2025 – 036: Zweimal

Gelungene, umgesetzte Vorhaben.

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Diese Idee, die mein Protagonist mit seinen zwanzig Zeilen hatte, ließ mich noch nicht los. Und so saß ich vorhin am Schreibplatz und verfaßte das (und schrieb nach dem Ende der letzten Zeile dieser Seite nicht weiter) im und unterm Bild zu Lesende.

 

Der unter dem Bild im Beitrag veröffentlichte Text. Alle 23 Zeilen der Seite wurden beschrieben, fünf davon (unten) in lateinischen Buchstaben, der Rest in Kurrent.

Die Seite meiner Kladde, von der ich den heutigen Text 1:1 übernahm.

 


Einmal mehr habe ich vor, hier in dieser Kladde etwas
niederzuschreiben, das ich 1:1 abschreiben kann für
meinen Blog. Das heißt zum einen, es muß „rund” werden und
ein oder zwei beinahe täglich erwähnte Themen Themen sollte ich tun-
lichst auslassen.

Damit wird sich das Geschriebene ausreichend von dem
unterscheiden, das ich sonst als Tagebucheinträge klassifiziere.
Doch insgeheim hoffe ich, daß es auch literaturnäher gelingt als
„nur” eine profane Notiz im Tagebuch.

Am Morgen war ich kurz vor Sechs wach, schloß das
Fenster und drehte die komplett abgestellten Heizkörper auf.
Ich erledigte im Bad das Notwendige. Danach kümmerte ich
mich wie jeden Morgen um meine Kaffeemaschine. Und
weil es in der Wohnung noch arschkalt war, kroch ich
zum Warten auf den fertigen Kaffee unter meine Bettdecke.
Und schlief sofort ein. Als ich kurz vor Neun erwachte,
notierte ich zuerst meinen Traum:

In einer gelben Telefonzelle an einem sehr großen Sandstrand.
Ich muß ein (explizites) Handyfoto über das Festnetztelefon ver-
schicken, an das mein Smartphon mit zwei Kabeln angeschlossen
ist. Meine Geliebte schaut mir gerade in dem Moment über die
Schulter, da kein Foto von ihr zu sehen ist.

Das war nicht schlimm, aber ich hätte meine Kaffeemaschine


 

Da brach ich den Text ab, der zu großen Teilen auf tatsächlichem Erleben und Träumen beruht und weitergehen würde mit den Worten „eingeschaltet, nahdem ich sie fertiggemacht hatte, wäre der Tag versöhnlicher gestartet.” Aber gut, ich schaffte es, einen abschreibbaren Text zu verfassen und nach 23 Zeilen abzubrechen, einfach abzubrechen wie die Person, über die ich vor sechs Tagen schrieb.

Woher bekomme ich jetzt sofort einen Bienchenstempel?

 

Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Heute brachte ich zwei große Einkaufstaschen Altpapier zum Container (aus dem Fach unter meiner Schlafcouch).

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 05. Februar 2025 war ich zufrieden mit der Umsetzung einer Entscheidung vom Wochen­ende, mit dem abgegebenen Behördenbrief, mit im Haushalt erledigten Arbeiten.


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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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5 Kommentare zu 2025 – 036: Zweimal

  1. Verbalkanone sagt:

    Du hast eine wirklich schöne, aber für mich nicht einfach zu lesende Schrift, Emil.

    • Der Emil sagt:

      Naja, ist halt heute nicht mehr üblich, deutsche Buchstaben zu schreiben und zu lesen. Und ich gestehe, ich gab mir heute keine besondere Mühe, sauber zu schreiben.

      Und vielen Dank für das Lob.

  2. @deremil Wegen Arschkälte unter der Bettdecke auf den Kaffee zu warten, finde ich so dermaßen wunderbar!🤩☕

    • Der Emil sagt:

      Fehlt ja leider jemand, der / die ihn mir ans Bett bringt …

      • @deremil Ja, nicht schön. 😕 Aber unabhängig davon würdest du dann trotzdem unter der Bettdecke auf den Kaffee warten.

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