Was ich tu, werd ich auch weiterhin tun, denke ich.
Noch immer schreibe ich jeden Tag in eine Kladde. Noch immer sind das Tagebucheinträge und andere Textschnipsel. Noch immer schaue ich jeden Tag (mehrmals) auf meinem Blog nach, was sich dort tut. Noch immer … Noch immer habe ich mich ans Fehlen der Routine nicht gewöhnt. Noch immer sitz ich (zu) oft am Rechner und versuche, mehr Ordnung in meine externen Festplatten zu bringen und mehrfach vorhandene Dateien soweit zu reduzieren, daß ich alles nur zwei Mal speichere (manches findet sich fünffach). Noch immer … Noch immer träume ich von diesen und jenen Unternehmungen, von diesen und jenen Erlebnissen. Noch immer habe ich unerfüllte Wünsche und Bedürfnisse (wer hat die nicht). Noch immer gibt es Utopien, die ich für besser halte, als es die derzeitige Wirklichkeit je sein kann. Noch immer kann ich schönen Kladden nur sehr schwer widerstehen. Noch immer schreibe ich am liebsten mit Feder und Tinte oder mit Füllfederhaltern. Noch immer bin ich omnivor. Noch immer höre ich gern echte Volksmusik, eigentlich alle Musik (außer – aber das wißt ihr ja schon).
Noch immer … Und wahrscheinlich bis an mein Lebensende. Das ist eine Kontinuität in meinem Leben.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
© 2026 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Gut so, lieber Emil!
Gute und echte Volksmusik höre ich auch sehr gerne.
Welch Parallelen! Geht mir ebenso …
Noch immer ist Beständigkeit etwas Feines für mich.
Noch immer lese ich DerEmil.