Bis halb sieben hielt sie mich wach.
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Wenn ich doch nur ein einziges Kriterium kennte, daß die sichere Unterscheidung von Selbsttäuschung und Hoffnung für mich möglich macht!
Wahrscheinlich kenne ich sogar mehrere davon. Nur fällt es mir sehr schwer, meine Selbsttäuschungen als solche anzuerkennen und mir die kindlichen Hoffnungen auf Wunder zu untersagen. Ein Dilemma, das ich nur aus eigener Kraft entwirren kann.
(Aus der Reihe »Gedanken, die mich nicht schlafen lassen«.)
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 19.02.2020 der spät kommende Schlaf, die Zwiebelsuppe, eine geflickte Hose.
Die Tageskarte für morgen ist die Drei der Stäbe.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Interessant. „Ich kennte“ – bei Goethe mal gelesen und dann nie wieder.
Warum solltest du deine, kindliche wie du sagst, Hoffnung aufgeben? Was bleibt dann?
Huch! Dabei ist das doch der stinknormale Konjunktiv …
Und nur die auf „Wunder“ – ich hätte es auch oben in „“ setzen sollen.
Das sind mir sehr bekannte Gedankenschleifen. Gäbe es doch bloß so ein Merkmal.
(Ich bräuchte noch ein paar so Merkmale mehr, zB um Ironie und Lüge zu unterscheiden …)