2025 – 253: Ein friedvolles Bild

Und ich stelle mir vor, das auch irgendwann so zu tun.

 

 

Da sitzt einer auf der Bank am Wegesrand, entspannt zurück­ge­lehnt, die Augen geschlossen. Auf meinem Rückweg ein Weilchen später sehe ich ihn noch immer da, unverändert. Fast könnte ich denken, er sei tot. Wenn da nicht erkennbar wäre, daß er noch atmet (das ist sogar zu hören). Ein alter – er sieht wirklich alt aus – Mann, der seine guten Jahre schon um einiges überlebt hat, denke ich, irritiert von seinem Anblick. In dunkelbraunem Cordanzug mit Weste, lindgrünem Hemd, dunkelgrüner Krawatte, gelockert. Und der Gürtel ist geöffnet. Ich sehe den alten Mann, der im Schatten auf einer Friedhofsbank sitzend tief und fest schläft.

Auch deshalb mag ich diese stillen, manchmal naturnahen Inseln mitten in der Stadt: Dort lassen sich solche friedvollen Bilder immer einmal wieder beobachten.

 

 

Natürlich habe ich das genau so nie gesehen …

 

Erinnerung des Tages:
Als Kind ging ich erst Opa, dann Opa und Oma gießen, etwa zehn Jahre lang …

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 10. September 2025 war ich zufrieden mit der Brillenbestellung, mit dem für morgen ausgemachten Werkstattermin, mit dem Verzicht auf den Kauf weiterer Kladden (Mehrzahl, ja).


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2025 – 252: Nicht ganz wortlos

Aber viel mehr als etwas Geplapper ist nur schwer möglich.

 

Ich schaffe es einfach nicht, ganz wortlos einen Tag vergehen zu lassen. Dem stehen nämlich fast 15 Jahre geübte tägliche Routine im Weg.

Muskelkater habe ich in den Oberschenkeln und in noch einigen anderen Mus­kel­gruppen mehr. Auch im Denkicht ging heute vieles noch langsamer, gedämpfter als normal. Und ja, es ist keine Depression. Trotzdem habe ich lange … Nein, das stimmt nicht. Ich habe nur sehr lange gedacht: „'n Tag ohne Blog kannich nich, das geht nich.” Aber mir wollte nicht wirklich etwas einfallen, über das ich schreiben wollte.

Den Tag habe ich mit dem Leeren einer älteren 500-GB-Festplatte verbracht, auf der war noch einiges an Musik zu finden, die ich einmal für ein Musikarchiv bearbeitet hatte. Es ist richtig gute Musik dabei, und etwa 120 GB der belegten 400 GB wanderten auf meine Musikfestplatte. Dabei bemerkte ich das thermische Problem des Datenträgers: Das Gehäuse wurde sehr, sehr warm – und ich denke, aus diesem Grund ist das Weiterbetreiben sowieso nicht mehr ratsam.

Meine Brille fand ich noch nicht, aber ich habe noch eine Tasche, in die ich sie geworfen haben könnte. Wenn sie dort nicht ist, muß ich mir wohle ein neue machen lassen.

Ich geh auch heute wieder früh ins Bett …

 

Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Ich leerte eine 500-GB-Platte und löschte 280 GB Daten (von 400 GB) komplett.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 9. September 2025 war ich zufrieden mit dem Nachschlafen am frühen Vormittag, mit dem erledigten Einkauf, mit einer geleerten Festplatte.


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2025 – 251: Selbsthilfe tat gut

Nicht nur Jammern, sondern Anerkennen. Oder etwa nicht?

 

In den Momenten, da ich zu nichts Lust habe, nicht einmal zu dem, was ich doch gerne mache. In den Momenten, da ich einfach nur zu müde bin für alles (nicht das müde, das vom Schlafen vergeht). Wenn es in mir zu dunkel ist für den Alltag.

Immer dann sehe ich mir an, was ich schon so geschafft habe, und ich denke,daß das doch ganz schön viel ist.

Heute warf mich etwas anderes, etwas körperliches aus der Bahn. Ziemlich heftig. Und es war nicht angenehm. Das, was ich (mit anderen) für heute mir vorgenommen hatte, das war mir einfach nicht möglich. Und dennoch sah ich mir vorhin an, was ich schon so geschafft habe. Sicherheitshalber. Bewußt das sehen und nicht die vielen unfertigen, liegengelassenen Brocken. Die mir viel zu oft auch noch viel zu groß und zu unhandlich erscheinen. Das half mir auch heute. Obwohl es eine ganz andere Situation war. Und das tat mir gut.

