2025 – 090: Niesel

Aus Erlebtem zusammengereimt.

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Ich habe keine Ahnung, warum das unbedingt in dieser Form ausgedrückt werden wollte.

 

 

Dieses unhörbare Rauschen
Wenn ringsum ein Niesel fällt
Läßt mich achtsamer noch lauschen
Auf die Stimmen unsrer Welt

Keine Krähe hör ich rufen
Nirgends klingt ein Hummelbrumm
Laut ist, was wir Menschen schufen
Alles andere scheint stumm

Ach, wie fehlen mir die Klänge
Die ich hörte noch als Kind
Und ich hoff, daß all die Tiere
Nur im Niesel stille sind

 

 

Ja: Da, an genau dieser einen Stelle, da reimt es sich nicht. Na und?

Was ich da beschreibe, fällt mir auch auf andere Art und Weise und zu anderen Gelegenheiten auf – ich sag nur Windschutzscheibe. Und wann hatte denn eine Fahr­rad­fahrerin zum letzten Mal mehrere Mücken zwischen den Zähnen? (Ein Scherz, seht ihn mir bitte nach!) Doch es ist wahr: Bei den letzten Nieselregen vor etwa einer Woche und gestern schwiegen sogar die Dohlen, die sonst im Schloß oder in der Wasserburg fast ununter­brochen zu hören waren, und der Rote Milan. Das ließ mich für kurze, viel zu kurze Moment stutzen, inne­halten, bewußter hinhören. Und außer­dem stehe ich fast täglich am Abend oder gleich nach dem Erwachen an meinem Fenster: Ich lausche für eine Minute oder zwei und freue mich, wenn ich Vögel oder anderes Getier wie Fuchs oder Reh oder Frösche wahrnehmen kann.

Menschengeräusch mag ich ja auch, aber der ganze technische Krach ist mir (trotz der durchaus wichtigen Funktion des Rückwärtsfahrpiepsens) immer öfter zuwider (wie auch sprechende Geräte – warum kann das nicht durch einen Knopfdruck im Aufzug abgestellt werden).

Ich geh jetzt suchen nach Audioaufnahmen aus einem abgelegenen Mittelgebirge oder von einer Insel, ganz ohne technische Geräusche. Mal sehen, ob's da was gibt. Ihr dürft mir dazu gerne Hinweise geben.

 

Erinnerung des Tages:
Ich war ja mal begeisterter CB-Funker mit dem Rufzeichen „Emil der Virus” und verabschiedete mich aus den Gesprächen immer mit: „An alle schnell noch Tschüß, Bye-Bye – und der Kanal ist virenfrei.”

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 31. März 2025 war ich zufrieden mit erledigten Nacharbeiten, mit sortierten Büchern (noch nicht weggegeben), mit einer glücklich beendeten Suche.


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2025 – 089: Hypothetisch

Da ist ein dicker Knoten in meinem Denkicht.

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Auf einem Zettelchen in einer alten Kladde fand ich ein paar Worte, die sich beim Denken zu folgendem auswuchsen:

Es wurde für ein zukünftiges Problem, das mit sehr hoher Wahrscheilichkeit auftreten wird, eine vollständige, einfache und preisgünstig umsetzbare und unter allen Um­stän­den von allen akzeptable Lösung gefunden. Ist diese Lösung dann plötzlich nicht richtig, nichts wert und nie etwas wert gewesen, wenn ein wirklich unvorhersehbarer Zufall dazu führt, daß das erwartete Problem, das mit an Scherheit grenzender Wahr­scheinlichkeit auftretende Problem doch nicht zur Wirklichkeit wird?

Wie sollen diese Lösung, wie die in sie hineingesteckte Arbeit und die verwendeten Ressourcen denn noch bewertet werden, wenn alles überflüssig, in den Augen vieler also nutzlos war?

