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- Mastodon Firefisch
Archiv der Kategorie: 2026
115.2026: Gnadenfrist
Oder etwa eine Galgenfrist?
[Ja, was ist es denn nun? Gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen den beiden?] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Gedachtes
Verschlagwortet mit Ähnlichkeit, Bedeutung, Frage, Termin
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114.2026: Wetterfühlig
Diesmal aber ganz ohne Leiche im Keller.
Das Knie. Das linke Knie. Es kündigt sehr zuverlässig an, wenn ein Wetterumschwung bevorsteht. Das tut es seit Jahren, seit sie – verbotenerweise – als Backfisch mit einem Mofa erste Fahrversuche machte und dabei stürzte. Sie durfte ja nichtmal mit dem Fahrrad über das elterliche Anwesen fahren, doch auch das tat sie, wenn auch nur selten und heimlich hinter den Stallungen und der Scheune. Von jenem Sturz waren nur ein paar kleine Kratzer geblieben, glaubte sie. Bis irgendwann viel später diese sonderbaren, ziehenden Schmerzen begannen […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Geschriebenes, Tante Erdmute
Verschlagwortet mit Bedürfnis, Funk, Hitze, Keller, Schmerz, Schwitzen, Wetter
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113.2026: Gründlich
Nach sieben von 14 Tagen geht es heute weiter.
Einmal vier Tage am Wochenende und gleich darauf nochmal drei Tage am Wochenende Marktleben: Es war wirklich schön, aber ich bin erschöpft, ausgelaugt, und zwar gründlich. Sieben von vierzehn Tagen. Ja, ich schlafe besser und länger als zuhause, aber ich bin eben auch ziemlich lange wach und konzentriert. Das macht sich heute bemerkbar.
Und doch hilft alles Jammern nichts […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes
Verschlagwortet mit Anstrengung, Arbeit, erschöpft, Hitze, Mittelalter, Treppe, Wetter
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112.2026: Gewißheit
Ungewißheit, Zweifel, Freude – was ich drüber denke.
Trotz der vielen Besucher hatte ich am vergangenen Wochenden auch Zeit zum Denken. Und wie das so ist, wenn ich ins (simulierte) Mittelalter abtauche, dann kommen automatisch auch die Dinge in den Fokus, die jene Zeit von der Gegenwart unterscheiden. Und ich glaube, die Menschen damals gingen mit einigem ganz anders um als wir das heute tun […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes, Gedachtes
Verschlagwortet mit Angst, Denkicht, Freude, Früher, Gewißheit, Glaube, Mittelalter, Tod, Ungewißheit, Wissen, Zweifel
2 Kommentare
111.2026: Unvermutet
Notwendige Auszeit vom üblichen Umfeld.
Die Schreibmaschine klappert. Schnell, die Anschläge sind jedoch nicht hart. In regelmäßigen Abständen tönt die Klingel, dann folgt das typische Geräusch beim Zurückschieben der Walze (mit Zeilenvorschub).
Erinnerungen tauchen auf aus weit zurückliegenden Zeiten […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Geschriebenes, Miniatur
Verschlagwortet mit Büro, Computer, Dienstleistung, Erinnerungen, Geräusche, Nichterlebt, Schreibmaschine
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110.2026: Gemeinheiten
Da waren so viele. Und nun sind es Ängste.
Ich las gestern in einigen von meinen alten Kladden. Manchmal mache ich das, um mich an Zeiten zu erinnern. Nein, nicht nur an die guten. Und ich möchte ab und zu lesen, wo ich früher stand mit meinen Gedanken, meinen Gefühlen, meinen Entscheidungen. Immer wieder überrasche ich mich dabei selbst […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Gedachtes, Geschriebenes
Verschlagwortet mit Angst, Böses, Kladde, Lesen, Notizen, Veränderung, Verstehen, Zorn
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109.2026: Was bisher geschah
Mitten in der Nacht saß ich deswegen am Schreibplatz.
Ich schrak aus diesem Traum nicht hoch, nein – ich tauchte langsam aus ihm auf. Und im Kopf rollte dieser Satz hin und her, den mir im Traum jemand zuflüsterte: […] Weiterlesen
107.2026: Moralisch verwerflich
Unanständig sehnsüchtige Träume, die aufwühlen.
So aufzuwachen, so schlagartig aus einem Traum zu fallen, und dann so verwirrt sein. Wieso nur waren solche Szenen nie in ihren Jugendträumen vorgekommen? Was soll sie jetzt tun gegen ihre, für ihre Lust … Tante Erdmute bleibt ein paar Minuten auf dem Bett sitzen. Noch spürt und sieht sie die Frau aus ihrem Traum. Ja, eine Frau! Aber das geht doch nicht, das ist unmoralisch und widerlich […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Geschriebenes, Tante Erdmute
Verschlagwortet mit Anstand, Erotik, Gefühl, Moral, Nackt, Reden, Scham, Sexualität, Traum, Verstecken, Vorstellung
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106.2026: Ein erstes Mal
Ja, wirklich, das gibt es auch mit knapp 63 Jahren noch.
Es war wirklich das erste Mal in meinem Leben. Heute, an einem Sonntag, war ich in einer Bäckerei – gut, in einer Filiale einer Bäckereikette. Ich fuhr extra hin. Brot und Brötchen brauchte ich nicht, davon habe ich zur Zeit sogar mehr als genug: Was ich gestern zu erwähnen vergaß, war die Unmenge davon in einem Fairteiler, bei der ich zugriff. Doch ich möchte morgen früh nicht nur einen Keks essen […] Weiterlesen
Veröffentlicht unter 2026, Erlebtes
Verschlagwortet mit Alltag, Bäcker, das erste Mal, Frühstück, Kuchen, Sonntag
7 Kommentare
105.2026: Sonnabendlicher Alltag
Es passierte heute tatsächlich kaum etwas; und ich bin’s zufrieden.
Im Traum suchte ich immer wieder nach meinem Dritthandy und fand es an den unmöglichsten Stellen wieder. Dann mußte ich mit einem Oberstleutnant (einer, den ich kannte) verschiedene Apps installieren und testen. Ständig störte mein Vater die wichtige Arbeit mit irgendwelchem Schnickschnack, der für ihn wichtig war. Ich hatte ein sehr schlechtes Gewissen […] Weiterlesen