Manche Sachen helfen wohl in ganz verschiedenen Situationen. Deswegen mag ich warmen Streusel- oder Pflaumenkuchen mit Sahne auch so gerne (hab ihn nur zu selten).

 

Erinnerung des Tages:
Als Kinder holten wir uns bei den Bäckern im Dorf immer mal wieder die Kuchenränder der Blechkuchen (die bekamen wir geschenkt).

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 8. September 2025 war ich zufrieden mit der Betrachtung von Geschafftem, mit Kräutertee, mit dem Gedankenschweifenlassen.


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2025 – 250: Komplett ausgelaugt

Wenn bestimmte Wege das Schwerste am Wochenende sind.

 

Das Geländeprofil dieser Burg ist wirklich schwierig – ich bin den Berg viel zu oft hinauf und hinab gegangen. Und den Berg mußte ich gehen, wenn ich – mit dem Zelt auf halber Höhe stehend – entweder erst hinab zum Klo und dann wieder herauf, oder erst hinauf und dann wieder herab mußte. Ohne meinen Stab hätte ich das nicht geschafft.

Nun, fast am Ende des Abbaus, fühl ich mich wie ein Teebeutel nach dem vierten Aufguß: Total ausgelaugt.

 

Erinnerung des Tages:
Es brachte mir jemand einen Met, dem ich vor drei Jahren etwas übertragen hatte.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 7. September 2025 war ich zufrieden mit vielen Scherzen vorm Zelt, mit Waldmeisterbrause, mit dem Veranstaltungsende.


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2025 – 249: Der Grapscher

Ganz so schlimm aber wird es nicht.

 

 

Jeden Freitag kommt er her, immer am Nachmittag. Am Anfang wunderte ich mich über den Typen und sein Verhalten. Sein Anblick wirkte zuerst grotesk auf mich. Abgetragener Anzug, aber tiptop Schuhe! Mit großen Gesten zieht er sich Handschuhe an. Erst mit denen tut er, was ihm seinen Beinamen einbrachte: Er grapscht. Nicht an Frauen oder Kindern, nein. Aber er faßt das Obst und Gemüse in den Auslagen von uns Händlern an. Das mögen wir ja nicht so sehr, aber er ist wirklich vorsichtig. Und greift dann bei den weicheren Stücken zu, kauft die. Immer die, die wir am Abend verschenken oder gar wegwerfen müßten. Klar, er bekommt immer mal einen Preisnachlaß von uns, deshalb. Aber, so sagt er, was er kauft, ist ja noch gut und wird am Wochenende verarbeitet bzw. verbraucht. Zu Suppen, zu Eintöpfen, zu Marmelade und Mus. Ja, mittlerweile reden wir mehr als nur einen flüchtigen Gruß.

Gestern war der Grapscher ein paar Minuten früher da. Sichtlich verlegen war er, als er mich ansprach. Jedenfalls hatte er für mich und drei andere Marktleute jeweils drei Gläser Marmelade mitge­bracht. Und er wußte nicht, wie ich zum Beispiel darauf reagieren würde. Ja, ich wußte auch nicht gleich, ob ich das annehmen konnte oder sollte. Und ob ich mich trauen würde, davon zu essen. Was soll ich sagen: Ich habe heute früh von der Khaki-Marmelade probiert, die ist wirklich lecker. Pampelmuse bekam ich noch und Nektarine, ja, auch Marmelade. Wenn die sind wie die Khaki … Schade, daß ich dem Grapscher erst am Freitag sagen kann, wie lecker ich finde, was er da gemacht hat.

Ach ja, außer dem Pfund Äpfel vielleicht noch ein paar Birnen oder Trauben?

 

 

Erinnerung des Tages:
Zum ersten Markt in dieser Burg konnte ich noch nicht über die vorhandene Brücke gehen; heute gelingt mir das allerdings.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 6. September 2025 war ich zufrieden mit dem Aufbau, einigen netten Gesprächen, der abendlichen (noch andauernden) Runde am Feuer.


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2025 – 248: Sommerzeit

Nur mal kurz meckern und ächzen.

 

Nichts Neues hier. Zu warm. Zu naß. Zu kühl. Zu trocken. All das soll diese Jahreszeit gewesen sein.

Ich bin froh, daß der Sommer (bald) vorbei ist. Ich liebe den Herbst und sehne mich nach dem Winter. Für mich war die Zeit a) zu hell und b) falsch (weil falsche Zeitzone). Exakt, ich kann mit Hitze und Sonne nicht viel anfangen, ich mag Schnee und Kälte.