 

Ja, sowas schwirrt mir im Kopf herum, wenn ich nach Ideen für einen Text suche und fündig werde …

 

Erinnerung des Tages:
(Ergänze ich später.)
Heute früh saß ich mit einem Kaffee neben dem Zuber und dachte daran, wie verschämt ich bei meinem ersten Gang hinein war mit all den fremden Menschen.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 30. März 2025 war ich zufrieden mit Spaß und erhaltener Hilfe am Morgen, mit meiner Beteiligung an der Kampfshow (ja, als Mönch), mit der frühen Heimfahrt.


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2025 – 088: Unendlichkeit

Vielleicht ist das übertrieben romantisch.

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Wer liebt, sieht in den Augen des geliebten Menschen vielleicht wie ich die ganze Unendlichkeit dieses Gefühls; und die zeitliche Endlichkeit des Lebens verliert in solchen Momenten jegliche Bedeutung.

 

 

Erinnerung des Tages:
Frisches Brot aus einem Holzofen, mit Speckfett (Griebenschmalz) und Milchkaffee dazu.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 29. März 2025 war ich zufrieden mit dem Aufbau am frühen Morgen, mit lautem Lachen, mit den bisher unbekannten Menschen gemachten Scherzen.


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2025 – 087: Gewißheiten

Unsicherheit (mit als vorherbestimmt befürchtetem Ausgang).

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Ich war Soldat, drei Jahre lang im Kalten Krieg. Nur ein einziges Mal gab es völlig unvorbereitet einen Alarm, zu dem die Einheit mit scharfer Munition und scharfem Waffensystem ausrückte, woandershin als in das übliche Übungsgelände (es war 1983 zu „Able Archer”).

Doch selbst in diesen zwei oder drei Tagen war die Angst vor der Zukunft nicht so groß, wie sie heute bei mir ist.

Vielleicht liegt das daran, daß viele Gewißheiten einfach keine mehr sind (wir glaubten fest an die Vernunft aller Menschen). Daran, daß selbst mein eignes kleines Leben in der sogenannten „sozialen” Marktwirtschaft immer unsicherer, immer prekärer, immer armseliger wurde mit der Zeit. Weil es eben (zum Beispiel) nicht so sehr viele (kulturelle) Veranstaltungen gibt, die ich eintrittsgeldlos besuchen kann oder zu einem Preis, der im Regelbedarf abgebildet ist … Außerdem sorgt schon seit einigen Jahren mein Alter für sinkenden Wert meiner Person und meiner Fähigkeiten und Fertigkeiten „auf dem Arbeitsmarkt” (der in meinen Augen noch nie ein Markt war, nebenbei bemerkt).

Die verschwundenen Gewißheiten in meinem Leben wurden durch immer mehr immer größere Unsicherheiten ersetzt; und mir scheint bei denen ein guter Ausgang für mich der wesentlich unwahrscheinlichere Fall zu sein.

 

Ich habe den von mir am 25. März 2025 auf meinem #WriteFreely im #Fediverse veröffentlichten Text hierher geholt.

 

Erinnerung des Tages:
An einem ersten April schaffte ich es vor Jahren, etwa 30 Menschen auf einmal in den April zu schicken.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 28. März 2025 war ich zufrieden mit etwas Mitgegebenem, mit unerwarteter Post (Danke!), mit dem beladenen Fliewatüüt.


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2025 – 086: Parallel

Eine Form von Multitasking.

