Archiv des Monats: Februar 2026

044.2026: Wutausbruch

Es braucht nur eine Person, die sich zu Unrecht getroffen sieht.

[Es ist nicht akut, nicht aktuell. Ich beobachtete das vor acht Jahren in meinem Bekanntenkreisund hielt es für festhaltenswert.] #TankaToGo Weiterlesen

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043.2026: Glückstag

Heute ist Freitag, der dreizehnte Tag des Monats.

Wahrscheinlich schrieb ich es schon: Für mich ist Freitag, der 13., kein Unglückstag. Ganz im Gegenteil: Ich freue mich auf einen jeden solchen Tag. Zum Beispiel wurde ich an einem 13. geboren […] Weiterlesen

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042.2026: Handarbeit

Für viele „völlig altmodisch und überflüssig”.

Letzthin kaufte ich wieder 1 kg Kaffee, ungemahlen, ganze Bohnen. Weil der wirklich preisgünstig war – und meine Lieblingssorte ist es auch. Heute vormittag fing ich an, den zu mahlen. Mit einer der altmodischen Handkaffeemühlen, ohne Strom, nur mit Muskelkraft. Und die braucht es nicht zur zum Drehen der Kurbel […] Weiterlesen

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041.2026: Durch die Stadt

Weil ich merkte, daß ich mit den Versuchen zu oft scheitere.

Normalerweise – ja, genau – normalerweise gehe ich einmal am Tag raus. Einkaufen, irgendwo nach Fotomotiven suchen, öffentliche Bücherschränke abklappern. Oder: Einfach mit Straßenbahn und Bus durch die Stadt gondeln. Dabei Wege zu Fuß zurück­legen. Lauschen […] Weiterlesen

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040.2026: Zu verstörend

Und es fehlt der spezielle Klang des Wortes aus diesem Mund.

Da sitzt sie in ihrem Lehnstuhl – ja, wirklich in einem sehr altmo­di­schen Lehnstuhl – und denkt nicht zum ersten Male darüber nach, das Draußen mit all den beschissenen – ein anderes Wort ist nicht mehr angemessen – Nachrichten auszusperren aus ihrem Leben. Radio und Fernsehgerät […] Weiterlesen

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039.2026: Entwicklung

Was ich beobachtete, kann ich dennoch nicht verallgemeinern.

Ich kenne einige Menschen, denen im Leben alles, wirklich alles leichtfiel. Solche Leute neigen dazu, sich alles leichtzumachen und viel zu vieles leichtzunehmen. Nur: Dabei geht die Leichtigkeit zu oft verloren […] Weiterlesen

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038.2026: Sonntags, früh am Morgen

Wenn ich zur Unzeit wach bin, es aber nicht bleiben möchte.

Es ist noch richtig dunkel draußen (und sehr nebelig), als ich halb Sechs im Bett sitze. Was … Nein, auf Kaffee habe ich wirklich noch keine Lust, ich möchte lieber noch zwei Stunden Schlafen oder Dahindämmern mit den wunderbaren luziden Träumen. Ich habe eine kleine Lichterkett angeschaltet und am Schreibplatz brennen zwei Kerzen […] Weiterlesen

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037.2026: Alt-Aphorismus

Aber in den sieben jahren nicht gut gealtert.

[Ich wiederhole mich selbst, denn diesen Satz veröffentlichte ich schon 2019 einmal. Es war damals nicht akut, und es ist auch heute nicht akut.] Weiterlesen

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036.2026: Auf der Suche

Da deutet sich wohl eine Schaffenskrise an?

Die leeren Seiten der Kladde liegen vor mir. Hin und wieder nehme ich einen Stift, eine Feder in die Hand, will sie auf das Papier setzen – und tu es doch nicht. Ich bin auf der Suche. Nach drei schönen Worten oder Wörtern. Einfach schöne Wörter […] Weiterlesen

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035.2026: Nachts

Etwas, das klappt und mich dennoch verwundert.

Nachts, wenn ich wach genug werde und mir sonderbare Gedanken im Kopf herum­schwirren, schaffe ich es zu meiner Verwunderung ziemlich oft, diese Gedanken aufzuschreiben. Dazu liegen auf dem Stuhl […] Weiterlesen

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