Neundundzwanzig Millionen achthundertvierundachzig Tausend dreihundertfünfzig.
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In mir ist ein riesiges Puzzle. Aus verdammt vielen Teilen (29.884.500), von denen zu viele mit dem Rücken nach oben auf der Unterlage festgeklebt scheinen. Selten, aber immer wieder kann ich eine erkleckliche Zahl von ihnen oder ein paar Puzzleteile umdrehen, manchmal nur ein einziges. Dann sitze ich da und suche nach der passenden Stelle – doch oft erkenne ich sie nicht. Ein paar tausend Teile liegen schon längst richtigherum. Von denen habe ich einige auch schon zusammengesetzt. Aber ich bin mir nicht bei allen sicher, ob ich sie richtig zusammengesetzt habe. Ich habe das Gesamtbild, die »Vorlage«, noch nie vollständig sehen können. Gibt es wohl Menschen, die ihre Vergangenheit im Ganzen kennen? Menschen mit einer vollständigen Erinnerung?
Und täglich werden der Puzzleteile tausendvierhundertvierzig mehr …
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 07.04.2020 die hingebrachte Haarschneidemaschine, Klopapier und Küchenrolle und Mehl und Hefe in den Läden, Feierabendbier am offenen Fenster.
Die Tageskarte für morgen ist das As der Schwerter.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Treffen sich zwei Mantafahrer, sagt der eine: „He, Manni, hab dich ja schon Jahre nicht gesehen. Wo warst du all die Zeit?“
„Ich habe ein Puzzle gemacht.“
„Zehn Jahre?“
„Ja, ich war schon schnell, stand drauf drei bis fünf Jahre.“
Lach mal!
Oder die Kornflakes-Packung und die Mitbewohnerin … 😀
🙈 Oh ja …
Nein, diese Menschen gibt es nicht, die ihre Vergangenheit im Ganzen kennen. Erinnerungen können nicht vollständig sein. Außerdem verändern sich Erinnerungen ständig.