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Heute muß so viel parallel gemacht werden! (Aber selbst in der EDV war das am Anfang eher eine Schwindelei, Stichwort „preemptives Multitasking” …)

Früher™ nannten wir das noch gleichzeitig. Und so vieles kann nicht gleichzeitig erledigt werden, wenn es nicht so eingeübt ist, daß da sozusagen Automatismen ablaufen. Als Beispiel nenne ich meine Mutter: Die konnte strickend fernsehen, sich dabei mit dem auf ihrem Brillenbügel sitzenden Wellensittich beschäftigen und dem Vater Anweisungen geben! Bis auf das Gestrickte allerdings …

Gleichzeitig mehrere Dinge zu erledigen fällt mir ziemlich schwer. Ganz im Gegenteil versinke ich oft so tief in dem, was mich gerade beschäftigt, womit ich mich gerade befasse, daß andere Reize nicht zu mir durchdringen. Die, die es tun, müssen wirklich extrem aufdringlich sein. Ja, bei mir zuhause dudelt oft Musik „im Hinter­grund”, sie ersetzt das Menschengeräusch, das mir häufig die Konzentration auf eine Sache, beim Schreiben erleichtert. Ich höre weder das eine noch das andere, aber eine plötzliche Stille bemerke ich. Und doch sage ich, daß auch das, Musikhören und Schreiben, nicht gleichzeitig, nicht parallel von mir getan werden kann.

Nur in Ausnahmefällen versuche ich deshalb, während eines Telefongespräches schnell etwas im Netz zu recherchieren; jedenfalls fällt das zumeist auf, weil ich eben nicht nur abgelenkt erscheine, sondern auch bin. Das behagt mir selbst nicht – ich möchte niemanden um meine Aufmerksamkeit betrügen.

Ich bin auch nicht wirklich in der Lage, etwas schnell mal nebenher zu erledigen. Daran hindert mich mein Ehrgeiz, Dinge so zu erledigen, daß ein gutes Ergebnis entsteht. Nicht das beste, nein, dazu reichen meine Fähigkeiten und mein Geschick nicht aus. Aber ein gutes Ergebnis. Das ja meist ausreicht. Das will ich schaffen. Und in bewußt parallel auszuführenden Prozessen bin ich dazu nicht in der Lage.

 

Erinnerung des Tages:
Heute beim Kaffeemahlen mit der alten Handmühle. Ich durfte noch vor der Einschulung bei meiner Großmutter Kaffe mit der Hand mahlen und auch aufbrühen. Das roch gut und war etwas, das mich stolz machte.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 27. März 2025 war ich zufrieden mit dem abgeholten Fliewatüüt, mit der Hilfe (die ich leisten konnte), mit gepacktem Krempel.


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2025 – 085: Grobes

Auch im übertragenen Sinne so zu betrachten.

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Ein Mensch nutzt ein Sieb, um Großes von Kleinem, um Grobes von Feinem zu trennen. Wenn Du das nur auf einem Bild siehst, woher nimmst Du deine Gewißheit, daß dieser Mensch nicht das Grobe haben will?

 

 

Als ich das notierte, fiel mir auf: Das trifft auf alles Mögliche zu – und obendrein auch im übertragenen Sinne. Und ja, in mehreren Gesprächen bemerkte ich, daß viele nicht an diese Möglichkeit denken und wie selbstverständlich davon ausgehen, daß nicht das Grobe im Sieb, sondern das gesiebte Feine das gewünschte Ergebnis des Siebens ist. Was würdet ihr bei einem solchen Bild zuerst vermuten?

 

Erinnerung des Tages:
Das waren mehrere, die ich beim Löschen meiner Tweets hatte. Uff, so schöne Sätze.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 26. März 2025 war ich zufrieden mit wiedergefundenen alten Sätzen von mir (ich lösche Tweets), mit Ideen für Fortsetztungen sehr alter Texte, mit Maultaschen „in dr Brieh”.


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2025 – 084: Poetinnen

Ich fühle mich manchmal wie ein Poet.

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Es wäre in meinen Augen mehr als vermessen, mich tatsächlich zu den Poetinnen, den Gedichtschreibern zu zählen. Klar, auch ich habe – früher in viel jüngeren Jahren sogar öfter als heute – Gedichte geschrieben (oder was ich dafür hielt und halte). Dennoch: Diese Schuhe sind zu groß für mich.

