Im fahrenden Bus notierte Sätze.
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Das Stückwerk: Die Sammlung von Komödien und Dramen, Gedichten und Novellen, Komödchen und Dramoletts, Suiten und Sonaten, Sinfonien und Concerti, Zeichnungen und Radierungen und Gemälden usw. usf., kurz also das (gesammelte) Œuvre eines Schaffenden. Oder etwas Zusammengepfriemeltes. In welchem Verhältnis stehen Stückwerk und Werkstück zueinander?
Wie ist es und was bedeutet es, wenn ich das Zerstückeln bewerkstelligt habe?
Und überhaupt: Welch seltsames Wort ist dieses bewerkstelligen?
(Die Herkunft zum Beispiel wird auch im Wörterbuchnetz nicht klar, wie ich zuhause erkannte.)
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 01.02.2020 pünktliches Erscheinen zum dann doch ausfallenden Training, die Trennung von Spreu und Weizen, das achte Buch vom #Buchjahr2020.
Die Tageskarte für morgen ist der König der Kelche.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Es ist ein gutes Wort und ich möchte dich fragen, ob ich es als „Wort des Tages“ nehmen darf?
Abendgruß von Sonja
Aber natürlich!
Danke! Bin gespannt, was dazu geschrieben wird…
Nach Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, De Gruyter, 25 Auflage, S.119, ist es ein schwaches Verb/ Standartwortschatz (17. JH) :
„mhd. ze werke stellen ‚zur Ausführung bringen‘. Über ein Adjektiv werkstellig (in Fügung wie werkstellig machen) wird das Präfixverb abgeleitet (selten auch ein Simplex werkstelligen)“
Oh, hoffentlich habe ich jetzt nicht zuviel gelabert. Mich interessiert aber die Herkunft der Worte auch immer sehr.
Grüße aus der Stadt nebenan, in der heute der OB gewählt wird.
Das DWB (das von Jacob Grimm) erwähnt die Herkunft aus dem „nnl.“ (http://www.woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=DWB&lemid=GB06510). Der Kluge ist für mich leider (online) unauffindbar.
Meine Tochter hat mir das Buch geschenkt. Sie hatte mich auch mit zu Germanistikvorlesungen genommen, bevor ich regulärer Gasthörer wurde. Ich finde es so schön, wenn große Kinder nun auf die Art und Weise für die Bildung der Mutter sorgen. Da schließt sich der Kreis.
(Ich kann immer gerne nachschauen, wenn etwas gewünscht wird.)