Ich nenne das noch nicht Selbstbetrug.
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Da war ein Wunsch in mir, den hatte ich schon oft geäußert. Sehr oft. Doch niemand außer mir selbst konnte ihn mir erfüllen, das zumindest erkannte ich irgendwann. Nun, was blieb mir weiter übrig, als es zu versuchen. Als alles dafür zu tun, mir diesen Wunsch endlich zu erfüllen? Wieder und wieder. Aber tatsächlich ging jedes einzelne Mal etwas schief, irgendetwas, scheiterte der Versuch. Ich brauchte viele, viele Versuche und grübelte manchmal wochenlang, was alles noch zu beachten wäre, geändert werden könnte, ohne daß mein Wunsch nicht mehr mein Wunsch sei.
Dann machte ich es mir leicht: Ich tat so, als hätte ich mir meinen Wunsch endlich erfüllen können – bis auf eine kleine Sehnsucht, die blieb, ging es mir sogleich besser.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 27.12.2020 einige selbstgebackene Kekse, der Versuch mit einem neuen Zeitregime (scheint möglich zu sein), einige beschriebene Seiten (hängen mit dem Zeitregime zusammen).
Die Tageskarte für morgen ist die Zwei der Münzen.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ginge es jetzt um „Feuer – Wasser – Kohle“, würde ich sagen „Kohle“.
Hm. Damit weiß ich so rein gar nichts anzufangen, es klingt aber nach einem Kinderspriel?
Das ist es. Erwachsene spielen es gerne mit einem Kind, jedenfalls taten sie es gerne mit mir. Etwas wurde versteckt, und ich musste suchen. Suchte ich an der ganz falschen Stelle, wurde gerufen „Wasser!“, kam ich der Sache nahe: „Kohle!“, war ich ganz dicht dran: „Feuer!“
Ach, das war bei uns „Ich sehe was, was Du nicht siehst“, und da war es kalt, lauwarm, warm und heiß …