Das hält mich aber nicht davon ab, mich in das Sein dieser Dichter:innen einzufühlen, einigen oder vielen ihrer Aussagen zuzustimmen. Wie zum Beispiel dem, was Eva Strittmatter am 7. Juli 1969 in einem ihrer Briefe schrieb:

 

 

Ich glaube, daß es eine Lebenshaltung gibt, die zum Gedicht drängt, sich nur in ihm verwirklichen kann. Ich denke, daß man seinen Zustand, sein Leben, so rein und deutlich, so wahr wie möglich aussprechen muß, dann braucht man sich keine Sorge darum zu machen, daß man verstanden und ob man gebraucht wird. Beides ergibt sich aus dieser Haltung von selbst.

Eva Strittmatter: Briefe aus Schulzenhof. S. 256
2. Auflage 1979, © 1977 Aufbau-Verlag Verlag Berlin und Weimar
Lizenz-Nr. 301. 120/51/79 · Bestellnr. 611 938 1

 

 

Zuzustimmen, schrieb ich oben. Nicht: eins zu eins für mich zu übernehmen. Denn Zustand ja, Leben (mein ganzes Leben) nein. Ich denke, daß viele ab und zu diese besondere Stimmung kennen, diese Sehnsucht nach Schönheit, in denen sie dann Gedichte schreiben (könnten) oder wenigstens lesen (wollen oder müssen). Aller­dings gestehe ich, daß die meisten meiner poetischen Versuche nicht zum Herzeigen taugen; nur wenige, die ich ohne jede Nacharbeit spontan nieder­schrei­ben kann, erscheinen mir „gelungen genug” – die anderen, an denen ich ewig lange herum­ver­bessern muß, die bleiben meist in meinen Kladden und sollen wohl nie gelesen werden. Zufalls-Eingebungsdichter, Stegreifreimer vielleicht, aber noch lange und noch immer nicht: Poet. Manchmal fühle ich mich zwar wie einer, doch tatsächlich einer zu sein …

 

Es reicht mir nicht
Ein Reim am Ende
Für ein Gedicht,
Von dem ich fände,
Es sei nicht schlecht.
Entschuldigt, doch:
Ich bin kein Brecht.

 

Erinnerung des Tages:
Am Wegrand sah ich unter einer Fichte heute Rindenstücke liegen, aus denen ich Schiffchen schnitzte als Kind und die beim Verbrennen im Ofen einen wunderbaren Duft verströmten …

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 25. März 2025 war ich zufrieden mit der Produktivität am Vormittag, mit der für morgen getroffenen Verabredung, mit Rollmops am Abend.


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2025 – 083: Ideenfindung

Eine sehr subjektive Quellen-Zusammenstellung.

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Manchmal frage ich mich selbst, woher ich all die Ideen nehme, die dann zu Blogbei­trägen werden. Dabei ist das kein Geheimnis, denn Anregungen kann ich wirklich überall finden:

Ich lese viel. Da fallen mir in den Büchern manchmal einzelne Wörter auf, die etwas in mir berühren. Es gibt Sätze und Szenen, die ich weiter- oder umspinnen kann, ja sogar muß. Oder ich nehme einfach etwas als Zitat her, das mich zum weiterdenken anregt(e). Die zitierten Gedichte gehören auch zu diesem Komplex.

Manchmal sind Beiträge im #Fediverse – (unzulässig) vereinfachend viel zu oft als Mastodon bezeichnet – zu sehen, die mich geradezu anspringen. Früher fragte ich in einem anderen Dienst schonmal nach Wortspenden, aus denen ich Beiträge für meinen Blog zimmerte, heute laufen mir immer wieder gute Ideen vor die Füße, denen ich nicht widerstehen kann. Am Donnerstag der letzten Woche zum Beispiel war da ein kurzer Satz, in dem gleich mehrere Geschichten stecken können.

