Archiv der Kategorie: One Post a Day

118.2026: Viel zu früh

Ein Tag komplett außerhalb meines Zeitnormals.

Einmal im Quartal muß ich viel zu früh für mein Empfinden aufstehen. Und dann gibt es keinen Kaffee und kein Zubehör, sondern Tee oder Wasser. Selbst für meine Pillen war es heute noch viel zu früh. Ich mußte zur Blutabnahme nüchtern beim Arzt erscheinen […] Weiterlesen

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117.2026: Nach hinten

Sommerliche Empfehlung im Tanka.

[Es ist kurz, ja, und es ist jahreszeitlich angepaßt. Ich male ein Bild mit nur wenigen Worten.] Weiterlesen

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116.2026: Partielles Verstummen

Und ich befürchte, das ist nicht die richtige Reaktion.

Ja, es gibt Themen, zu denen sage ich seit Jahren nichts mehr, kein einziges Wort. Denn jedes einzelne wäre vergebliche Liebesmüh. Da gibt es Unumstößliches, Unbe­lehr­bare, und ja: mittlerweile auch (scheinbar) Unsagbares. Das Schweigen breitet sich – so scheint es – dennoch nicht aus, denn da ist immer Lärm aus bestimmten Bereichen der Politik, und über die vielen Ablenkungsmanöver sprechen viel zu viele Medien und Menschen […] Weiterlesen

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115.2026: Gnadenfrist

Oder etwa eine Galgenfrist?

[Ja, was ist es denn nun? Gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen den beiden?] Weiterlesen

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114.2026: Wetterfühlig

Diesmal aber ganz ohne Leiche im Keller.

Das Knie. Das linke Knie. Es kündigt sehr zuverlässig an, wenn ein Wetterumschwung bevorsteht. Das tut es seit Jahren, seit sie – verbotenerweise – als Backfisch mit einem Mofa erste Fahrversuche machte und dabei stürzte. Sie durfte ja nichtmal mit dem Fahrrad über das elterliche Anwesen fahren, doch auch das tat sie, wenn auch nur selten und heimlich hinter den Stallungen und der Scheune. Von jenem Sturz waren nur ein paar kleine Kratzer ge­blie­ben, glaubte sie. Bis irgendwann viel später diese sonderbaren, ziehenden Schmerzen begannen […] Weiterlesen

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113.2026: Gründlich

Nach sieben von 14 Tagen geht es heute weiter.

Einmal vier Tage am Wochenende und gleich darauf nochmal drei Tage am Wochen­ende Marktleben: Es war wirklich schön, aber ich bin erschöpft, ausgelaugt, und zwar gründlich. Sieben von vierzehn Tagen. Ja, ich schlafe besser und länger als zuhause, aber ich bin eben auch ziemlich lange wach und konzentriert. Das macht sich heute bemerkbar.

Und doch hilft alles Jammern nichts […] Weiterlesen

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112.2026: Gewißheit

Ungewißheit, Zweifel, Freude – was ich drüber denke.

Trotz der vielen Besucher hatte ich am vergangenen Wochenden auch Zeit zum Denken. Und wie das so ist, wenn ich ins (simulierte) Mittelalter abtauche, dann kommen automatisch auch die Dinge in den Fokus, die jene Zeit von der Gegenwart unterscheiden. Und ich glaube, die Menschen damals gingen mit einigem ganz anders um als wir das heute tun […] Weiterlesen

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111.2026: Unvermutet

Notwendige Auszeit vom üblichen Umfeld.

Die Schreibmaschine klappert. Schnell, die Anschläge sind jedoch nicht hart. In regelmäßigen Abständen tönt die Klingel, dann folgt das typische Geräusch beim Zurückschieben der Walze (mit Zeilen­vorschub).

Erinnerungen tauchen auf aus weit zurückliegenden Zeiten […] Weiterlesen

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110.2026: Gemeinheiten

Da waren so viele. Und nun sind es Ängste.

Ich las gestern in einigen von meinen alten Kladden. Manchmal mache ich das, um mich an Zeiten zu erinnern. Nein, nicht nur an die guten. Und ich möchte ab und zu lesen, wo ich früher stand mit meinen Gedanken, meinen Gefühlen, meinen Entscheidungen. Immer wieder überrasche ich mich dabei selbst […] Weiterlesen

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109.2026: Was bisher geschah

Mitten in der Nacht saß ich deswegen am Schreibplatz.

Ich schrak aus diesem Traum nicht hoch, nein – ich tauchte langsam aus ihm auf. Und im Kopf rollte dieser Satz hin und her, den mir im Traum jemand zuflüsterte: […] Weiterlesen

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