Schlagwort-Archiv: Alltag

106.2026: Ein erstes Mal

Ja, wirklich, das gibt es auch mit knapp 63 Jahren noch.

Es war wirklich das erste Mal in meinem Leben. Heute, an einem Sonntag, war ich in einer Bäckerei – gut, in einer Filiale einer Bäckereikette. Ich fuhr extra hin. Brot und Brötchen brauchte ich nicht, davon habe ich zur Zeit sogar mehr als genug: Was ich gestern zu erwähnen vergaß, war die Unmenge davon in einem Fairteiler, bei der ich zugriff. Doch ich möchte morgen früh nicht nur einen Keks essen […] Weiterlesen

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105.2026: Sonnabendlicher Alltag

Es passierte heute tatsächlich kaum etwas; und ich bin’s zufrieden.

Im Traum suchte ich immer wieder nach meinem Dritthandy und fand es an den unmöglichsten Stellen wieder. Dann mußte ich mit einem Oberstleutnant (einer, den ich kannte) verschiedene Apps installieren und testen. Ständig störte mein Vater die wichtige Arbeit mit irgendwelchem Schnickschnack, der für ihn wichtig war. Ich hatte ein sehr schlechtes Gewissen […] Weiterlesen

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078.2026: Nicht der Rede wert

Es kommt dennoch über den Tag so einiges zusammen.

Gar so viel auf eigenem Mist herumdenken tut nicht immer gut. Deshalb hörte ich heute vormittag wieder damit auf. Stattdessen widmete ich mich: dem Abwasch, dem Wäschewaschen, dem Annähen von zwei Knöpfen, dem Scannen einiger Zettel, dem Einkauf und dem Träumen. Besonders die letzten beiden Dinge waren durchaus erfolgreich. Neben dem Aufgezählten geschah noch eine ganze Menge, die ich normalerweise nicht bemerke und deshalb […] Weiterlesen

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072.2026: Und sonst so …

Heute weiß ich auf eine unbestimmte Frage nicht zu antworten.

Es gibt sie ja, diese Menschen, die ein zuendegehendes Gespräch am Leben erhalten möchten. Ich höre da: „Und sonst so?”

Eine Antwort darauf fällt mir in der Regel schon schwer. Es gibt Gesprächspartner, denen ich darauf mit einer Gegenfrage antworten kann: „Möchtest Du eine Antwort in Bezug auf Familie […]“ Weiterlesen

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069.2026: Überwunden

Trotz meiner Startschwierigkeiten läuft der Tag ganz gut.

Am Wochenende bin ich zum ersten Mal für dieses Jahr wieder der Marktmönch Bruder Emil. Ja, mit der deutschen Handschrift (Kurrent! Kurrent! Sütterlin gab es nur etwa 20 Jahre, Kurrent mehrere hundert Jahre!) werde ich wieder dasitzen, Späße machen, Schreibgeräte anfertigen (Holunderästchen) und über große Irrtümer der Geschichte erzählen […] Weiterlesen

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068.2026: Nöhlend

Wenn ein Tag nicht wirklich zu beginnen scheint.

Schlecht geschlafen hab ich sowieso, war viel zu oft wach. Ab Fünf etwa dämmerte ich nur noch vor mich hin, mit sonderbaren (luziden) Träumen. In einem zogen mich, der ich auf einem Handwagen saß, einige Nutrias über eine Straße mit ziemlich dichtem Verkehr: Nach jedem Unfall startete das Wagnis erneut, mit immer anderen Fahrzeugen auf der Straße […] Weiterlesen

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053.2026: Verweht

Wenn mich Eigenes von Eigenem ablenkt …

Heute gelang es mir, die sonderbaren Fragen des Morgens auszublenden und die weniger sonderbaren auszuhalten. Von den Nachrichten aus der Welt da draußen hielt ich mich fern. Die nämlich machen mein Leben nicht besser, festigen aber meine Sorgen. Das wollte ich heute vermeiden […] Weiterlesen

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052.2026: Altes Wort

Ich habe den Eindruck, da verschwindet wieder eines aus dem Alltag.

Was macht Dich froh – und wann warst Du es zuletzt? [Nur ein paar Anmerkungen und sonderbare Fragen zur Verwendung dieses Wortes …] Weiterlesen

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042.2026: Handarbeit

Für viele „völlig altmodisch und überflüssig”.

Letzthin kaufte ich wieder 1 kg Kaffee, ungemahlen, ganze Bohnen. Weil der wirklich preisgünstig war – und meine Lieblingssorte ist es auch. Heute vormittag fing ich an, den zu mahlen. Mit einer der altmodischen Handkaffeemühlen, ohne Strom, nur mit Muskelkraft. Und die braucht es nicht zur zum Drehen der Kurbel […] Weiterlesen

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012.2026: Gezwungenermaßen

Dabei wollte ich das heute nun wirklich nicht tun.

Ich versuche, jeden Tag rauszugehen. Wenn’s ganz schlecht läuft, gehe ich vier oder fünf Runden ums Haus; oft verbinde ich das Unterwegssein mit […] Weiterlesen

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