Und ja, ich mag auch den alljährlichen Zirkus mit der OstEuropäischenZeitzone (OEZ=MESZ) nicht. Ob ich es noch erlebe, daß dieser Unsinn wieder abgeschafft wird?

 

Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Heute entsorgte ich einige kaputte Kleidungsstücke und ein Paar Schuhe.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 5. September 2025 war ich zufrieden mit abgeschlossenen Vorbereitungen fürs WE, mit dem angelegten Vorrat an Gummibären, mit weiteren Eintrgägen im Papierkalender.


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2025 – 247: Da, da, Dada

Nicht, das mir nichts anderes eingefallen wäre …

 

 

Goppste han de wodefriet
Wu dang läube Knachel.
Mimbell tuck en Grummellied
On de Klafunt pachel.
Driebse lehment, aug sodahl
Nuft derhorgen Wumber.
Plinkplank bemmer dang Krewahl
Pachel tromm en dumber.

 

 

Zum Anhören: Ich hab's auch eingesprochen …

Dada ist das Kōan der Kunst, dachte ich bei mir; gleichzeitig aber weiß ich, daß dieser Vergleich auf allen Beinen hinkt. Andererseits empfinde ich Kōan und Dada als durchaus verwandt miteinander. Ein Teufelskreis?

 

Erinnerung des Tages:
Der erste Opel, den ich fahren durfte, war ein goldfarbener Opel Senator, mit dem mein Onkel 1982 aus Lübeck anreiste.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 4. September 2025 war ich zufrieden mit dem Ersatzfahrzeug (ein dickes Danke!), mit dem Umladen nicht alleine, mit Jalapeno-Scheiben zum Salamibrot.


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2025 – 246: Beim Lesen gefunden

Etwas, das ich tatsächlich auch selbst erfuhr.

 

Ich weiß ja nicht, ob es auch anderen so geht, aber manchmal finde ich in einem Buch einen Satz, der zu meinem Leben passen oder/und aus meinem (Er-)Leben stammen könnte. Das zeigt mir, daß ich wohl doch nicht so ganz aus der Art geschlagen bin, wie ich es oftmals zu glauben versucht bin. Heute passierte es mir wieder:

 

 

Auf meiner Suche nach mir selber muß ich gegen die Versuchung angehen, mein neues Leben einfach als Fortsetzung irgendeines alten zu beginnen.

Armin Müller: Meine verschiedenen Leben. Erzählung. S. 64
© Greifenverlag zu Rudolstadt 1978, 2. Aufl. 1981
Lizenz-Nr. 384-220/21/81 · Bestell-Nr. 525 180 7

 

 

Das habe ich zweimal zu mir sagen können. Zum ersten Mal mußte ich es in der Wendezeit tun – wie so viele der Menschen, die in der DDR sozialisiert wurden und denen das Heimatland abhandenkam. Ein zweites Mal mußte es sein, als ich für einige Jahre den Kontakt zu meiner Herkunftsfamilie vollständig abbrach und zu dem wurde, der ich heute bin.

Ich habe mich gefunden, glaube ich, und bin doch noch immer auf der Suche nach mir selbst. Außerdem stellte ich fest, daß ich – auch wenn ich mein neues Leben nicht als Fortsetzung eines alten begann, beginnen konnte – nicht vollständig auf alles verzichten konnte und kann, was zu einem, zu meinem alten Leben gehörte.

Dennoch: Armin Müllers Satz stimmt für mich, für mein Leben. Ich stolperte heute beim Lesen über ihn und dachte auf ihm herum. Und jetzt teile ich ihn, mir selbst zunickend, mit allen, die ihn hier lesen … Vielleicht verstehe ich ihn auch falsch, diesen Satz, weil ich dem Wörtchen irgendeines zu wenig Bedeutung zumesse.

 

Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Ich sortierte Papier und brachte fast alles davon in den Container.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 3. September 2025 war ich zufrieden mit dem heute komplett gelesenen Buch (s. o.), mit einem wegsortierten Haufen, mit einem eingeladenen zusätzlichen Zelt.


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2025 – 245: Alltag bei mir

Und am End' sieht's aus, als hätt' ich nichts geschafft.

 

Da ich erst nach Zwei in der Nacht in den Schlaf fand, kam ich auch erst kurz nach Zehn aus dem Bett. Nicht ganz das, was ich seit etwa einem Jahr möchte, nämlich gegen Sieben aufzustehen. Aber naja, es darf so sein, wie es ist. Am Morgen weiß ich sowieso noch nicht (bzw. nur sehr selten), was tagsüber alles tun werde: Da war heute viel (nicht dringend) Notwendiges und viel Mögliches, das auch nicht sein muß.

