2020-032 — Stück und Werk

Im fahrenden Bus notierte Sätze.

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Das Stückwerk: Die Sammlung von Komödien und Dramen, Gedichten und Novellen, Komödchen und Dramoletts, Suiten und Sonaten, Sinfonien und Concerti, Zeichnungen und Radierungen und Gemälden usw. usf., kurz also das (gesammelte) Œuvre eines Schaffenden. Oder etwas Zusam­men­ge­pfrie­mel­tes. In welchem Verhältnis stehen Stückwerk und Werkstück zueinander?

Wie ist es und was bedeutet es, wenn ich das Zerstückeln bewerkstelligt habe?

Und überhaupt: Welch seltsames Wort ist dieses bewerkstelligen?
(Die Herkunft zum Beispiel wird auch im Wörterbuchnetz nicht klar, wie ich zuhause erkannte.)

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Positiv waren am 01.02.2020 pünktliches Erscheinen zum dann doch ausfallenden Training, die Trennung von Spreu und Weizen, das achte Buch vom #Buchjahr2020.
 
Die Tageskarte für morgen ist der König der Kelche.

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Über Der Emil

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6 Kommentare zu 2020-032 — Stück und Werk

  1. wildgans sagt:

    Es ist ein gutes Wort und ich möchte dich fragen, ob ich es als „Wort des Tages“ nehmen darf?
    Abendgruß von Sonja

  2. Gudrun sagt:

    Nach Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, De Gruyter, 25 Auflage, S.119, ist es ein schwaches Verb/ Standartwortschatz (17. JH) :
    „mhd. ze werke stellen ‚zur Ausführung bringen‘. Über ein Adjektiv werkstellig (in Fügung wie werkstellig machen) wird das Präfixverb abgeleitet (selten auch ein Simplex werkstelligen)“

    Oh, hoffentlich habe ich jetzt nicht zuviel gelabert. Mich interessiert aber die Herkunft der Worte auch immer sehr.
    Grüße aus der Stadt nebenan, in der heute der OB gewählt wird.

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