Ich sehe und höre beim Unterwegssein immer wieder so einiges, das sich mir aufdrängt. Meist dauert es ein oder zwei Tage, ehe ich mich daran erinnere. Einiges notiere ich mir schon in der Absicht, etwas daraus zu machen. Anderes ist und bleibt in meinem Kopf präsent, und doch kann ich mich nicht gleich entscheiden, über meine Beobachtung zu schreiben. Da habe ich häufig moralische Bedenken zu überwinden, oder ich muß das Erlebte so verfremden, daß sich niemand zu offensichtlich wiedererkennen kann.

Selbst in meiner Wohnung – und sogar in mir drin – finden sich immer wieder Zettel, Erinnerungen, Gegenstände und Phantasien, die Texte werden (können). Ich habe keine Statistik darüber geführt, aber das wird die knappe Mehrheit aller Beiträge hier sein. Wobei: Wahrscheinlich sind auch da irgendwann Gelesenes und Gesehenes an der Entstehung solcher Beiträge beteiligt.

Vielleicht notiere ich mir in Zukunft, woher eine Idee kam? Vielleicht, aber wahr­schein­lich mache ich einfach weiter wie bisher und freue mich zumeist darüber, etwas geschrieben zu haben, das ich herzeigen möchte – völlig unabhängig davon, woher die zugrundeliegende Idee kam …

 

Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Zwei Sätze Bettwäsche und zwei Laken waren jetzt echt verschlissen; zumindest die Laken bleiben aber als Putzlappen noch eine Weile in Gebrauch.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 24. März 2025 war ich zufrieden mit den Texten am Vormittag, der Zeit in der Wanne (Hach! Hier bitte großen, wohligen Seufzer vorstellen.), mit der ruhigen Nachmittagsgestaltung.


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2025 – 082: Enkel

Braucht es mehr Worte, das zu beschreiben?

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Hätte ich gewußt oder auch nur geahnt, welche Welt meine Enkel bewohnen müssen: Ich hätte keine Kinder gezeugt.

 

 

Erinnerung des Tages:
Es ist lang her, daß ich mit einem kleinen Geschenk jemandem so ein heftiges Grinsen ins Gesicht zauberte wie heute.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 23. März 2025 war ich zufrieden mit ertauschten Handstulpen, mit einem übergroßen Lächeln, mit dem zügigen Abbau.


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2025 – 081: Lückentext

Allerdings lasse ich keine Lücke dort, wo etwas fehlt.

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Wieder scheint ein Bchstabe z fehlen – nein, es fehlt wirklich einer. Das hatte ich in letzter Zeit häfiger in den Tramtexten. Nd ich frage mich, woraf mich das nr hinweisen soll. Seit Monaten sche ich nach einer Antwort af diese Frage, nach einem Hinweis af die Bedetng dieser Fehlstellen. Es mß doch ach f¨r Dinge nd Geschehnisse im Tram einen Grnd, eine Rsache geben, oder? Kommt das as dem Nbewßten, as dem Nterbewßten? Sind es Ängste des (wachen) All­tags, die sich da verbergen oder zeigen?

Ein Bchstabe fehlt. Nicht immer derselbe, nein, mal dieser, mal jener. Ein fehlendes x oder y fallen zmeist nicht af; in den meisten Texten kommen die ja sowieso nicht vor. Andere aber fallen in ihrem Fehlen drchas af, wie hete zm Beispiel das fehlende .

Aber das geschieht ja nr bei Texten as Trämen …

 

 

Eine kleine Spielerei, die ich eines Nachmittags notierte. Vielleicht fallen mir noch mehr solcher Späße ein. Irgendwann.

 

Erinnerung des Tages:
Mir gegenüber steht ein Schmied. Im Kindheitsdorf war der Schmied ein Nachbar, bei dem wir Küchenabfälle gegen frische Eier eintauschten.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 22. März 2025 war ich zufrieden mit dem früh fertigen Zelt, miz einer leckeren Linsensuppe, mit vielen Scherzen.


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