Der Zustand ist höchst bedenklich.
Ich schwimme im eigenen Saft. Heute früh, kurz nach Sechs, waren draußen 23 °C – und mehrere Wetterdienste gaben übereinstimmend an, daß der Taupunkt etwas über 20 °C lag. Geschlafen hab ich so schlecht wie lange nicht …
Und dann seh ich im Wetterbericht, daß die jetzt herrschende Großwetterlage wohl noch bis Ende August so bleiben soll!
Ganz ehrlich: Ich hab die Schnauze voll von den zwei Jahreszeiten Schlammig und Dürre. Ich möchte für den Rest meines Lebens lieber wieder die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter; und wenn ich schon beim Wünschen bin: dann auch ohne den alljährlichen Umzug in die OstEuropäische Zeitzone und zurück. Seit wann ist bekannt, daß diese unsägliche Zeitverstellung genau KEINEN Effekt hat?
Mir ist es zu warm, sehr vielen Menschen ist es zu warm, zu trocken ist es sowieso. Und die Schwüle läßt mich nicht nur im eigenen Saft schwimmen, sondern beeinträchtigt meine Denk- und Lebensfähigkeit. Dieser Zustand scheint mir höchst bedenklich zu sein. Ich will das nicht (mehr weiter) ertragen müssen …
Erinnerung des Tages:
Als Jungspund (mit 16 bis 18 Jahren) erhaschte ich am Filzteich-Damm (hinterm Turm) bei 25 bis 28 °C im FKK-Bereich so manchen Ein-/Anblick, den ich sonst nie hätte haben dürfen.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden machten mich am 05.08.2026 dreimal die Zwölf, ein Gin-Tonic aus der Dose bei einem netten Schwatz, saure Fischbrötchen am Abend.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

