Rechts und links zwanzig Meter Abgrund.
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Die Rolltreppe hinaufrennen. Hat er schon lange nicht gemacht. Es sind ja links und rechts die Abgründe bis hinunter ins Erdgeschoß direkt neben der Rolltreppe zu sehen, hier in diesem Laden sogar bis ins Untergeschoß. Und jede Etage ist um die vier Meter hoch in diesem Altbau. Also bewältigt er gerade über 20 Meter Abgrund beim Rennen die Rolltreppe hinauf. Direkt neben sich. Er ist nicht zum ersten Mal in diesem Gebäude, nimmt sonst aber immer der Lift. Aus dem kann er nicht nach unten sehen. Der provoziert nicht dieses Fallgefühl zum Abgrund hin, wie es die Rolltreppe tut. Und er rennt jetzt die Rolltreppe hinauf, bis ganz nach oben, in den fünften Stock. Und hofft, daß er schneller ist als der lahme Aufzug. Und daß er wirklich sie erkannt hat, hinter den sich schließenden Lifttüren.
Sonst wäre das ganze Gerenne ja umsonst …
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 18.02.2020 endlich im Schrank verschwundene Wäsche, ein Zettel mit mehreren Stichwortketten, die Musik des (leider bereits verstorbenen) Österreichers Wilfried Scheutz, der zumeist nur unter seinem Vornamen bekannt war/ist. (Der Youtube-Kanal des Musikers ist dort zu finden.)
Die Tageskarte für morgen ist das As der Münzen.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Eine abwärtsfahrende Rolltreppe hochzurennen war mein erster Gedanke… DAS geht an die Kondition bei fünf Etagen!
Mir wäre zur Zeit schon die hinauflaufende hinaufzulaufen zu *hechel* *keuch*
Hübsche Miniatur!
… Und manchmal mache ich etwas wirklich gefährliches: wenn ich oben an der (leeren) Rolltrepppe stehe und die U-Bahn gerade einfährt, dann springe ich zweistufig die Rollltreppe runter. wenn da was dazwischen käme… 🙄