Mir ist es fast nur als Aufforderung geläufig.
To get a Google translation use this link.
Gewese. Ist das nicht ein schönes, ein altes, heute fast ungebräuchliches Wort? Ich habe es im Ohr: „Mach doch nicht soviel/so ein Gewese.” Gut, Wiktionary meint, es sei eine Wortbildung des 20. Jahrhunderts, aber: Gewese ist schon im Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm enthalten (Wiktionary verweist allerdings in einer Fußnote darauf).
Interessant ist für mich auch, was das Wortschatzportal der Universität zu Leipzig an Ergebnissen zum Wort Gewese liefert. Dort gibt es nämlich (im Browser auf dem Rechner oder ausnahmsweise am Tablet, am Smartphone nutze ich solche Seiten nicht) oben rechts die Möglichkeit, den Korpus (die Gesamtheit der ausgewerteten Quellen) zu wechseln. Und ja, man kann für die Deutsche Sprache damit z. Bsp. auf „News 2024” umschalten und liest, was an Nachrichten aus dem letzten Jahr schon längst wieder vergessen ist.
Ab und an benötige ich solche Handreichungen zur Verwendung von Begriffen und Wendungen. Aktuellen Rechtscheibwörterbücher liefern dazu nur wenig, für mich zuwenig. Deshalb habe ich mir das Wörterbuchnetz und das Wortschatzportal in meine Lesezeichen gepackt, auch das Oxford English Dictionary, das leider nur eingeschränkte Informationen liefert, solange ich mich dort nicht einkaufe.
Ach, das waren noch Zeiten, in denen das meiste in diesem Internet (nicht nur im WWW) verfügbar war, ohne daß jedes Angebot gesondert bezahlt werden mußte (noch dazu in irgendwelchen Abonnements, wie es heute üblich ist). Aber ich will nicht soviel Aufhebens darum machen, denn noch immer gibt es ja gute Informationsquellen – zumindest außerhalb der Unbelievable States of Trumpeltier …
Erinnerung des Tages:
Ja, für den Internetzugang benutzte auch ich AOL-CDs mit XXX Frei-Stunden, ehe ich ein Abo über die Lokalzeitung hatte.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 20. Mai 2025 war ich zufrieden mit den gefundenen Hilfen zu Wörtern, mit abgeschlossener Datenschubserei einer ganz speziellen Festplatte, mit Pasta und Pesto Calabrese.
© 2025 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

