So sehen Texte aus, die bei mir entstehen.
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Ich zeig euch wieder, womit es bei mir täglich anfängt, wie hier erscheinender Text vor dem Abtippen aussieht. Unter dem Bild ist der Text wiedergegeben.

Anfang der heutigen Notizen.
Es ist meine tägliche Handschrift; lateinische – also heute übliche – Buchstaben machen mir mittlerweile Mühe. (Fremdworte wurden in den deutschen Schriften i. d. R. in lateinischen Buchstaben wiedergegeben, so wie es hier in meinem Text zu sehen ist.)
Wieder fehlt ein Tag. Nicht, weil ich nichts erlebt habe, auch nicht, weil ich nichts vom Erlebten für aufschreibenswert hielt. Mir fehlte die Lust, das Bedürfnis, all das aufzuschreiben. Aus diesem Grund ist meine Kladde auch kein Tagebuch (was sie auch nicht ist, weil ich auch andere Texte hineinschreibe). Bei den Beiträgen zu meinem Blog (bzw. zu meinen Blogs) klappt das tägliche Schreiben weitaus besser. Und ich weiß nicht, woher der Unterschied kommt.
Es gibt immer wieder Momente, in denen ich mir die Disziplin (und die Inspiration) anerkannter Schriftstellerinnen wünsche. Was wäre ich an Romanen, Erzählungen und Novellen zu schaffen in der Lage! Nicht nur Anfänge, kurze oder gar winzige (Senryū) Schreibereien. Es stimmt (leider) auch, daß ich immer wieder die Lust verliere, an längeren Notizen weiterzu-„arbeiten”, entworfene Anfänge zu irgendeinem Ende zu bringen.
Und da sehe ich eine Parallele zu meinem Leben: Ich fürchte an allem ein Ende. Nicht meinen Tod, nein, aber den letzten Vorgang, der zum Tod führt: das Sterben. Und gestern beim Sch[l]auchtauchen wollte, konnte ich auch kein rechtes, mir wirklich passendes Ende finden. Heute denke ich, daß ein richtiger cliff hanger viel besser gewesen sein könnte.
(Hinweis: Die im Text in lateinischen Buchstaben notierten Worte habe ich kursiv ausgezeichnet. Und es fehlen im Notat einige i-Punkte …) Das also steht da niedergeschrieben. Nichts davon belastet mich aktuell; es ist einfach nur mein schriftlich festgehaltener Gedankenfluß. Denn ich bin zur Zeit recht zufrieden mit meinem Leben, mit meinem Schreiben, mit meinem Denken. Und meine Ängste, zumindest die, die ich kenne, lähmen mich nicht (mehr), so wie sie es zu Zeiten der manifesten akuten Depression taten. Ich habe später weitergeschrieben, nachdem ich diese Seite fotogafierte. Da finden sich dann aber Sätze, die ich hier nicht herzeigen möchte.
Wäre das Notierte von Anfang an für den Blog vorgesehen gewesen, hätte ich übrigens mit grünem Stift geschrieben; schwarz ist für das Tagebuch reserviert. Es geht in meiner Kladde also einigermaßen bunt zu, denn ich scheibe auch rote und blaue Sätze auf. Ach ja: Der fehlende Tag fehlt nur in dieser Kladde, nirgends sonst. Den gestrigen Blogbeitrag schrieb ich aus einer Laune heraus auf Zetteln.
Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Auch an einem Sonntag ist Altpapier in den Container zu bringen möglich gewesen.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 23. Februar 2025 war ich zufrieden mit sortierten Bildern, mit aussortiertem Altpaier, mit dem teilweise ausgeräumten Fach im Bücherregal.
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