Um meiner Ziele, Wünsche und Träume Willen.
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Heute fragte ich mich, wie ein stilvolles Scheitern wohl aussähe? In feiner Garderobe, Smoking, Frack, Etuikleid, Reifrock? Oder ist es mehr eine Geisteshaltung, eine gewisse Noblesse oder etwas ähnliches? Ach, ich glaube, nicht und nichteinmal stilvoll zu scheitern ist besser. Ja, natürlich, auch ich habe Ziele und Wünsche und Träume. Doch wenn ich sie nicht erreiche, nicht erfüllen kann: Wieso bin ich denn dann gescheitert? Vielleicht waren sie ja, realistsch gesehen, sowieso unerreichbar, unerfüllbar … Also habe ich meine Ziele nicht erreicht, meine Wünsche und Träume nicht erfüllen können, ja. Aber ich bin doch deswegen nicht gescheitert.
Das wäre eine sinnvolle Veränderung des Denkens: daß jemand in solchen Momenten weder gescheitert ist noch versagt hat, daß ich in solchen Momenten weder scheiterte noch versagte! Das könnte gewaltig zur psychischen Gesundheit beitragen. Übt jemand mit mir?
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 02.02.2020 mein Sonntagmorgenritual, Nudeln mit sehr viel Käse, viele geschaffte kleine Arbeiten im Haushalt.
Die Tageskarte für morgen ist die Zwei der Münzen.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Wie könnte zusammen üben aussehen?
Unser Kopf ist so verd**t mächtig und super in Selbstverurteilung. Puh!
(Kenn ich auch gut, deine Gedanken.)
Wie das aussehen könnte? Kein Ahnung. Wahrscheinlich aber müßte man da sehr dicht beieinander wohnen, damit man sich gegenseitig täglich in den Hintern treten kann …
Autsch 😉
Ich mach mit und zieh mich schon mal schick an…
😉
Nenn es nicht scheitern, nenn es Erfahrungen sammeln, die gerade in diesem eben nicht passend waren oder zu hohe Erwartungen, die gar nicht realistisch waren. Manchmal, mit Perspektivenwechsel und anderen Gedanken, gelingt das, woran man vielleicht noch vor einiger Zeit hängen geblieben ist!
Liebe Abendgrüße
Ja, eben das genau sag ich doch: Daß das weder scheitern noch versagen ist …
Manchmal wünsche ich mir das näher Zusammenwohnen mit Menschen, die ich im Laufe der Jahre sehr schätzen gelernt habe auch sehr. Ich denke, das könnte viel Gutes bewirken.
Fein, dass du die Begriffe Scheitern und Versagen ganz nach hinten schiebst. Da gehören sie nämlich hin, lieber Emil.