Eine Kanne Kaffee trinke ich täglich – das ist etwa ein Liter – mit viel Milch. Meist reicht dazu ein Keks. Richtig Essen gibt es bei mir nur einmal am Tag (neudeutsch heißt das Intervallfasten), zwischen 17 und 20 Uhr, nur ausnahmsweise später. Ich saß mit dem zweiten Becher Kaffee am Rechner, schaute nach Mails und las hie und da ein paar Nachrichten. Viel Gutes erwartete ich sowieso nicht, aber meine schlech­ten Vorahnungen wurden dann noch übertroffen (Panamagolf und Meeresströmung z. B.). Danach trug ich Termine für die ersten vier Monate 2026 ins papierne Tageskalendarium ein. Ich verlor die Lust daran, weil von außen eben kein Fortschritt der Erledigung zu erkennen war.

Am Schreibplatz sitzenbleibend griff ich nach einer Kladde, las die letzten vier, fünf beschriebenen Seiten, um mich in den Text hineinzufinden. Es gelang mir leidlich, und so ließ ich mich ein auf die Geschichte, die einen überkommenen Sprachstil erfordert. Zwei Seiten, drei sogar füllte ich, ohne mit dem Ergebnis sonderlich zufrieden zu sein. Egal, neunzig Minuten Schreibzeit waren geschafft (die ersten) und die Zeit für die „Mittagspause” gekommen. Zeit, mich um den Abwasch zu kümmern und einen leicht genervten Blick auf mein großes Küchenregal zu werfen, das ich schon lange umräumen möchte.

Ich machte mir Tee und nahm mir eine Stunde Zeit, einiges aus dem Kurrent abzu­schreiben, ganz für mich privat. Ließ mich dabei aber ablenken von den anderen Dingen, die auf meinem Rechner geschahen. Zu lange ablenken, d. h. ich vertrödelte mich im Netz. (Ja, das lasse ich öfter zu als es mir lieb ist.) Bis auf weitere anderthalb Stunden Schreibversuch gelangen mir nur noch Kleinigkeiten am heutigen Dienstag. Ein paar Bilder sortieren, zwei Alben vertaggen, Kram hier und Kram da, wie das im Alltag eben so ist. Nach einen kräftigen Regen am Nachmittag war ich eine Weile draußen, brachte Altglas zum Container und streute den Enten ein paar Haferflocken hin am Teich. Als Abendessen gab es soeben Wurstbrote mit Zwiebelringen und Gewürzgurken und mit dem Gefühl, wieder viel zu viele Pausen gemacht zu haben.

Ja, mittlerweils sind meine zwei „Kurzzeitwecker” Begleiter meines Alltags – aber das merkt niemand, der von meinem Alltagsleben liest, oder?

Den täglichen Blogbeitrag habe ich jetzt auch geschrieben. Wahrscheinlich werde ich zum Hintergrundgeräusch Fernsehton noch etwas Lesen (R. Kriese: Mission SETA II. Phantastischer Roman, Ausgabe von 1986). Und hoffen, daß ich weit vor Mitternacht einschlafen werde.

 

Erinnerung des Tages:
Natürlich waren die utopischen, wissenschaftlich-phantastischen Werke der „sozialistischen Literatur” ideologisch durchdrungen bzw. ideologisierend; aber die meisten waren dennoch sehr interessant.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 2. September 2025 war ich zufrieden mit den drei geschriebenen Seiten am Vormittag, mit dem ganzen erledigten Kleinkram, mit dem neuen Docht in der alten Öllampe.


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2025 – 244: So geht es nicht

Eine Entscheidung gegen die eigenen Wünsche und Träume.

 

 

Einen einzigen, nur einen einzigen Satz hätte ich mir gewünscht, der mir deine Beweggründe verständlich machen könnte; aber du schwiegst und schweigst noch immer – und ich, ich habe deine Ent­schei­dung über mein Leben einfach zu akzeptieren … Nein, das kann ich nicht, und deshalb gehe ich ab jetzt meine eigenen Wege. Allein.

 

 

Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Zwei blaue Jeanshemden (wenig getragen, und ich werde sie nie wieder anziehen) hängte ich ins Haus – sie waren schnell weg.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 1. September 2025 war ich zufrieden mit einer zerlegten Festplatte (defekt), mit einem Cheeseburger, mit drei transkribierten Seiten DIN A5.


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