2020-033 — Anders Denken

Um meiner Ziele, Wünsche und Träume Willen.

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Heute fragte ich mich, wie ein stilvolles Scheitern wohl aussähe? In feiner Garderobe, Smoking, Frack, Etuikleid, Reifrock? Oder ist es mehr eine Geisteshaltung, eine gewisse Noblesse oder etwas ähnliches? Ach, ich glaube, nicht und nichteinmal stilvoll zu scheitern ist besser. Ja, natürlich, auch ich habe Ziele und Wünsche und Träume. Doch wenn ich sie nicht erreiche, nicht erfüllen kann: Wieso bin ich denn dann gescheitert? Viel­leicht waren sie ja, realistsch gesehen, sowieso unerreichbar, unerfüllbar … Also habe ich meine Ziele nicht erreicht, meine Wünsche und Träume nicht erfüllen können, ja. Aber ich bin doch deswegen nicht gescheitert.

Das wäre eine sinnvolle Veränderung des Denkens: daß jemand in solchen Momenten weder gescheitert ist noch versagt hat, daß ich in solchen Momenten weder scheiterte noch versagte! Das könnte gewaltig zur psychischen Gesundheit beitragen. Übt jemand mit mir?

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Positiv waren am 02.02.2020 mein Sonntagmorgenritual, Nudeln mit sehr viel Käse, viele geschaffte kleine Arbeiten im Haushalt.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Zwei der Münzen.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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8 Kommentare zu 2020-033 — Anders Denken

  1. Sofasophia sagt:

    Wie könnte zusammen üben aussehen?
    Unser Kopf ist so verd**t mächtig und super in Selbstverurteilung. Puh!

    (Kenn ich auch gut, deine Gedanken.)

  2. sunnymoeller sagt:

    Ich mach mit und zieh mich schon mal schick an…

  3. piri ulbrich sagt:

    Nenn es nicht scheitern, nenn es Erfahrungen sammeln, die gerade in diesem eben nicht passend waren oder zu hohe Erwartungen, die gar nicht realistisch waren. Manchmal, mit Perspektivenwechsel und anderen Gedanken, gelingt das, woran man vielleicht noch vor einiger Zeit hängen geblieben ist!
    Liebe Abendgrüße

  4. Gudrun sagt:

    Manchmal wünsche ich mir das näher Zusammenwohnen mit Menschen, die ich im Laufe der Jahre sehr schätzen gelernt habe auch sehr. Ich denke, das könnte viel Gutes bewirken.
    Fein, dass du die Begriffe Scheitern und Versagen ganz nach hinten schiebst. Da gehören sie nämlich hin, lieber Emil.

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