Archiv des Autors: Der Emil

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.

072.2026: Und sonst so …

Heute weiß ich auf eine unbestimmte Frage nicht zu antworten.

Es gibt sie ja, diese Menschen, die ein zuendegehendes Gespräch am Leben erhalten möchten. Ich höre da: „Und sonst so?”

Eine Antwort darauf fällt mir in der Regel schon schwer. Es gibt Gesprächspartner, denen ich darauf mit einer Gegenfrage antworten kann: „Möchtest Du eine Antwort in Bezug auf Familie […]“ Weiterlesen

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071.2026: Nichtbericht

Es lag eben doch am Wetter, in dem der Marktmönch herumstand.

Juchhu! Erster Markt! Herrliches Wetter beim Aufbau. Nette alt- und gutbekannte Nachbarn inkl. besonderem Hund. Ruhige Nacht. Schöner Morgen mit Vogelgesang. Aber dann: Alles ganz anders […] Weiterlesen

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070.2026: Auf auf!

Über die Kunst, mir selbst den notwendigen Arschtritt zu verpassen.

Den getellten Wecker habe ich heute früh nicht gehört: Ich war vorher wach. Gut, nach achteinhalb Stunden Schlaf (nicht ununterbrochen). Und doch machte es mich dezent grummelig.

Mein Plan war es, 10 Uhr loszufahren. Geht nur nicht, weil mir noch etwas gebracht werden muß; und das soll 11 Uhr geschehen. Ich liebe es, wenn […] Weiterlesen

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069.2026: Überwunden

Trotz meiner Startschwierigkeiten läuft der Tag ganz gut.

Am Wochenende bin ich zum ersten Mal für dieses Jahr wieder der Marktmönch Bruder Emil. Ja, mit der deutschen Handschrift (Kurrent! Kurrent! Sütterlin gab es nur etwa 20 Jahre, Kurrent mehrere hundert Jahre!) werde ich wieder dasitzen, Späße machen, Schreibgeräte anfertigen (Holunderästchen) und über große Irrtümer der Geschichte erzählen […] Weiterlesen

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068.2026: Nöhlend

Wenn ein Tag nicht wirklich zu beginnen scheint.

Schlecht geschlafen hab ich sowieso, war viel zu oft wach. Ab Fünf etwa dämmerte ich nur noch vor mich hin, mit sonderbaren (luziden) Träumen. In einem zogen mich, der ich auf einem Handwagen saß, einige Nutrias über eine Straße mit ziemlich dichtem Verkehr: Nach jedem Unfall startete das Wagnis erneut, mit immer anderen Fahrzeugen auf der Straße […] Weiterlesen

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067.2026: Ach so

Einmal mehr Gedankenspielerei.

Wer sich, mehr oder weniger gewollt, mit seiner / ihrer Vergangenheit beschäftigt […] (Nur eine kurze Wortmeldung von mir.) Weiterlesen

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066.2026: Reimspielerei

Das fiel beim Lesen und Kritzeln nebenbei aufs Papier.

Manchmal kann ich nicht so ganz ernsthaft und tiefsinnig sein. Und als ich in einem Buch von einem überraschenden Regenguß las, produzierte mein Hirn mitten in der Nacht dieses Reimspiel: […] (Es folgt ein kleiner, unschuldiger Spaß.) Weiterlesen

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065.2026: Belohnung

Aber womit? Über die Schwierigkeit, etwas Passendes zu finden.

Bei manchem, das ich so erledigen muß/will, gibt es solche Fortschrittsmarken. Also wenn wieder ein Heft durchgeblättert, gescannt und zerrissen ist, wenn ein Stück vom Nähhaufen fertiggeworden ist. Und ehe ich das nächste zur Hand nehme, würde ich mich gern belohnen. Allerdings nicht mit einer Zigarette oder etwas Süßem – irgendetwas anderes wäre aber schön […] Weiterlesen

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064.2026: Am Abend

Der Klang ist so charakteristisch: Das große Orchestrion.

Draußen wird es dunkel, der Sonntag geht seinem Ende entgegen. Wie jeden Abend sitze ich da und überlege, was ich heute alles „geschafft” habe. Aufstehen, Schreiben, etwas Scannen, zwei Stunden anwesend sein beim Vereinstraining – bei dem ich nichts zu trainieren habe, aber Informationen bekomme und loswerde.

Einmal mehr wundere ich mich darüber, daß die Zeit […] Weiterlesen

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063.2026: Unbegreiflich

Es betrifft mich nicht, ich denke trotzdem drüber nach.

Kurz nach dem Aufstehen daran gedacht: Heute ist Frauentag. Der war wichtig in meinem Heimatland – vom Muttertag wußte kaum jemand etwas. (Oder hatte der ein Nazi-Geschmäckle und wurde deswegen „vergessen”?) Der Frauentag war so wichtig wie der Lehrertag, der 1. Mai und der 7. Oktober. Na, das liegt mittlerweile Jahrzehnte zurück […] Weiterlesen

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