verschlagwortet mit DDR, Foto, langlebig, Ostalgie, Photo, Wecker
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214.2026: Verwechselt
Eine selbstgemachte Überraschung für zwei.
Das war ein Tag ohne irgendwelche Aufregungen. Er plätscherte so vor sich hin. Ich habe mir einen Rechner angesehen, von dem ich – trotz Hardwaredefekt – eine Datensicherung machen soll und kann. Dazu muß ich nur die Festplatte ausbauen, sie an einen anderen Rechner hängen und dann […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes, One Post a Day
Verschlagwortet mit Alltag, Begegnung, Datensicherung, Geplauder, Irrtum, Sonnabend, Störung, Verschwinden, Vögel
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213.2026: Sieben Striche
Es kann aus so wenig etwas entstehen, das viel mehr ist. Sieben Striche. Nicht mehr, nicht weniger. Sieben gerade Linien, zusammengefügt zu einem Symbol. Einem Steinmetzzeichen tatsächlich nicht ganz unähnlich. Aber wie dieses eben ein sehr besonderes Symbol. Ich … Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes, One Post a Day
Verschlagwortet mit einfach, Freude, Linie, Symbol, Vorhaben
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212.2026: Seltener Besuch
Aber kein Besuch bei mir zuhause.
Ich habe nicht sehr oft Gelegenheit, das Grab meines Vaters zu besuchen. Das ist zur Zeit etwa fünf Stunden weg von der kleinen Großstadt, in der ich lebe. Aber wenn ich dort bin, dann sehe ich auch noch vor mir das Grab meiner Großeltern (schon längst aufgelassen und neu belegt) und das Grab meines Sohnes (ebenfalls nicht mehr vorhanden). Ich weiß […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Gedachtes, One Post a Day
Verschlagwortet mit Erinnerungen, Friedhof, Grab, Innehalten, uvergessen, Verschwinden
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211.2026: Schräg
Der mißlungene Versuch, die Wahrheit zu erkennen.
Da fiel mir vor einigen Tagen etwas auf: So manches erscheint schräg oder schief, aber nicht, weil es selbst schräg oder schief ist, sondern weil eine Bezugslinie das ist. Und dann erscheint der Winkel zwischen Ding und dieser einen Bezugslinie (selbst bei mehreren vorhandenen) nicht ganz ein rechter Winkel zu sein […] Weiterlesen
